Brei Hero

Beikost im Gläschen

Grundsätzlich ist Gläschenkost genau so gut wie selbst zubereiteter Babynahrung . Mit beiden können Sie Ihr Kind gesund und ausgewogen ernähren. Industriell hergestelltem Brei unterliegen besonders strengen Kontrollen und lebensmittelrechtlichen Bestimmungen und müssen einen gesetzlich vorgeschriebenen niedrigen Schadstoffgehalt aufweisen, der streng kontrolliert wird. Hersteller von Gläschenkost müssen daher auf Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Konservierungsmittel verzichten. Auch der Nitratgehalt ist niedriger als in üblichen Lebensmitteln. Die Zusammensetzung der Nährstoffe ist auch unabhängig von saisonalen Schwankungen. Die Zutatenliste auf dem Etikett gibt Auskunft über die Inhaltsstoffe.

Keine Zeit?... Hero Baby!

Ihnen fehlt Zeit, um für Ihr Baby zu kochen, oder Sie sind oft unterwegs? Dann sind die Fruchtpüree-Quetschbeutel von Hero Baby die praktische Alternative zu selbstgemachtem Brei.

Keine Zeit?... Hero Baby!

Darauf sollten Sie bei der Gläschenkost achten:

  • Zuckerzusätze oder Süssungsmittel sind zwingend zu vermeiden. Sie fördern die Entstehung von Karies und gewöhnen die Kinder zu frühzeitig an den süssen Geschmack. Deklariert sind sie z. B. als Fructose, Glucose, Glucosesirup, Honig, Maltodextrin, Maltose, Saccharose sowie verschiedene Dicksäfte und Sirups.
  • Fertigmilchbreie und Getreide-Obst-Breie sollten mit Jod angereichert sein. Dies müsste als "Kaliumjodid" oder "Kaliumjodat" deklariert sein.
  • Bevorzugen Sie Vollkorngetreide und nährstoffreiche Gemüsearten wie Rüebli, Kürbis, Brokkoli, Kohlrabi und Pastinake. Auch Kartoffeln oder Süsskartoffeln sind sehr nährstoffdicht.
  • Mit Ausnahme des Milch-Getreide-Breis sollten Babybreie keine Milch und Milchprodukte enthalten, da sie den Stoffwechsel des Babys unnötig belasten und verschleimend wirken.
  • Den Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund folgend, sollten Babys im Beikostalter täglich einen Früchte-Brei (als 3. Brei) erhalten, der reich an Vitamin C ist (deklariert auf dem Etikett). Empfohlen wird einen Vitamin C Anteil von mindestens 25mg pro 100g.
  • Ein bis zwei Kaffeelöffel hochwertiges Öl zum Gemüsebrei hinzugeben, das hilft bei der Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, E, D und K.

Fertigbreis können Zeit und Arbeit sparen. Die Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breie gibt es fein püriert als Baby- oder etwas gröber als Junior-Menüs (ab dem 8. Monat). Fertige Milch-Getreide-Breie in Pulverform bestehen aus getrockneter Milch und getrocknetem Getreide und müssen mit Wasser angerührt werden. Milch-Getreide-Breie im Gläschen sind schon fertig zum Verzehr. 

Nachteile der Fertignahrung sind die riesige Auswahl. Dadurch ist die Verlockung gross, vieles auszuprobieren, was den Organismus des Babys überfordern und Allergien auslösen kann. Es ist oft nicht möglich, die Nahrungsmittel einzeln einzuführen, da zu viele zusammengemischt sind. Teilweise haben die Breie einen hohen Zuckergehalt und der Preis ist um einiges höher, als wenn man das Biogemüse frisch kauft. Zudem werden die Breie oft durch starke Hitzeverfahren steril und haltbar gemacht, was den Geschmack und die Farbe nicht optimiert.

Wie lange sich ein Fertigbrei hält, sagt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Deckelrand oder auf dem Etikett des Gläschens. Original verschlossene Gläser können gut im Vorratsschrank aufbewahrt werden. Angebrochene Gläschen halten sich im Kühlschrank ein bis zwei Tage. Da die Gläschen keine Konservierungsstoffe enthalten, verdirbt der Brei danach. Isst Ihr Baby noch nicht so grosse Portionen und wird der Inhalt nicht auf einmal verfüttert, sollte immer nur so viel entnommen werden, wie gerade gebraucht wird. Denn bei jedem Füttern gelangen mit dem Löffel Bakterien in das Gläschen, die sich auch während der Lagerzeit im Kühlschrank vermehren. Also: Das Gläschen öffnen, Brei entnehmen, Gläschen in den Kühlschrank stellen und bei der nächsten Mahlzeit wieder nur die entsprechende Menge mit einem sauberen Löffel entnehmen.

Bei allen Früchtetbreien genügt es, wenn sie Zimmertemperatur haben. Gemüse und Menüs schmecken allerdings leicht erwärmt besser. Zum Erwärmen eignen sich das Wasserbad oder spezielle Beikosterwärmer. Wichtig ist, dass sie zunächst den Gläscheninhalt umrühren. Auch vor dem Füttern muss noch einmal umgerührt werden, damit sich die Wärme gut verteilt. Nicht vergessen: Temperatur prüfen! Ein Gläschen darf nicht zweimal aufgewärmt werden und nicht länger als eine halbe Stunde im Beikostwärmer stehen. 


Wissen

Baby-Nahrung immer besser

Letzte Aktualisierung: 05.2016, MR