Newsticker

Sonnenschutz für stillende Mütter

Sonnenschutz für stillende Mütter29.03.2017

Soll die Mutter in der Stillzeit Sonnenschutzmittel anwenden? Und wenn ja, welche? Für den Sonnenschutz in der Stillzeit sollten an erster Stelle der Schatten und geeignete Kleidung stehen. Für exponierte Hautstellen sind die erste Wahl bei Sonnenschutzmitteln mineralische UV-Filter, welche nur bei Bedarf angewendet werden. Ein neues Merkblatt mit Empfehlungen zum Sonnenschutz für stillende Mütter von Stillförderung Schweiz gibt Auskunft und weitere Informationen, z.B. den unterschiedlichen Bedarf in den einzelnen Jahreszeiten bzw. Monaten.

Joggen macht Spermien Spass

Joggen macht Spermien Spass26.03.2017

Sportliche Höchstleistungen sind nicht nötig, um die Spermien in Schwung zu bringen. Eine Studie der Universität Giessen teilte gesunde junge Männer in vier Gruppen (drei unterschiedliche Trainingsstärken und eine Nicht-Sport-Gruppe) und untersuchte nach 24 Wochen unter anderem auch das Sperma. Das Ergebnis: Ein kontinuierliches Training mässiger Intensität (MICT) bringt für die männliche Fortpflanzungsfähigkeit möglicherweise am meisten. Die Spermien der Teilnehmer, die moderat trainiert hatten, waren hinsichtlich Beweglichkeit, Aussehen und Anzahl im Spermiogramm denen anderer Trainingsgruppen beziehungsweise der Nichtsportgruppe eindeutig überlegen.

Zigis gehen auf die Ohren

Zigis gehen auf die Ohren24.03.2017

Kinder aus Raucherhaushalten hören häufiger schlecht. Dass dies nicht nur an der Nikotineinwirkung nach der Geburt sondern schon am Rauchen während der Schwangerschaft liegt, haben Forscher jetzt am Tiermodell bewiesen: Die Nikotin-Stimulierung von Rezeptoren in einem Hirnbereich, der Bestandteil der Hörbahn ist, hat in Experimenten an Mäusen eine massive Entwicklungsstörung mit Hörstörung ausgelöst. Somit ist in der Schwangerschaft Zigarettenrauchen bzw. die Inhalation der zahlreichen Schadstoffe des Tabakrauchs nicht nur mit einem niedrigen Geburtsgewicht, dem plötzlichen Kindstod und mit einer Anfälligkeit gegenüber Atemwegsinfekten und Asthma verbunden. Mehr über Hören und Hörscreening...

Fitter mit Kindern

Fitter mit Kindern20.03.2017

Der Gesundheitsreport 2016  einer grossen deutschen Krankenversicherung (Techniker Krankenkasse, TK) zeigte, dass berufstätige Eltern im letzten Jahr 2,3 Tage weniger krankgeschrieben waren und weniger Medikamente (v.a. Psychopharmaka) bekamen als eine Vergleichsgruppe ohne Nachwuchs. Allerdings erst ab dem 40. Lebensjahr - in den jüngeren Jahrgängen liegen die Fehlzeiten bei der Elterngruppe höher. Die Arbeitsmediziner vom AQUA-Institut bewerten die Familie als wichtige Säule, wenn es um die körperliche und seelische Gesundheit von Beschäftigten geht. Weitere wichtige Komponenten: Wertschätzung des Arbeitgebers und die Möglichkeit, den Stress am Feierabend hinter sich zu lassen.Und hier finden Sie unsere - nicht ganz ernstgemeinten -  "12 gute Gründe, Kinder zu bekommen"...

Das Struwwelpeter-Syndrom

Das Struwwelpeter-Syndrom17.03.2017

Sehr kraus, trocken, meistens hellblond und kräftig glänzend – so lassen sich die Haare mancher Kinder beschreiben, die kaum zu bändigen und schon gar nicht zu kämmen sind.  Das Syndrom der unkämmbaren Haare ist in der Fachliteratur auch als sogenanntes „Struwwelpeter-Syndrom“ bekannt. Es ist in der Kindheit am ausgeprägtesten und nimmt mit den Jahren ab. Forscher der Universität Bonn haben nun herausgefunden, dass es wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Die Erbanlagen für drei wichtige Enzyme und Haarproteine sind bei den Betroffenen derart verändert, dass die feine Vernetzung einzelner Haarpartikel ausblieb. Stabilität, Struktur und Form der Haare ist deshalb nicht gegeben. Mit weiteren gesundheitlichen Folgen wie bei manchen anderen Haar-Anomalien ist aber nicht zu rechnen, so die Wissenschaftler.

Hebammenbetreuung

Hebammenbetreuung15.03.2017

Seit dem 1.1.2017 haben schwangere Frauen in der Schweiz die Wahl, sich primär von einem Arzt oder einer Hebamme betreuen zu lassen. In beiden Fällen übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) insgesamt sieben Kontrolluntersuchungen. Neben frei praktizierenden Hebammen, die Frauen zu Hause oder in einer eigenen Praxis betreuen, bieten auch einige Spitäler Hebammensprechstunden für gesunde Frauen mit einem normalen Schwangerschaftsverlauf an. Eine Umfrage des Schweizerischen Hebammenverbandes ergab, dass 7% der Frauen sich in der ersten Schwangerschaft hauptsächlich von einer Hebamme betreuen lassen. Beim zweiten Kind sind es bereits 11%, ab dem dritten Kind 21%. Von den ärztlich betreuten Frauen könnten sich 54% vorstellen, zum Hebammenmodell zu wechseln. Frauen mit Risikoschwangerschaften müssen von einem Arzt/einer Ärztin betreut werden. Die neue Regelung sieht auch vor, dass Gynäkologen/-innen schon in der Schwangerschaft für ein Beratungsgespräch zur Hebamme schicken.

Zuviel ist problematisch

Zuviel ist problematisch13.03.2017

Normalgewichtige Frauen, die fast täglich oder bis zur Erschöpfung trainieren, leiden dreimal so häufig unter Zyklusstörungen und Problemen, schwanger zu werden wie ihre Geschlechtsgenossinnen, die es beim Sport etwas ruhiger nehmen. Faktoren wie Alter, Rauchen oder sozialer Status spielen kaum eine Rolle – aber das Körpergewicht. Treiben nämlich Übergewichtige Sport, erhöht dies immer ihre Chance, schwanger zu werden. Die Empfehlung der Experten für alle Frauen mit Kinderwunsch: Moderates Training (etwas 1 Stunde Training/Woche) ist grundsätzlich förderlich für die Fruchtbarkeit. Wie bei allem im Leben, sollte man eben nichts übertreiben!

«Kinderweb»

«Kinderweb»09.03.2017

Was kommt alles in den Kinder-Koffer für den Spitalaufenthalt? Was passiert bei einer Blutentnahme? Oder gibt es im Spital Süssigkeiten und wer spielt mit mir? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) auf der vor kurzem aufgeschalteten Webseite kinder.ukbb.ch. Die Website wurde gemeinsam mit Kindern im Alter von 7 – 13 Jahren gestaltet. Kindgerecht klicken sie sich durch verschiedene Räume und erfahren Hintergrundwissen zur Medizin und zum Spitalalltag, u.a. Interviews mit drei Fachärzten sowie der Screencast zum Essen. Das Projekt wurde durch die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) sowie die Stiftung Pro UKBB gesponsert.

Frauentag 2017

Frauentag 201706.03.2017

Am 8. März wird weltweit der Frauentag oder auch „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ begangen. Entstanden 1911, als Frauen noch verstärkt um Gleichberechtigung und Wahlrecht kämpfen mussten, wurden später niedrigere Lebensmittelpreise, bessere Bildung für Mädchen und legale Schwangerschaftsabbrüche gefordert. Also kein Feiertag – aber eine Gelegenheit, auf Missstände aufmerksam zu machen, wie z.B. Kinderheirat oder weibliche Genitalverstümmlung. In der Schweiz wird vielerorts demonstriert und Gewerkschaften sowie Frauengruppen organisieren Vorträge. In Russland und China haben Arbeitnehmerinnen „frei“, in Italien schenkt man Frauen Mimosen. Inzwischen plädieren Frauenrechtlerinnen für die Abschaffung. Begründung: Solange die Gesellschaft diesen Tag braucht, gäbe es keine Gleichberechtigung.

Was meinen Sie? Frauentag abschaffen oder nicht?

Fehlgeburt registrieren

Fehlgeburt registrieren04.03.2017

Im Personenstandsregister wurden gemäss geltendem Recht bis heute nur lebend geborene Kinder sowie Totgeborene (Gewicht von mindestens 500 Gramm oder nach der vollendeten 22. Schwangerschaftswoche) eingetragen. Bei einer Fehlgeburt (unter 500 Gramm oder 22 Wochen Schwangerschaftsdauer) sollen die Eltern nun auch die Möglichkeit haben, die Geburt beim Zivilstandsamt im Personenstandsregister eintragen zu lassen. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in einem am 3. März 2017 verabschiedeten Bericht. Eine Eintragung im Register kann die Trauerarbeit der Eltern erleichtern und dazu beitragen, die kantonalen und kommunalen Formalitäten rund um eine allfällige Bestattung zu vereinfachen. In anderen europäischen Ländern hat sich diese Regelung schon seit längerem bewährt. Weitere Infos...

