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                              Vater trägt weinendes Baby

                              Die schwie­ri­gen Abend­stun­den


                              In den frü­hen Abend­stun­den schrei­en vie­le Ba­bys schein­bar grund­los. Le­sen Sie, war­um das so ist und wie Sie über die­se schwie­ri­ge Zeit hin­weg­kom­men.

                              Der ty­pi­sche Ta­ges­ab­lauf mit Baby: An­stren­gend!


                              Der Tag mit dem Baby war lang. Mor­gens um 6 wur­den Sie nach ei­ner halb­wegs gu­ten Nacht ge­weckt und seit­her sind Sie mehr oder we­ni­ger auf den Bei­nen. Nach dem Mit­tag­essen, als Ihr Baby schlief, ha­ben Sie sich zwar auch kurz hin­ge­legt, doch dann kam ein wich­ti­ger An­ruf und als Sie end­lich auf­le­gen konn­ten, war das Baby auch schon wie­der hung­rig. Ein aus­ge­dehn­ter Spa­zier­gang an der fri­schen Luft hat Ih­nen zwar gut ge­tan, doch um 18 Uhr sind Sie voll­kom­men aus­ge­laugt.

                              Aus­ge­rech­net jetzt fängt Ihr Baby an zu schrei­en und will nicht mehr auf­hö­ren, auch nicht, nach­dem Sie es ge­stillt, ge­ba­det und ge­wi­ckelt ha­ben, auch nicht, als Ihr Part­ner nach Hau­se kommt und das Baby ge­dul­dig in sei­nen Ar­men wiegt. Erst zwei Stun­den spä­ter wird das Klei­ne all­mäh­lich ru­hi­ger und schläft nach der Abend­mahl­zeit end­lich fried­lich ein.

                              War­um schrei­en Ba­bys abends so viel?


                              Vie­le Müt­ter be­rich­ten da­von, dass Ihr Baby abends zwi­schen 18 und 20 Uhr kaum zu be­ru­hi­gen ist und schein­bar grund­los schreit. Bei ei­ni­gen Ba­bys setzt die­ses Schrei­en täg­lich um die glei­che Zeit ein, was bei den El­tern dazu führt, dass sie die frü­hen Abend­stun­den re­gel­recht fürch­ten. Da­durch sind sie na­tür­lich be­reits an­ge­spannt, wenn das Schrei­en ein­setzt.

                              Remo Lar­go zeigt in "Ba­by­jah­re" auf, dass dies nicht nur eine sub­jek­ti­ve Wahr­neh­mung der Müt­ter ist, son­dern dass bis zum Al­ter von 6 Wo­chen das un­spe­zi­fi­sche Schrei­en tat­säch­lich kon­ti­nu­ier­lich zu­nimmt und je­weils in den frü­hen Abend­stun­den be­son­ders aus­ge­prägt ist. Ab dem Al­ter von sechs Wo­chen nimmt das un­spe­zi­fi­sche Schrei­en bis zum drit­ten Mo­nat lau­fend ab.

                              Wie mit der schwie­ri­gen Zeit am frü­hen Abend um­ge­hen?


                              Zu­erst ein­mal ist es si­cher hilf­reich zu wis­sen, dass das abend­li­che Schrei­en nor­mal ist und nach ei­ni­gen Wo­chen auch wie­der auf­hö­ren wird. Sie ha­ben nichts falsch ge­macht, ma­chen Sie sich also kei­ne Vor­wür­fe, wenn sich Ihr Kind trotz al­ler Zu­wen­dung nicht be­ru­hi­gen kann. Wenn Sie in hilf­lo­sen Ak­ti­vis­mus ver­fal­len, um Ihr Baby zu be­ru­hi­gen, wird das Schrei­en eher schlim­mer.

                              Ver­su­chen Sie, sich auf die in­ten­si­ve Zeit am Abend vor­zu­be­rei­ten, da­mit Sie nicht auch noch alle Hän­de voll zu tun ha­ben, wenn das Baby zu schrei­en an­fängt.

                              • Be­rei­ten Sie das Abend­essen nach Mög­lich­keit wäh­rend ei­ner ru­hi­gen Pha­se am Nach­mit­tag vor, so dass Sie abends nicht hek­tisch zwi­schen schrei­en­dem Baby und über­ko­chen­der Pfan­ne hin und her het­zen müs­sen.

                              • Schal­ten Sie den An­ruf­be­ant­wor­ter ein, da­mit Sie nicht durch An­ru­fe ge­stört wer­den.

                              • Ver­su­chen Sie auch, am spä­ten Nach­mit­tag, be­vor Ihr Baby un­ru­hig wird, be­wusst eine Er­ho­lungs­pau­se ein­zu­schal­ten, zum Bei­spiel, in­dem Sie sich mit Ih­rem Baby auf die Krab­bel­de­cke le­gen und sich ak­tiv mit ihm be­schäf­ti­gen. Oder in­dem Sie das Nach­mit­tags­schläf­chen Ih­res Ba­bys dazu nut­zen, sich hin­zu­le­gen, zu le­sen oder be­ru­hi­gen­de Mu­sik zu hö­ren. Jun­gen Müt­tern fällt dies oft schwer, denn wenn man den gan­zen Tag zu Hau­se war, soll doch abends, wenn der Part­ner nach Hau­se kommt, zu­min­dest die Woh­nung halb­wegs auf­ge­räumt sein.

                              Wich­tig ist auch, dass Ihr Part­ner abends mit an­packt, denn ihm fällt es viel­leicht leich­ter, das Schrei­en aus­zu­hal­ten, weil er nicht schon den gan­zen Tag mit dem Baby be­schäf­tigt war. Viel­leicht kön­nen Sie eine Ver­ein­ba­rung tref­fen, dass Ihr Part­ner eine Kaf­fee­pau­se ein­legt, be­vor er nach Hau­se kommt und Ih­nen dann das Baby ab­nimmt, um Ih­nen et­was Luft zu ver­schaf­fen. So sind Sie bei­de bes­ser ge­rüs­tet für die an­stren­gen­den Stun­den.

                              Letzte Aktualisierung: 29.03.2021, TV

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