Kind mit Sonnenhut und UV-Badeanzug
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Textilien mit UV-Schutz

Kleidung bietet in der Regel einen guten Schutz vor UV-Strahlen. Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag über konstant geschützt. Guten Schutz bieten zum Beispiel ein T-Shirt, das die Schultern bedeckt, oder ein Hut mit breiter Krempe, der auch Stirn, Nase, Ohren und Nacken schützt.

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Dr. pharm. Renato Kaiser über Sonnenschutz bei Kindern


Für Kleinkinder oder Menschen mit sonnenempflindlicher Haut werden spezielle UV-Schutz-Textilien empfohlen. Deren Schutzwirkung bleibt auch in nassem Zustand weitgehend erhalten. Dehnung und Abnutzung des Gewebes können den Schutz jedoch vermindern. Beim Kauf von UV-Textilien sollte nicht nur auf den UPF (UV Protection Factor), sondern auch darauf geachtet werden, dass dieser nach einem ausgewiesenen Standard (beispielsweise "UV-Standard 801" oder "AS/NZ") bestimmt wurde. Badebekleidung mit einem UV-Schutz von 50+ ist heute bei den meisten Herstellern Standard. 

Die folgenden Hinweise gelten sowohl für Kleider als auch für textile Schattenspender wie Sonnenschirme oder -segel: 

  • Dicht verarbeitete Stoffe schützen besser als loses, lichtdurchlässiges Gewebe
  • Künstliche Fasern bieten einen besseren Schutz als Naturfasern
  • Kräftige und dunkle Farben schützen besser als helle Farben und Pastelltöne
  • Trockene und locker getragene Kleider sind für UV-Strahlen weniger durchlässig als nasse oder gedehnte Textilien

Ein Sonnenschirm schützt nicht immer vor indirekter Strahlung durch reflektierende Flächen wie Sand, Beton oder Schnee. Zudem wird oft die seitlich einfallende Strahlung (auch Streustrahlung genannt) unterschätzt. Um diese zu reduzieren, sollte nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch eine möglichst grosse Fläche des Himmels abgedeckt werden.

Quelle: www.krebsliga.ch

Newsticker

Ab Stufe 3 ist Schutz angesagt! | 20.05.2017

Überall liest man, Kinder müssen ab einem UV-Index von 3 (mittlere Strahlungsstärke) vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, durch Sonnencreme, Kleidung, breitrandige Kopfbedeckung und Sonnenbrille mit UV-Filter. Aber wie findet man als besorgte Eltern den UV-Index für den jeweiligen Tag und die Region heraus? Ganz einfach: Jede Wettervorhersage gibt auch den UV-Index an. Das ist also schnell gecheckt, ob mit Smartphone, Tablet oder PC - einfach das örtliche Wetter aufrufen. Der UV-Index bewegt sich zwischen 0 (schwach) und 12 (extrem). Je höher der UV-Index, desto stärker und desto schädlicher ist die Sonnenstrahlung und desto besser muss man sich selbst und vor allem seine Kinder schützen.

Letzte Aktualisierung : 19-11-19, BH

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