Mann bringt Kind zur Welt

Mann bringt Kind zur Welt01.03.2017

In Graz/Österreich hat ein Mann nach einer Geschlechtsumwandlung ein Kind zur Welt gebracht. Die frühere Frau hatte beim Wechsel des Geschlechts ihre Gebärmutter behalten. Der Mann lebt mit einem anderen Mann zusammen, das Baby wurde auf natürlichem Weg gezeugt. Die Schwangerschaft ist von einem Arzt begleitet, das Kind im Raum Graz geboren worden. Die Familie will nicht öffentlich Stellung nehmen. Ähnliche Fälle hat es in den vergangenen Jahren weltweit mehrere gegeben. Bekannt wurde vor allem der transsexuelle US-Amerikaner Thomas Beatie, der 2008 als weltweit erster „schwangerer Mann“ Schlagzeilen machte. Inzwischen hat der Transgender-Aktivist drei Kinder.

Unabhängige Anlaufstelle

Unabhängige Anlaufstelle27.02.2017

Die Schweiz erhält mit KESCHA eine unabhängige Anlaufstelle für Personen, die mit Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB), Beiständen oder Scheidungsgerichten in einer Konfliktsituation sind. Sie wird organisiert von der Stiftung Kinderschutz Schweiz, dem Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik Integras, Kinderanwaltschaft Schweiz, Pflege- und Adoptivkinder Schweiz und der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz KOKES) und bietet Betroffenen neutrale Beratung per Telefon oder im persönlichen Gespräch durch unabhängige Fachleute (DE, FR und IT) an. Auf der Webseite der Fachstelle wird einfach und verständlich über das Kinder- und Erwachsenenschutzrecht informiert. KESCHA, Telefon +41 44 273 96 96, info@kescha.ch, www.kescha.ch

Danonino – das ideale Zvieri

Danonino – das ideale Zvieri24.02.2017

Ab Februar ist das beliebte Milchprodukt in den bunten Bechern in einem moderneren Design und mit verbesserter Rezeptur erhältlich. Im Fokus dabei: die Anpassung des Zuckergehalts. Mit seinem ausgewogenen Nährwertprofil ist Danonino so eine schlaue Wahl für den Snack am Nachmittag. Mit der kontinuierlichen Anpassung des Zucker- und Fettgehalts hat Danone von 1981 bis heute den Energiegehalt bereits um mehr als 35 Prozent gesenkt. So wurden der Fettgehalt von ursprünglich 7,8 g auf inzwischen 2,9 g pro 100 g (mehr als 60 Prozent) und der Zuckergehalt von 16,9 g auf 11,8 g pro 100 g (30 Prozent) angepasst. Mit der aktuellen Veränderung wurde bei Danonino der Zuckergehalt um nochmals 7 Prozent verringert. Danonino ist durch sein Nährwertprofil eine schlaue Wahl und eine wertvolle Alternative zu Keksen, Schokolade und anderen Snackprodukten für Kinder.

Tritte für Papa

Tritte für Papa23.02.2017

Mit einem speziellen Armband (sog. Wearable) sollen werdende Väter die Bewegungen des ungeborenen Kindes im Mutterleib bald am eigenen Arm spüren können. Das Gadget überträgt die Druckimpulse des Ungeborenen im Mutterleib auf bewegliche Kugeln, welche die Tritte und Drehungen des Kindes in Echtzeit nachahmen. Dafür muss die Schwangere mit einem Monitor-Patch am Bauch ausgestattet sein, das per Drahtlosverbindung Infos über die Bewegungen des Ungeborenen an das Armband sendet. Während die Mutter aus erster Hand das Baby in ihrem Bauch wachsen spürt, kann sich der Vater oft etwas ausgeschlossen fühlen. Das Armband soll es Männern ermöglichen, die Schwangerschaft ihrer Frau besser nachzuempfinden.

Neue App zur Babyernährung

Neue App zur Babyernährung21.02.2017

Informationen rund um die Babynahrung enthält die App „Baby und Essen“ - von Milchnahrung über Breie zur Familienkost. Enthalten sind auch praktische Tipps zur Beikosteinführung, dem richtigen Zeitpunkt für den ersten Brei sowie Tipps zur Zubereitung der Breie. Der „Breikalkulator“ hilft z.B. dabei, die richtige Menge an Zutaten für eine beliebige Portion von selbst zusammengestellten Breien zu berechnen. Auch die Mama wird in dieser App nicht vergessen und der Punkt „Menü für Stillmamas“ erklärt, worauf stillende Mütter in Ihrer Ernährung achten sollten. Außerdem bietet die App einige Informationen zum Allergierisiko und praktische Tipps zum Stillen. So erfahren die Eltern (auch ein Papamodus ist verfügbar) Monat für Monat, was es zu beachten gibt. App herunterladen für iOS und für Android.

Frühgeburt durch B12-Mangel

Frühgeburt durch B12-Mangel17.02.2017

Milch, Fleisch, Fisch und Eier sind für Veganer tabu. Verzichten auch Schwangere darauf, wird  zwar nicht das Geburtsgewicht beeinflusst, es kann aber trotzdem für das Kind gefährlich sein: Das Risiko für eine Frühgeburt steigt, wie jetzt eine norwegische Untersuchung von 11.000 Schwangeren zeigte, um ganze 21 Prozent. Grund ist ein Mangel an Vitamin B12 – das fast ausschliesslich in tierischen Produkten steckt und vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann. Fehlt das Vitamin im Körper, können Blutarmut und Schäden am Nervensystem auftreten. Eine einfache Lösung für Veganerinnen wären Vitamin-B12-Tabletten. Doch noch ist zu wenig über die Auswirkungen der Einnahme von Vitamin-B12-Ergänzungsmitteln während der Schwangerschaft bekannt, da es kaum Studien dazu gibt.

Schäden wegen Epilepsie-Medikament

Schäden wegen Epilepsie-Medikament14.02.2017

Mit dem Titel "Schäden wegen Epilepsie-Medikament" erweckt ein Beitrag in der Sendung "10vor10" (SRF 1, 7. Februar 2017) den Eindruck, es handle sich bei Valproat um ein neues Medikament bzw. um bisher unbekannte Nebenwirkungen. Valproat bzw. Valproinsäure ist seit 1972 auf dem Schweizer Markt (Depakine Chrono, Orfiril, Convulex, Valproat Chrono Desitin retard, Valproat Sandoz retard und Valproate Chrono Zentiva). In der Schweiz wird seit den 80er Jahren davor gewarnt, dass Valproat, während der Schwangerschaft genommen, bei rund 10% der Kinder zu Fehlbildungen führt (z.B. sogenannte Spina bifida oder "offener Rücken"). Die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG), die Schweizerische Epilepsie-Liga (SEL), die Schweizerische Gesellschaft für Neuropädiatrie (SGNP), die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für perinatale Pharmakologie (SAPP) und die Schweizerische Akademie Feto-Maternale Medizin (AFMM) nehmen dazu Stellung.

Zehn Tage müssen sein

Zehn Tage müssen sein11.02.2017

Die Mittelohrentzündung ist der häufigste Anlass für eine Antibiotikabehandlung in der Kinderheilkunde, vor allem in den ersten beiden Lebensjahren. Die Nebenwirkungen (Störung der Darmflora, Entwicklung von Resistenzen), aber auch die hohen Kosten veranlassen viele Ärzte, die Antibiotika-Behandlung zu verkürzen. Das ist jedoch gefährlich: Ein verkürztes Regime führte in einer Studie bei Kindern unter zwei Jahren zu deutlich schlechteren Heilungsraten und Rückfällen (34 % der Kinder in der Fünf-Tage-Gruppe, dagegen nur 16 % in der Zehn-Tage-Gruppe). Andererseits traten dadurch nicht mehr Nebenwirkungen (Durchfall oder Windelsoor) auf, und auch die gefürchtete Resistenz gegen das Antibiotikum wurde dadurch nicht gefördert. Nach Meinung der Forscher lässt sich dieses Ergebnis jedoch nicht auf Kinder über zwei Jahre übertragen. 

Grosser Kopf liegt vorn

Grosser Kopf liegt vorn09.02.2017

Babys, die mit einem überdurchschnittlich grossen Kopf auf die Welt kommen, sind im Schnitt intelligenter als andere Babys. Das fanden internationale Forscher in einer grossangelegten britischen Studie heraus. Biologische, physische und soziale Daten von über 100.000 Menschen wurden ausgewertet und miteinander in Verbindung gebracht. Das Ergebnis: Wer mit einem grossen Kopf auf die Welt kommt, also mit einem Kopfumfang von mehr als 36 cm bei Knaben und 35 cm bei Mädchen, wird später wahrscheinlicher einen Studienabschluss erlangen und mehr Punkte bei einem IQ-Test bekommen, als Babys, die mit einem normal grossen Kopf zur Welt kommen. Weitere Zusammenhänge von Intelligenz, waren bestimmte Gene und ein gutes Immunsystem.

Singles oder Paare?

Singles oder Paare?05.02.2017

Das passt zum Valentinstag: Liebe innerhalb einer festen Beziehung macht den Sex für Frauen lustvoller, ergab eine US-Umfrage der Soziologieprofessorin Beth Montemurro von der Pennsylvania State University (USA). Sie befragte dafür 95 Frauen zwischen 20 und 68 Jahren. Je grösser die Liebe, desto besser der Sex. In einer festen Beziehung fühlen sich die meisten Frauen beim Sex weniger gehemmt, Peinlichkeiten treten gar nicht erst auf. Da man sich so gut kennt, kann man sich viel besser auf den anderen einlassen und fallen lassen. Und wenn sich beide Partner anstrengen und auch mal etwas Neues ausprobieren, kann die Lust auch nach vielen Jahren noch durchaus intensiver sein als bei Singles, die sich nur für eine Nacht mit einem Mann einlassen. 

Sport fördert Geist

Sport fördert Geist02.02.2017

Kinder- und Jugendsport wirkt sich positiv auf die geistige Leistungskraft von Schülern aus. Ein 24-köpfiges Wissenschaftlerteam aus acht verschiedenen Ländern formulierte jetzt 21 Leitsätze. Kurze Sporteinheiten, sowohl vor als auch nach einer Lerneinheit, könnten den Lernerfolg direkt verstärken. Wichtig: Die durch den Sport wegfallende Lernzeit wirkt sich nicht negativ auf die schulische Leistung der Schüler aus. Sport fördert eine verbesserte Motorik, kardiovaskuläre Fitness und das Vertrauen in die eigenen körperlichen Fähigkeiten. Zudem könne Sport in der Schule Stress abbauen und die allgemeine Motivation stärken. Im Freizeitbereich sind öffentliche Spiel- und Sportplätze zudem Plätze der Begegnung und Interaktion, so die Wissenschaftler.

Winzige Helden

Winzige Helden31.01.2017

Die Allerkleinsten auf der neonatologischen Intensivstation sind eigentlich wahre Helden (die vielleicht später auch die Welt retten). Eine Pflegerin des St. Luke’s Hospital in Kansas/USA entwickelte daraus zu Halloween die Idee, ihre Schützlinge nicht im üblichen Babyweiss zu kleiden, sondern als «Superheroes», Batman, Wonder Woman, Superman oder Spiderman. Mit Hilfe ihrer Kolleginnen wurden 35 kleine Patienten "eingekleidet". Das Ganze kam so gut an – bei Eltern, Verwandten, Personal –, dass das St. Luke’s nun prüft, den Superhelden-Look an weiteren Festtagen und regelmässig einzusetzen. Vor allem wurde die Idee über die normalen und die sozialen Medien so oft geteilt, dass sie international beachtet und mancherorts schon kopiert wurde. (Bildquelle: Emmalee Schaumburg)

Schöner Duft – Gefahr für’s Kind

Schöner Duft – Gefahr für’s Kind27.01.2017

Duftkerzen, Duftstäbchen und Duftlampen, die ätherische Öle verbrennen oder verdampfen, sind für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich – auch wenn sie natürliche ätherische Öle enthalten. Darauf hat der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hingewiesen. Durch die Verbrennung würden unter anderem Feinstaub, Russ und zum Teil sogar Formaldehyd frei und verteilten sich in der Luft. Sie könnten die Haut und Schleimhäute reizen und auch Allergien auslösen. Ätherische Öle in Gelform oder als Flüssigkeit können zudem von Kleinkindern verschluckt werden können, ausserdem besteht – wie bei Kerzen auch – Verbrennungsgefahr. Duftkerzen, -stäbchen und -lampen sowie die dazugehörigen Öle und Gels sollten unbedingt ausserhalb der Reichweite von Säuglingen und Kleinkindern aufbewahrt werden. 

Wickeltisch im WC

Wickeltisch im WC24.01.2017

Aufgrund von Platzmangel in WCs gibt es im Schweizer Netz leider immer noch Züge ohne Wickeltische. Damit auch Eltern von Kleinkindern ihre Reise geniessen können, stattet die SBB nun die WCs der Familienabteile mit Wickeltischen aus – allerdings vorerst nur auf den Intercity-Verbindungen. Bereits heute gibt es in SBB-Zügen Wickeltische in den behindertengerechten Toiletten. Diese befinden sich aber häufig in der ersten Klasse am anderen Ende des Zuges.

Kindesmisshandlungen nehmen zu

Kindesmisshandlungen nehmen zu22.01.2017

Knapp 500 Kindsmisshandlungen zählten die Kinderschutzgruppe und die Opferberatungsstelle des Kinderspitals Zürich im vergangenen Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr haben insbesondere die körperlichen Misshandlungen um ein Drittel zugenommen. Das ist die höchste Zahl seit 2010. Dagegen ist die Anzahl der Fälle von sexueller und psychischer Misshandlung etwa konstant geblieben. Die Kinderschutzgruppe des Kinderspitals Zürich befasst sich mit Kindern vom Säuglingsalter an, die misshandelt wurden oder in Gefahr sind, misshandelt zu werden. Erfasst werden aber nur die Kinder, die ambulant oder stationär an einer Kinderklinik behandelt wurden. Die Schutzgruppe plant Interventionen bei konkreten Fällen und versucht Kinder vor Misshandlungen zu schützen. www.kispi.uzh.ch/de/patienten-und-angehoerige/fachbereiche/kinderschutz/Seiten/default.aspx

Glutenfrei gesünder?

Glutenfrei gesünder?18.01.2017

Der Trend kommt aus den USA: Immer mehr Menschen glauben, an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) zu leiden, obwohl Experten dies nur bei 1% der Bevölkerung bestätigen können. Die Angst vor dem Weizenkleber beschert den Herstellern von Schnelltests Millionen. Wobei die noch nicht einmal ein zuverlässiges Ergebnis bringen, das geht nur mit einer Magenspiegelung mit Dünndarmbiopsien. Und auch die Lebensmittelindustrie profitiert mit überteuerten glutenfreien Angeboten. Das Getreideeiweiss (in Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Kamut, Emmer, Einkorn, Grünkern) hat inzwischen ein ähnlich ungesundes Image wie Fett und Kohlenhydrate. Doch Vorsicht - eine glutenfreie Ernährung über einen längeren Zeitraum kann bei Gesunden starke Beschwerden provozieren, wenn sie dann wieder Gluten aufnehmen, wie eine italienische Studie herausfand.

Auch das Gehirn ist schwanger

Auch das Gehirn ist schwanger15.01.2017

Die Hormone beeinflussen in der Schwangerschaft viele Körperfunktionen. Forscher haben jetzt entdeckt, dass dies auch bestimmte Hirnareale betrifft. Während der Schwangerschaft kommt es zu einer leichten Volumenabnahme, was – ähnlich wie in der Pubertät – mit einer Neuorganisation der Nervenverbindungen erklärt wird. Dies führt zu einer verstärkten Bindung an das Kind. Die Veränderungen halten bis mindestens zwei Jahre nach der Geburt des Kindes an, also während seiner stärksten Abhängigkeit von der Mutter. Die Auswirkungen auf das Gehirn waren in der Studie übrigens so ausgeprägt, dass anhand der kernspintomographischen Aufnahmen zuverlässig festgestellt werden konnte, ob eine Frau schwanger war oder nicht. Bei den Vätern wurden keine entsprechenden Veränderungen entdeckt. 

Hörstörungen seltener

Hörstörungen seltener12.01.2017

Seit den 1960er Jahren wird die Jugend vor den Folgen zu lauter Musik gewarnt: Experten sahen eine Epidemie der Schwerhörigkeit voraus. In-Ohr-Kopfhörer lassen heute die Schallquelle noch näher an das Trommelfell heranrücken. Im Einzelfall kann dies akute Hörstörungen und einen vorübergehenden Tinnitus auslösen. Doch eine US-Studie konnte jetzt zeigen, dass insgesamt die Zahl der Schwerhörigen nicht zugenommen hat. Hörstörungen seien in den letzten Jahren sogar seltener geworden, beziehungsweise treten erst in einem höheren Lebensalter auf. Die Gründe sind spekulativ. Weniger laute Arbeitsplätze und konsequente Einsatz von Gehörschutz könnten eine Rolle gespielt haben. Auch die sinkende Zahl von Rauchern und das bessere Management von anderen Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes sind möglicherweise verantwortlich.

Besser im Winter schwanger werden!

Besser im Winter schwanger werden!09.01.2017

Wer schwanger werden möchte, sollte sich für die Zeugung am besten den Dezember aussuchen. Den Sommer sollten Sie bei der Zeugung hingegen lieber meiden: Im Juni gezeugte Kinder haben die geringste Überlebensrate von allen Monaten, Fehlbildungen innerer Organe sind häufiger und die Schwangerschaften kürzer (Frühgeburten oder Fehlgeburten). Verantwortlich könnte unter anderem die schlechtere Versorgung der Schwangeren mit Vitamin D in der zweiten Schwangerschaftshälfte sein, aber auch eine höhere Belastung durch Pestizide in den kritischen ersten Embryonalwochen, so eine Studie der Universität Indiana (USA), die mehr als 270.000 Schwangerschaften auswertete. Überschätzen sollten Eltern die Ergebnisse der Forschung aber nicht, denn andere Faktoren, wie die Ernährung während der Schwangerschaft, hat einen viel grösseren Einfluss auf die Gesundheit des Kindes.

Immer wieder Scheidenpilz?

Immer wieder Scheidenpilz?06.01.2017

Die Symptome einer Scheidenpilzinfektion (Vaginalmykose) sind unangenehm, vor allem, wenn sie immer wieder auftreten. Schuld ist eine dauerhaft aus dem Gleichgewicht geratene Scheidenflora, die eine Vermehrung von Hefepilzen begünstigt. Gegen solche lästigen Rezidive werden jetzt – zusätzlich zur Behandlung mit Anti-Pilz-Mitteln (Antimykotika) – Tabletten mit probiotischen Milchsäurebakterien (Laktobazillen) eingesetzt. Eine aktuelle Studie zeigte, dass Frauen, die mit dem Anti-Pilz-Wirkstoff Clotrimazol plus Laktobazillen-haltigen Vaginaltabletten behandelt wurden, ein beinahe achtfach erniedrigtes Rückfallrisiko hatten im Vergleich zu Frauen, die nur mit Clotrimazol behandelt wurden. Zu Nebenwirkungen kam es durch die neue Kombinationstherapie kaum.

Vergesslich und unordentlich?

Vergesslich und unordentlich?03.01.2017

Sie vergessen ständig die Schlüssel und schaffen es nie, die Wohnung tiptop aufzuräumen? Gar nicht so schlimm, denn was allgemeinhin als schusselig oder schlampig gilt, könnte in Wahrheit nur zeigen, dass Sie überdurchschnittlich intelligent sind. Eine Studie der University of Minnesota in den USA hat herausgefunden, dass unordentliche Schreibtische mit Papier und Krimskrams ein Zeichen für wahre Genies sind. Tatsächlich entdeckten die Wissenschaftler in Versuchen, dass Menschen, die sich in einer unordentlicheren Umgebung befinden, auf originellere und kreative Ideen und Lösungen für Probleme kommen. Warum? Pedantische Menschen halten sich oft an Konventionen und soziale Normen und können sich somit nicht so einfallsreich entfalten wie Chaoten. Auch typisch für intelligente Menschen: Genies sind vergesslich, weil ihnen ein anderer Gedanke viel interessanter und wichtiger erscheint.

Neues Süssungsmittel

Neues Süssungsmittel31.12.2016

Der Nahrungsmittelriese Nestlé hat bekannt gegeben, eine neue Art Zucker entwickelt zu haben, mit der die Schokolade oder das Glacé trotzdem gleich gut schmeckt. Der Trick bestehe darin, der Zucker innen „hohl“ sei. Die Oberfläche wird belassen und sorgt für den vollen Geschmack, aber innen ist der Zucker hohl und dadurch praktisch kalorienfrei. Die neu entwickelten Zuckerkristalle würden sich schneller auflösen als der herkömmliche Zucker, so dass sie das gewünschte Geschmacksempfinden rascher auslösen könnten. Allerdings sei die Neu-Entwicklung nicht dazu geeignet, in den Kaffee gerührt zu werden und tauge auch nicht für die Produktion von Süssgetränken. Ab 2018 werde Nestlé damit beginnen, den Zuckergehalt seiner Süsswarenprodukte Schritt für Schritt zu senken. 

Ab 2017: Neues Unterhaltsrecht

Ab 2017: Neues Unterhaltsrecht28.12.2016

22,9 Prozent aller Geburten in der Schweiz erfolgten letztes Jahr nicht ehelich. Mit dem neuen Unterhaltsrecht ab 1. Januar 2017 erhält der- oder diejenige, welche unverheiratet (oder nach der Trennung) das Kind allein betreut, mehr Geld. Neu wird nämlich der sogenannte Betreuungsunterhalt eingeführt. Das heisst, dass bei der Bemessung des Unterhaltsanspruchs nicht mehr nur die direkten Kosten für die Betreuung eines Kindes berücksichtigt werden (etwa für Essen, Wohnen und Kleider), sondern auch die entstehenden finanziellen Auswirkungen für die betreuende Person. Der Elternteil, der sich mehr um das Kind (oder die Kinder) kümmert, soll dafür angemessen entschädigt werden – unabhängig vom Zivilstand. Doch wieviel ist das? In den nächsten zwei Jahren müssen die Richter nicht nur die Berechnungsmethodik definieren, sondern auch festlegen, bis zu welchem Kindesalter der Betreuungsunterhalt (vollständig) bezahlt werden muss. 

Gemeinsam gegen Bewegungsmangel

Gemeinsam gegen Bewegungsmangel26.12.2016

Ein bewegungsarmer Lebensstil mit zu wenig oder schlechtem Sportunterricht in der Schule führt bei Kindern immer mehr zu Gewichtsproblemen und Beschwerden wie Rückenschmerzen. Primarschüler verbringen täglich etwa neun Stunden im Sitzen, neun Stunden im Liegen, fünf Stunden stehend und lediglich eine Stunde in Bewegung. Das Fazit: 30 bis 50 Prozent aller Primarschulkinder brauchen dringend eine motorische Förderung – und  vor allem das Vorbild der Eltern bei gemeinsamen Aktivitäten. Der Medienkonsum von Kindern muss rigoros kontrolliert werden. Kommunen sind gefordert, mehr gefahrlose Bewegungsräume für Kinder zu schaffen. Dadurch können sie ungeplant Gspänli treffen, die bei Bewegungsaktivitäten benötigt werden und mit denen alles viel mehr Spass macht!

Nuss und Mandelkern

Nuss und Mandelkern22.12.2016

Eine grosse norwegisch-britisch-amerikanische Untersuchung, die 29 Publikationen mit mehr als 800.000 Teilnehmern ausgewertet hat, brachte jetzt ein deutliches Ergebnis: Nüsse aller Sorten (u.a. Haselnüsse und Baumnüsse, aber auch Erdnüsse, Cashews, Paranüsse und Pistazien) und Mandelkerne erweisen sich laut einer Studie gut gegen eine Vielzahl von Leiden. Eine Portion Nüsse (28 Gramm) pro Tag reduziert offenbar das Risiko für Herzinfarkt um 29 Prozent, für Schlaganfall um 7 Prozent und für Krebs um 15 Prozent. Insgesamt scheint die sogenannte „Mittelmeerdiät“ mit Olivenöl, Nüssen, fischreicher und fleischarmer Frischkost auch gegen Demenz zu schützen. Ein gelegentliches (!) Glas Wein verbessert die Vorteile dieser Ernährungsweise, was wissenschaftlich als „Französisches Paradox“ bezeichnet wird.

Schwanger = Rauchstopp!

Schwanger = Rauchstopp!19.12.2016

Wenn werdende Mütter in der Schwangerschaft rauchen, schädigen sie damit die Nieren ihrer ungeborenen Kinder, wie eine holländische Untersuchung mit mehr als 5600 Kindern im Alter von 6 Jahren ergab. Gemessen wurde bei allen Kindern das Nierenvolumen, die eGFR (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate) und die Albumin-Kreatinin-Rate. Kinder von Raucherinnen während der Schwangerschaft wiesen ein geringeres Nierenvolumen und eine  schlechtere Nierenfunktion auf. Der stärkste Effekt fand sich bei Müttern, die während der Schwangerschaft fünf oder mehr Zigaretten am Tag geraucht hatten. Rauchen nur im ersten Drittel der Schwangerschaft führte zu einer erhöhten Albumin-Kreatinin-Rate. Wenn nicht die Mutter sondern nur der Vater rauchte (Passivrauchen), hatten die Kinder später lediglich ein geringeres Nierenvolumen, aber keine Nierenfunktionsstörungen.

Mutterschaftsurlaub

Mutterschaftsurlaub14.12.2016

Muss ein Neugeborenes (z.B. wegen Frühgeburt) für mehr als drei Wochen im Spital bleiben, soll die Mutter länger Mutterschaftsentschädigung erhalten, hat der Ständerat gestern einstimmig entschieden. Man kann erwarten, dass auch der Nationalrat zustimmen wird. Normalerweise unterliegt die Mutter für acht Wochen nach der Geburt einem Arbeitsverbot (Mutterschaftsurlaub). Die Mutterschaftsentschädigung setzt aber erst ein am Tag, an dem das Kind nach Hause entlassen wird und endet am 98. Tag. Bei einem längeren Krankenhausaufenthalt des Neugeborenen und Aufschub der Mutterschaftsentschädigung war bisher das Einkommen nicht gesichert. Die Verlängerung auf 56 zusätzlich bezahlte Tage ermöglicht eine Risikoverteilung zwischen allen Arbeitgebern und vermeidet, dass einzelne von ihnen zusätzlich belastet werden. Mehr…

Lieber getrennt schlafen

Lieber getrennt schlafen12.12.2016

Im Tessin und in der Romandie schlafen Paare lieber unter einer Bettdecke als in der Deutschschweiz. Das ergab eine Umfrage mit 1000 Personen über die Schweizer Schlafgewohnheiten. 46 % der Befragten schlafen in der Seitenlage und 21% in der Fötushaltung. Das beliebteste Ritual vor dem Zubettgehen ist Lesen. Frauen gehen durchweg etwas eher zu Bett und bekommen deshalb mehr Schlaf als Männer. 41 % der Interviewten fühlten sich vom Schnarchen des Partners gestört. Kleidung auf dem Boden, Tiere, Socken und Essen im Bett waren weitere „Abtörner“. Eine US-Umfrage ergab übrigens, dass 57 % der Nacktschläfer sich in einer glücklichen Partnerschaft wähnten - bei den Pyjama-Trägern war das weniger als die Hälfte.Fragt sich nur, ob das Ursache oder Folge ist ;-)

Sicher ins neue Leben

Sicher ins neue Leben08.12.2016

In der Ulmer Universitätsfrauenklinik, einer der grössten Geburtskliniken in Deutschland, bekommt jedes Neugeborene einen Schlafsack geschenkt. Ikea Ulm unterstützt das Projekt und stellt die Schlafsäcke zur Verfügung. Damit kann das – ohnehin heute niedrige - Risiko des plötzlichen Kindstodes noch einmal um das Fünffache gesenkt werden. Die eigentlichen Ursachen der tragischen Todesfälle bei ansonsten völlig gesunden Babys sind bis heute nicht bekannt. Studien zeigen aber, dass sich das Risiko senken lässt, wenn Kinder im Schlaf frei atmen können und nicht zu warm zu­gedeckt sind. In einem Schlafsack ohne zusätzliche Decke ist das am besten gewährleistet. Und: Am sichersten schlafen Babys in ihrem eigenen Bett im Zimmer der Eltern in Rückenlage. Auf Kissen, Nestchen und grosse Kuscheltiere sollte man verzichten.

Wie der Vater, so der Sohn

Wie der Vater, so der Sohn05.12.2016

Männer, die nach einer intrazytoplasmischen Sperma-Injektion (ICSI) geboren wurden, verfügen im Spermiogramm nur über rund die halbe Sperma-Konzentration und eine um zwei Drittel geringere Spermien-Anzahl sowie gut bewegliche Samenzellen als ihre natürlich empfangenen Altersgenossen, wie belgische Forscher ermittelt haben. Damit sei die Theorie bewiesen, wonach Söhne die Fruchtbarkeitsprobleme ihrer Väter erben. Beim ICSI-Verfahren wird eine Samenzelle direkt in eine Eizelle eingebracht. So kann Männern geholfen werden, die nur über eine geringe Anzahl von Spermien verfügen, deren Sperma abnormal geformt oder nur wenig beweglich ist. Die Methode ICSI gibt es seit Anfang der 90er Jahre. Sie wird heute schon bei mehr als der Hälfte aller Fruchtbarkeitsbehandlungen eingesetzt.

Ein Zeichen gegen Brustkrebs

Ein Zeichen gegen Brustkrebs01.12.2016

Donate A Plate® ist eine nationale Solidaritätsaktion für Frauen mit Brustkrebs. Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen engagieren sich für Betroffene und setzen seit vier Jahren jeweils ab Oktober ein Zeichen der Solidarität: Mit Schalen – dem Symbol des Weiblichen und Sozialen. Sie schützen und bewahren, was sich darin befindet, und sind meistens dort, wo Menschen sich austauschen, essen und diskutieren. Schweizer Künstlerinnen und Künstler wie Dorothée Vogel, Sarah Illenberger, Natalia Gianinazzi, Pipilotti Rist, Paula Troxler oder Eric Andersen haben farbenfrohe und hochwertige Porzellanschalen designt, die von der Porzellanfabrik Langenthal hergestellt werden. Pro verkaufte Schale (ᴓ 29 cm, Verkaufspreis 49.00 CHF) wird die "Krebsliga Schweiz" und "Patient Savoir" mit einem Beitrag von 15.00 CHF unterstützt. Mehr Infos und das Bestellformular: www.donateaplate.ch.

Vermehrung im Salat

Vermehrung im Salat29.11.2016

Geschnittener, abgepackter Salat beflügelt Keimwachstum. Britische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Feuchtigkeit in den Plastikbeuteln in Kombination mit den austretenden Zuckern, Mineralstoffen und Proteinen aus den Salatblättern einen guten Nährboden für die Bakterien liefert – und das sogar, wenn der Salat im Kühlschrank gelagert wird. Ein anfänglicher Keimgehalt von 100 Salmonellen kann so binnen fünf Tagen auf bis zu 100.000 ansteigen, eine kritische Dosis. Salmonellen entwickelten sich dabei besonders gut in Beuteln, die Spinat enthielten, während das Bakterium E. coli Rucola bevorzugen würde. Zu empfehlen sei deshalb unbedingt, den Salat noch am selben Tag zu essen und aufgeblähte Beutel oder Beutel mit matschigen Blättern zu meiden. Mehr über Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln...

Knoblauch in der Muttermilch

Knoblauch in der Muttermilch26.11.2016

Noch recht wenig ist bekannt, welchen Einfluss die Nahrung der stillenden Mutter auf die Ernährungsprägung der Säuglinge hat. Man nimmt heute an, dass Kinder diese Geschmäcker dann im späteren Leben bevorzugen, weil sie an Kindheitserlebnisse erinnern, vor allem an gute. Viele Aromastoffe werden jedoch im Körper so stark verändert, dass sie nur noch wenig mit dem typischen Geschmack des Ausgangsprodukts zu tun haben. Zum Beispiel ändern Fischöl und Stilltee das Aromaprofil der Muttermilch nicht, während Eukalyptuskapseln (gegen Erkältungskrankheiten) deutlich herauskommen. Die Forscher vermuten, dass der Körper der Mutter eine Schutzfunktion übernimmt, indem er nicht alle Inhaltsstoffe der Nahrung zum Säugling durchlässt. Knoblaucharomen jedenfalls scheinen den Appetit anzuregen, wie in einer anderen Studie an Säuglingen gezeigt wurde. Sie tranken mehr Milch, wenn die Mutter Knoblauch gegessen hatte.

Dicke Kellner

Dicke Kellner23.11.2016

Unser Essverhalten wird in Restaurants indirekt vom Servicepersonal beeinflusst, wie eine Studie in den USA, Frankreich und Spanien herausfand. Bei dicken Kellnern wurden viel mehr Gerichte bestellt als bei schlanken. Desserts sogar viermal häufiger,  aber auch mehr alkoholische Getränke. Das Geschlecht der Kellner oder das Gewicht der Restaurantbesucher hatte aber keinen Einfluss auf das Bestellverhalten. Die Wissenschaftler vermuten, dass ein hohes Gewicht der Kellner bei den Gästen seltener ein schlechtes Gewissen auslöst. Ähnliche Ergebnisse ergab eine Untersuchung in Kantinen. Da führte ein hohes Gewicht einer Person, die vor einer Testpersonen in der Schlange stand, auch zu einer höheren Nahrungsaufnahme. Die (augenzwinkernde) Lehre daraus: Restaurantbesitzer sollten nur dicke Kellner einstellen und gewichtsbewusste Gäste bereits an der Eingangstür ihre Gerichte auswählen. 

Kinder schützen, Kinder stärken!

Kinder schützen, Kinder stärken!20.11.2016

Zum diesjährigen Tag der Kinderrechte am Sonntag, 20. November 2016, erinnert Kinderschutz Schweiz mit einer Postkarte daran, dass Kinder das Recht auf Fürsorge, Förderung und Schutz haben. Die Gratis-Postkarte ist in Kulturbetrieben, Bars und Restaurants in den Städten Zürich, Bern, Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Baden, Olten, Aarau, Thun, Solothurn, Schaffhausen, Zug, Biel-Bienne, Neuenburg und Fribourg erhältlich. Seit 2006 bietet Kinderschutz Schweiz mit Starke Eltern – Starke Kinder  einen Kurs an, welcher das Modell der anleitenden Erziehung vermittelt. Die Kursteilnehmer/innen erhalten Informationen, können spielerisch etwas Neues ausprobieren, mit andern Eltern ihre Erfahrungen austauschen und mit einer Wochenaufgabe das Gelernte in ihren Alltag integrieren.

Eisprung macht wählerisch

Eisprung macht wählerisch18.11.2016

Hormone beeinflussen auch die Partnerwahl. Frauen bewerten ihre Beziehung während des Monatszyklus unterschiedlich, wie eine Studie der University of California ergab. Wer einen zuverlässigen, aber unattraktiven Partner gewählt hat, anstatt sich für einen attraktiven zu entscheiden, ringt an den fruchtbarsten Tagen unbewusst mit diesem Beschluss. Solche Frauen fühlen sich ihrem Partner in dieser Zeit nicht so nah wie Frauen mit einem sexuell begehrenswerten Mann und haben mehr an ihm auszusetzen. Sie fühlen sich dann kurzzeitig zu anderen Männern hingezogen. Die Wissenschaftler betonen: Diese Emotionen sind schnell vorbei und stellen keine Gefahr für eine langfristige Beziehung dar.

Nikotin und Schizophrenie

Nikotin und Schizophrenie15.11.2016

Rauchen in der Schwangerschaft bedeutet ein erhöhtes Schizophrenie-Risiko bei den Kindern. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus New York und Finnland. Sie verglichen fast 1.000 Kinder mit und ohne Schizophrenie, die zwischen 1983 und 1998 in Finnland geboren worden waren. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höherer Nikotinwert im Blut der Mutter mit einem erhöhten Schizophrenie-Risiko beim Nachwuchs einherging. Dieser Zusammenhang blieb auch bestehen, als Faktoren wie die psychiatrische Vorgeschichte der Eltern, der sozioökonomischen Status und das Alter berücksichtigt wurden. Nikotin gelangt in das Blut des Fötus und beeinflusst vor allem die Entwicklung des Gehirns.

Vorsicht bei Lippenherpes

Vorsicht bei Lippenherpes12.11.2016

Leiden Eltern unter Lippenherpes (Fieberbläschen), sollten sie im Umgang mit ihrem Neugeborenen oder Baby, aber auch mit immungeschwächten Kindern besonders vorsichtig sein. Mundschutz ist angesagt – und auf Schmusen und Küssen muss man für eine Weile verzichten. Zudem sollten Betroffene ihre Hände immer wieder sorgfältig waschen und desinfizieren. Der Bläscheninhalt darf nicht berührt und die Kruste nicht abgekratzt werden. Denn eine Herpesinfektion kann bei Neugeborenen schnell eine lebensbedrohliche Situation mit dauerhaften Hirnschäden auslösen (Herpes-Enzephalitis). Sind in seltenen Fällen die Brustwarzen befallen, muss nach Meinung der Fachleute sogar auf das Stillen vorübergehend verzichtet werden.

Männer und Schlaf

Männer und Schlaf09.11.2016

Die Schlafdauer hat Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit, wie eine neue Studie von Forschern der Universität Boston zeigt. Am besten ist eine Schlafzeit von sieben bis acht Stunden. Wenn Männer weniger als sechs Stunden und mehr als neun Stunden Schlaf erhielten, sinkt die Wahrscheinlichkeit für die Befruchtung einer Eizelle um 42 Prozent. Das hat den Experten nach hormonelle Ursachen. Der entscheidende Faktor für die Fruchtbarkeit ist das Sexualhormon Testosteron, welches während des Schlafes freigesetzt wird. Die Verbindung zwischen Schlaf und Fruchtbarkeit bleibt auch bestehen, wenn Faktoren wie Alter, BMI, die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs sowie andere Faktoren miteinbezogen würden.

Frühgeborene Ohren ohne Stress

Frühgeborene Ohren ohne Stress06.11.2016

Rauschen, Gluckern, die Stimme der Mutter – das sind die Geräusche, die Ungeborene ab der 16. Schwangerschaftswoche gedämpft im Bauch der Mutter wahrnehmen. Endet die Schwangerschaft zu früh, wechselt auch schlagartig die Geräuschkulisse: Apparaturen piepsen, laute Stimmen reden durcheinander. Frühgeborene sind auf einer Intensivstation der Gefahr von akustischer Überreizung ausgesetzt, was Stress bedeutet. Für die Neonatologie am Inselspital Bern ein Grund, ihre Ohren zu schützen und positive Hörerfahrungen zu fördern. Dort helfen leiseste Inkubatoren (Brutkästen), rhythmische Klänge und die Zuwendung einer summenden Stimme den winzigen Menschen, sich zu entspannen und zu orientieren. Sie atmen mit Musik tiefer und schlafen besser. Die neonatologische Intensivstation will mit Warnsystemen dafür sorgen, Hintergrundgeräusche möglichst niedrig zu halten und so den Stress zu minimieren.

Kurzsichtige Kinder

Kurzsichtige Kinder03.11.2016

In Asien, wo schon bis zu 96 Prozent der 20-jährigen kurzsichtig sind, ist es eine etablierte Methode, um bei Primarschülern die fortschreitende Sehverschlechterung aufzuhalten: Täglich vor dem Schlafengehen einen Tropfen niedrigdosierte Atropin-Lösung in jedes Auge. Das wirkt erwiesenermassen besser gegen Kurzsichtigkeit (Myopie) als korrigierende Brillengläser, multifokale Kontaktlinsen oder natürliches Tageslicht. Und Vorsorge zahlt sich aus: Starke Kurzsichtigkeit ist ein Hauptrisikofaktor für spätere ernste Augenleiden wie Makuladegeneration, Netzhautablösung und Glaukom. Zu den Ursachen für den Anstieg der Fälle von Kurzsichtigkeit zählen die Forscher neben genetischen Anlagen auch ein verändertes Freizeit-, Lern- und Arbeitsverhalten – mehr Lesen, Computer- und Smartphone-Nutzung. Mehr über die Augen Ihres Kindes...

Babyboom

Babyboom31.10.2016

In der Schweiz wurden 2015 so viele Babys geboren wie seit 23 Jahren nicht mehr: 86.559! Die Geburtenrate stieg kontinuierlich von 1,38 in 2000 auf 1,54 in 2015. Geholfen haben sicher auch die Fortschritte in der Kinderwunschbehandlung, denn weniger Frauen als früher bleiben kinderlos. Seitdem man als junge Familie nicht mehr in die Agglomeration zieht, holen vor allem die Städte in der Geburtenrate auf. Im Vergleich der Kantone liegen Appenzell und Obwalden vorn, Schaffhausen, Tessin und Basel-Stadt am Schluss. Das grösste Potential für einen weiteren Anstieg sehen Fachleute in einer Verbesserung der Kinderbetreuung nach skandinavischem Vorbild. Schweizer Eltern müssen zur Zeit etwa ein Drittel ihres Einkommens für einen Krippenplatz hinblättern – ein europäischer Spitzenwert!

Chlamydien

Chlamydien28.10.2016

Bei Frauen mit einem positiven Test auf Chlamydien ist die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion von Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcken – als PID (pelvic inflammatory disease) bezeichnet – und als Folge davon für eine Schwangerschaft ausserhalb der Gebärmutter (z.B. Eileiter-Schwangerschaft) oder eine Unfruchtbarkeit wegen verklebter Eileiter im Vergleich zu Frauen mit einem negativen Testergebnis um mindestens 30% erhöht. Das bestätigt erstmals eine grosse bevölkerungsgestützte Studie in Dänemark, wo es eine Meldepflicht für Chlamydieninfektionen gibt. Fast 517.000 junge Frauen wurden durchschnittlich knapp acht Jahre lang nachverfolgt. Bei 20% (103.344 Frauen) war der Chlamydientest positiv, bei 35% (182.879 Frauen) war er negativ und 45% (230.495 Frauen) waren nie getestet worden.

Elterntrainer ADHS

Elterntrainer ADHS25.10.2016

Wie geht man mit kindlichen Wutanfällen, Hausaufgabenstress, Chaos im Kinderzimmer, Medienkonsum, Geschwisterstreit und Unruhe beim Essen um? Wie können Eltern ihr ADHS-Kind im Alltag am besten unterstützen? Antworten auf viele Fragen gibt es jetzt frei Haus. Der "ADHS-Elterntrainer" ist ein wissenschaftlich fundiertes Online-Programm und bietet umfassende und kostenlose Unterstützung. Anhand von 44 Filmsequenzen zu typischen Situationen aus dem Familienalltag vermittelt das Trainingsprogramm einfache verhaltenstherapeutische Methoden, die Eltern schnell und unkompliziert anwenden können. Das Angebot der deutschen Krankenversicherung AOK wurde vom ADHS-Experten Professor Manfred Döpfner vom Uniklinikum Köln entwickelt und ist unter www.adhs-elterntrainer.de für alle Interessierten frei zugänglich. Mehr Infos über ADHS...

Putzen ist sexy

Putzen ist sexy22.10.2016

Gleichberechtigung bei Hausarbeit und Kindererziehung galt lange als Lustkiller in der Ehe. Doch neue Studienergebnisse beweisen das Gegenteil: Paare, die sich die Hausarbeit teilen, haben mehr Spass im Bett. Sozialwissenschaftler der Cornell University, New York, werteten eine Umfrage zum Thema Partnerschaft, Sexualleben und Zufriedenheit aus. Demnach haben Paare, die sich die Hausarbeit teilen, im Schnitt 6,8 mal Sex im Monat. Paare, bei denen es eher traditionell zugeht – der Mann also das Geld verdient, während die Frau für Haus und Kinder sorgt – monatlich einmal weniger. Erstaunlich, denn noch in der Vorgänger-Studie 1992 war das umgekehrt, galt doch die traditionelle Rollenverteilung damals als Garant für ein glückliches Sexualleben.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen19.10.2016

Rückenschmerzen bei Kindern waren früher ein seltenes Phänomen. Inzwischen sind sie weit verbreitet, wie die europaweit grösste Kinderstudie KiGGS des Robert Koch-Instituts Berlin mit 17.641 Kindern und Jugendlichen ergab. Treten solche Beschwerden regelmässig auf, dann sollten Eltern unbedingt eine körperliche Ursache wie die Verkrümmung der Wirbelsäule, die Skoliose (v.a. bei Mädchen), oder die Verknöcherungsstörung Morbus Scheuermann (v.a. bei Jungen) abklären lassen. Je früher Eltern und Kinderärzte die Entwicklung einer Fehlstellung der Wirbelsäule erkennen, desto weniger aufwändig und belastend sind die notwendigen Massnahmen und desto grösser sind die Erfolgsaussichten. Bei der Skoliose werden heute rund 90 Prozent konservativ, also mit Krankengymnastik und gegebenenfalls mit Korsetten behandelt – eine Operation ist nicht notwendig.

Seltene Kuckuckskinder

Seltene Kuckuckskinder16.10.2016

Nur ein bis zwei Prozent aller Nachkommen sind bei einem mütterlichen Seitensprung entstanden, zeigen Genanalysen in mehreren unterschiedlichen Kulturkreisen. Liegt dies aber nur am Einfluss moderner Verhütungsmittel, mit denen sich die Folgen von Seitensprüngen effektiv vermeiden lassen? Bisher gingen Wissenschaftler von einem Kuckuckskinderanteil zwischen 10 und 30 % aus. Ganz falsch, sagen neue Studien, Frauen sind treuer als vermutet. Stammbäume und genetische Studien an Y-Chromosomen lassen Rückschlüsse auf die vergangenen 500 Jahre zu. In einer belgischen Studie wurde eine Fremdvaterschaft von nur 0,9 Prozent pro Generation nachgewiesen. Zwei Studien in Südafrika und Italien, die 300 Jahre zurückreichten, kamen mit 0,9 und 1,2 % Kuckuckskindern auf ebenso niedrige Anteile.

Schwangerschaftstest per Smartphone?

Schwangerschaftstest per Smartphone?14.10.2016

Ein Wissenschaftlerteam an der Universität Hannover hat ein medizinisches Labor entwickelt, das nicht viel grösser als eine Spielkarte ist. Das handliche Analysetool erlaubt mobile Tests verschiedener Körperflüssigkeiten mittels eines optischen Messverfahrens. Damit könnten künftig etwa Blutzuckerwerte überwacht oder Schwangerschaftstests durchgeführt werden. Ein Smartphone könnte mit wenigen technischen Anpassungen so erweitert werden, dass Biomarker oder andere Messwerte sekundenschnell erfassbar sind. Mit dem GPS-Empfänger können zusätzliche Angebote, wie etwa die nächste Apotheke oder Ambulanz, aufgerufen werden. Das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt die Weiterentwicklung mit Fördergeldern, um die Technologie zur Marktreife zu bringen.

Online-Anziehspiele

Online-Anziehspiele13.10.2016

Online-Games, in denen sich alles um das Aussehen und Zurechtmachen für ein „Date“ dreht, sind nach einer englischen Studie schlecht für die Entwicklung junger Mädchen. Denn schon nach nur zehn Minuten mit einer virtuellen Anziehpuppe waren Grundschülerinnen in einer Befragung mit ihrem eigenen Körper nicht mehr zufrieden und wünschten sich eine schlankere Figur. Das ist bedenklich, da Mädchen, die in jungen Jahren mit ihrem Körper unzufrieden sind, eher langfristig Probleme haben. Das Risiko von geringem Selbstwertgefühl, Essstörungen und Depression ist erhöht. Die Forscher kritisieren allgemein, dass kleine Mädchen zu oft Schlankheits-Botschaften ausgesetzt sind.

Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen10.10.2016

Schwangere, die in den ersten Wochen nach der Befruchtung unter Übelkeit und Erbrechen litten, haben ein deutlich niedrigeres Risiko auf eine Fehlgeburt. US-Forscher untersuchten bei 797 Frauen bereits vor der Schwangerschaft täglich den Urin auf das Schwangerschaftshormon hCG. Dadurch wurden auch frühe Fehlgeburten erfasst, die in der Frühschwangerschaft möglicherweise gar nicht bemerkt worden wären. Schon in der 2. SSW klagten fast 18 Prozent der Frauen über Übelkeit und 2,7 Prozent über Übelkeit und Erbrechen. Diese Anteile stiegen bis zur 8. Woche auf 57,3 Prozent bzw. 26,6 Prozent. Wie in den früheren Untersuchungen war Morgenübelkeit sehr deutlich mit einer 50 Prozent niedrigeren Rate von Fehlgeburten verbunden. Bei Übelkeit mit Erbrechen war das Risiko sogar um 75 Prozent niedriger als bei Frauen ohne Schwangerschaftsübelkeit.

Abpumpen lohnt sich

Abpumpen lohnt sich05.10.2016

Extreme Frühgeborene, die auf einer neonatologischen Intensivstation behandelt werden, können in der Regel nicht von ihren Müttern gestillt werden. Es ist jedoch möglich, die abgepumpte Muttermilch der Säuglingsersatznahrung beizufügen. Dass sich die damit verbundenen Umstände lohnen, zeigt das Ergebnis einer amerikanischen Studie: Frühgeborene, deren Ernährung in den ersten Wochen wenigstens zur Hälfte aus Muttermilch bestand, hatten beim ursprünglich errechneten Geburtstermin ein grösseres Gehirn (untersucht mit Kernspintomographie). Und je länger die Frühgeborenen mit Muttermilch gefüttert wurden, desto besser war ihr Gehirn entwickelt. Die besondere Zusammensetzung der Muttermilch scheint die Entwicklung des Gehirns besser zu fördern als eine Ersatznahrung.

Digitaler AllergiePass

Digitaler AllergiePass03.10.2016

Mit dem digitalen AllergiePass hat man alle Informationen zu seinen Allergien stets auf dem Smartphone bei sich, sie sind von überall abrufbar. Sie können zudem von einem Arzt validiert und später ins elektronische Patientendossier übertragen werden. Dazu gibt es Wissenswertes und Fachinformationen zu Allergien und Intoleranzen, Wetter- und Pollenprognosen sowie aktuelle Luft- und Schadstoffbelastungswerte. Integriert ist auch ein Notfallplan bei einer Anaphylaxie, einem allergischen Schock, der lebensbedrohlich sein kann. Entwickelt wurde die App von aha! Allergiezentrum Schweiz und Kooperationspartnern. Die App steht im iTunes- und Google Play-Store kostenlos zum Herunterladen bereit. 

Männlicher Nachwuchs ist komplizierter

Männlicher Nachwuchs ist komplizierter29.09.2016

Öfter Frühgeburten, häufiger Schwangerschaftshochdruck und Gestationsdiabetes: Der männliche Nachwuchs bereitet Schwangeren mehr Ärger als der weibliche, wie eine statistische Auswertung australischer Geburten jetzt ergab. Bei einem Grossteil der Schwangerschaftskomplikationen erwarteten die Frauen einen Knaben. Das Risiko für eine sehr frühe Geburt ist beispielsweise bei einem männlichen Fetus rund 27% höher als bei einem weiblichen. Die höhere Komplikationsrate ist aber nicht nur für die werdenden Mütter ein Problem, sondern auch für deren Nachwuchs. So erkranken Frühgeborene sowie Kinder nach einem Schwangerschaftsdiabetes oder einer Schwangerschaftshypertonie im späteren Leben ebenfalls häufiger an Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Am liebsten Glace!

Am liebsten Glace!27.09.2016

Zeigen sich bei kleinen Kindern Bläschen an den Innenflächen der Hände, an den Fusssohlen und um den Mund, können diese Anzeichen auf die Hand-Mund-Fuss-Krankheit hindeuten. Weiter können sich auch Bläschen auf der Schleimhaut von Zunge, Gaumen und Wangen bilden, die sich dann eventuell auch zu kleinen schmerzhaften Geschwüren entwickeln. „Zunge, Zahnfleisch und die Mundschleimhaut sind durch die kleinen Geschwüre sehr empfindlich“, betont Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des Expertengremiums des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Nahrung, die heiss, hart oder scharf gewürzt ist, sollten Kinder mit dieser Erkrankung dann nicht verzehren. Stattdessen können Eltern Glace (Speiseeis) anbieten, das lindert die Schmerzen, und die Kinder immer wieder zum Trinken anhalten. Tee oder Mineralwasser sind natürlich am gesündesten.

Nicht zu lange still sitzen!

Nicht zu lange still sitzen!26.09.2016

Schulkinder sitzen täglich eine lange Zeit: in der Schule, beim Erledigen der Hausaufgaben und beim Essen, oft sitzen sie zudem noch vor dem PC oder dem TV - doch langes Sitzen ist bekanntlich ungesund. Das Risiko für Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen steigt, die Knochendichte verringert sich. Deshalb ist es wichtig, das Sitzen zwischendurch zu unterbrechen oder möglichst ganz zu vermeiden. Zum Beispiel könnten Hausaufgaben auch im Stehen gemacht werden, wenn der Schreibtisch verstellbar ist. Auch ein Spiel, welches die Universität Bielefeld gemeinsam mit der Plattform für Ernährung und Bewegung entwickelt hat, soll zu Bewegung animieren. Wer sich am meisten bewegt, gewinnt. Es kann unter www.familienaufstand.de heruntergeladen werden.

Trauzeugen bleiben

Trauzeugen bleiben24.09.2016

Wer in der Schweiz heiraten will, muss weiterhin zwei Trauzeugen auf das Zivilstandsamt mitnehmen. Der Nationalrat wollte das Trauzeugen-Obligatorium abschaffen, da Trauzeugen keine rechtliche Funktion mehr hätten und z.B. in unseren Nachbarstaaten Deutschland und Österreich nicht erforderlich sind. Der Ständerat entschied aber mit 25 zu 15 Stimmen, es zu behalten. Selbst in Las Vegas mit der weltweit einfachsten Eheschliessung sei ein Trauzeuge immer noch Pflicht. Abgeschafft hingegen wurde die Wartefrist von 10 Tagen nach dem Ende des Ehevorbereitungsverfahrens. Das Zivilgesetzbuch soll nun entsprechend geändert werden.

Daumenlutschen und Nägelbeissen

Daumenlutschen und Nägelbeissen21.09.2016

Schon im Uterus stecken die Feten den Daumen in den Mund. Doch je älter die Kinder sind, desto beunruhigter sind die Eltern wegen dieser Gewohnheit. Jetzt hat eine neuseeländische Studie an über 1000 Kindern einen Vorteil gefunden: Kinder, die Daumen lutschen oder Nägel beissen, entwickeln weniger leicht allergische Empfindlichkeiten. Hatten Kinder beide dieser "schlechten Angewohnheiten", so war die Wahrscheinlichkeit einer Allergie gegen Hausstaubmilben, Gras, Katzen, Hunde, Pferde oder in der Luft enthaltene Pilze sogar noch geringer. Dies stützt die Theorie, dass ein früher Kontakt mit Schmutz oder Bakterien das Allergierisiko verringert. Der Trend blieb bis ins Erwachsenenalter erhalten. 

Mamis Mimik

Mamis Mimik19.09.2016

Babys sind während der ersten Monate höchst interessiert am Gesichtsausdruck, den Geräuschen und Handbewegungen ihres Gegenübers, aber  können diese nicht imitieren. Australische Forscher beobachteten die Reaktionen von 106 Babys im Alter von ein bis neun Wochen auf Mimik und Gestik. Das Ergebnis: Die Babys waren mehr oder weniger interessiert, aber sie imitierten nicht. Nachahmung sei demnach kein angeborenes, sondern ein in den ersten Lebensmonaten erlerntes Verhalten. Die Eltern imitieren die Mimik und Gestik ihrer Kleinen. Und Babys wiederum lernen so, eigene Ausdrücke mit denen anderer zu verlinken, jedoch erst frühestens im Alter von sechs  Monaten.

Weltstillwoche 2016

Weltstillwoche 201616.09.2016

Die Weltstillwoche steht dieses Jahr in der Schweiz unter dem Motto „Stillen: ein Schlüssel für nachhaltige Ernährung“ und findet vom 17. bis 24. September 2016 statt. Das Motto weist auf den Zusammenhang zwischen Stillen und Nachhaltigkeit hin. Als ökologisch nachhaltigste Ernährungsmethode trägt Stillen wesentlich zur öffentlichen Gesundheit bei, die eine Vorbedingung für nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung eines Landes ist. Stillen ist gut für's Baby, es beeinflusst Wachstum und Gedeihen des Kindes und seine Entwicklung der Immunabwehr positiv. Zudem tun stillende Mütter auch etwas für ihre eigene Gesundheit. Ein stillfreundlicheres Umfeld, beispielsweise am Arbeitsplatz, soll dazu beitragen, dass sich Mütter in der Stillphase wohlfühlen und so zu längerem Stillen motiviert werden. Stillen soll als normale Ernährung des Säuglings gelten.

Der Türrahmen fürs Smartphone

Der Türrahmen fürs Smartphone14.09.2016

Wer kennt sie noch, die horizontalen Striche am Türrahmen, versehen mit Datum und dem Namen des Kindes? Früher haben Eltern so das Wachstum ihres Kindes festgehalten – meistens am Geburtstag. Heute benutzt man dazu die neue App Child-Growth, entwickelt vom Pädiatrisch-Endokrinologischen Zentrum Zürich (PEZZ). Darauf können Eltern den Verlauf von Grösse, Gewicht und Body-Mass-Index (BMI) ihres Kindes über einen gewählten Zeitraum verfolgen und die Werte mit denjenigen von gleichaltrigen Schweizer Kindern vergleichen. Dank der hinterlegten Normwerte ist sofort ersichtlich, ob das Kind sich richtig entwickelt. Falls nicht, könnte dies das Anzeichen einer chronischen Erkrankung sein. Child-Growth ist ab sofort gratis erhältlich und läuft unter iOS8 bzw. Android 4 und höher. Neben Deutsch existiert die App neu auch in Französisch und Englisch.

Mami, mein Bein tut so weh!

Mami, mein Bein tut so weh!13.09.2016

Frühzeichen einer rheumatischen Erkrankung werden bei Kindern häufig falsch als Wachstumsschmerzen gedeutet und die Diagnosestellung und Behandlung verschleppt. Dabei lassen sich die Wachstumsschmerzen eigentlich gut von rheumatisch bedingten Schmerzen abgrenzen. Sie sind in der Regel auf das Alter zwischen drei und acht Jahren beschränkt und treten niemals tagsüber auf. Häufig wacht das Kind in der Nacht auf und weint, weil es starke Schmerzen in den Beinen, oft im Kniebereich hat. Nach einer liebevollen Massage bessern sich die Schmerzen und sind am nächsten Morgen verschwunden. Wenn derartige Beinschmerzen auch morgens oder tagsüber auftreten, kann eine rheumatische Erkrankung vorliegen, z.B. die juvenile Arthritis, Fibromyalgie, systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie oder Kawasaki-Krankheit, und ein Kinderarzt sollte zu Rate gezogen werden.

BH gegen Hängebusen?

BH gegen Hängebusen?11.09.2016

Das Tragen eines BHs sorgt nach den Ergebnissen einer französischen Studie dafür, dass die Brüste schneller schlapp werden und hängen. Über die letzten 15 Jahre haben Wissenschaftler der University of Franche-Comté in Besançon 300 Frauen zwischen 18 und 35 Jahren begleitet und untersucht, welche Auswirkungen der BH tatsächlich auf die Brüste hat. Das Ergebnis: Trägt Frau keinen BH, bleiben die Brüste im Alter länger straff, weil sie mehr Muskelgewebe haben. Bei Frauen, die immer einen BH getragen haben, bildeten sich diese Muskeln zum Teil gar nicht, was dazu führte, dass ihre Brüste schneller und stärker der Schwerkraft folgten. Die Forscher raten: Das BH-Tragen nicht plötzlich sondern schrittweise reduzieren, damit sich die notwendigen Muskeln nach und nach bilden können.

Hüft-Fehlstellungen vermeiden

Hüft-Fehlstellungen vermeiden09.09.2016

Etwa vier Prozent aller Säuglinge kommen mit einer unreifen Hüfte zur Welt. Wird eine „Hüftluxation“ nicht behandelt, entwickeln die Kinder einen hinkenden Gang. Deshalb gehört die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte heute zum allgemeinen Vorsorgeprogramm für Neugeborene. Jetzt befürchten Experten, dass durch das  „Pucken“, also enges Einwickeln in Streckstellung der Beine, die natürliche Reifung der Hüfte beeinträchtigt werde und sich leicht eine sogenannte Hüftdysplasie entwickeln, bei der Gelenkkopf und -pfanne nicht aufeinander passen. Zahlen aus Australien zeigen einen deutlichen Anstieg der Hüftdysplasie-Fälle. In anderen Ländern, etwa der Türkei oder Japan, sollen Aufklärungskampagnen die Eltern von der umstrittenen Wickelmethode abbringen.

Grosse Flasche, dickes Kind

Grosse Flasche, dickes Kind04.09.2016

Immer mehr Kinder sind bereits im Alter von zwei Jahren zu dick. Eine Studie an vier Kinderkliniken in den USA hat eine logische Ursache gefunden. Im Alter von zwei Monaten wurden 386 Mütter, die ihre Kinder nicht stillten, nach der Grösse der Babyflaschen gefragt und wie häufig sie ihre Säuglinge füttern. Etwa die Hälfte benutzte grössere Schoppenflaschen, die knapp 180 ml fassten. Vier Wochen später hatten die mit den grossen Flaschen gefütterten Säuglinge 5 bis 20 Prozent mehr an Gewicht zugelegt als die Säuglinge, die mit kleineren Flaschen gefüttert wurden und waren für ihr Alter und bezogen auf ihre Körpergrösse zu schwer. Mütter, die ihre Kinder nicht stillen, verlieren schnell das Gefühl für die notwendige Nährstoffmenge. Ein schreiendes Baby ist eben nicht immer ein hungriges Baby. Wenn es beim Füttern abwehrende Bewegungen macht oder den Kopf zur Seite dreht, ist es sicher satt.

Besser kein Schnitt

Besser kein Schnitt01.09.2016

Obwohl es bei den meisten vaginalen Entbindungen zu Verletzungen des Geburtskanals kommt, rät die US-Fachgesellschaft der Geburtshelfer und Gynäkologen (ACOG)) in einer aktuellen Leitlinie grundsätzlich von einem Dammschnitt (Episiotomie) ab. Die Frauenärzte sollten andere Massnahmen ergreifen, um Verletzungen im Dammbereich, z.B. einen Dammriss, zu vermeiden. Die US-Geburtshelfer empfehlen eine Dammmassage, die entweder schon in den letzten Schwangerschaftswochen oder während des zweiten Stadiums der Geburt (der Eröffnungsphase) durchgeführt werden soll. Eine weitere Massnahme sei die Verwendung von warmen Kompressen auf den Damm während der Austreibungsphase der Geburt.

Vergiftung?

Vergiftung?30.08.2016

Medikamente, aber vor allem Verhütungsmittel, werden oft im Nachtschrank oder auf der Ablage neben dem Bett aufbewahrt, also in Reichweite von Kleinkindern. Nicht selten greift da ein kleiner Wunderfitz zu - gemäss Tox Info Suisse werden jährlich über hundert Fälle gemeldet. Zu einem schweren Verlauf kam es bis jetzt jedoch nie. In den meisten Fällen zeigen die Kinder keine Symptome. Gelegentlich kann es zu Übelkeit, Appetitlosigkeit und Erbrechen kommen. Also kein Grund zur Panik! Tun muss man nichts, nicht einmal wenn die Menge bis zu einem Blister (21 - 28 Tabletten) eingenommen wurde. Es sei trotzdem daran erinnert, Medikamente immer ausser Reichweite von Kindern zu lagern. Kontrazeptiva sollen auch nicht auf dem Nachttisch oder unter dem Kopfkissen deponiert werden.

Die beliebtesten Babynamen

Die beliebtesten Babynamen27.08.2016

Das Bundesamt für Statistik hat die Vornamen-Liste für 2015 veröffentlicht. Über 86.000 Neugeborene wurden in der gesamten Schweiz geboren und benannt. Die Spitzenreiter in der Deutschschweiz waren Mia, Emma und Lena bei den Mädchen und Leon, Noah und Luca bei den Knaben. Liam auf Platz 4 und Nico auf Platz 8, Lena auf Platz 3 und Emilie auf Platz 6 sind neu in die Top 8 aufgerückt und gehören zu den Aufsteigern des Jahres. „Altmodische“ Namen wie Max, Emil, Paul, Hugo, Greta, Lina und Emma erleben ein Revival. Die Häufigkeit der Namen ist in den unterschiedlichen Schweizer Sprachregionen stark unterschiedlich. Mehr Details hier....

Und: Kennen Sie schon das neue swissmom-Vornamentool? Stöbern Sie durch 12.000 Namen mit Bedeutung und Herkunft!

Vorzeitig in den Kindergarten?

Vorzeitig in den Kindergarten?24.08.2016

Eltern können ihre Kinder schon früher in den Kindergarten schicken, sofern sie dies als sinnvoll erachten. 2010 waren es im Kanton Zürich über 6 Prozent. Aber fast jedes vierte vorzeitig eingeschulte Kind musste bis zum Ende der 3. Klasse eine Jahr repetieren. Und bis zu 90 Prozent der früh eingeschulten Repetenten besuchen im Kanton ein 3. Kindergartenjahr. Die „Zurücksetzung“ kann negative Auswirkungen haben: Viele Wiederholer fühlen sich wegen des zusätzlichen Schuljahres minderwertig und schliessen die Schule deutlich häufiger in einem Schultyp mit geringeren Anforderungen ab im Vergleich zu Kindern, die niemals wiederholen mussten. Mehr zum Thema "Schulreife"...

Hasch in der Schwangerschaft

Hasch in der Schwangerschaft21.08.2016

Cannabis (Marihuana, Haschisch) gehört zu den beliebtesten Rauschmitteln – leider auch bei Schwangeren. Wegen seiner effektiven Wirkung bei starker Schwangerschafts-Übelkeit wird es immer häufiger zur Selbsttherapie eingesetzt. Der regelmässige Konsum in der Schwangerschaft zeigte jetzt allerdings in einer australischen Untersuchung ein fünffach erhöhtes Risiko auf eine Frühgeburt. Die Befragungen fanden in der 20. Schwangerschaftswoche statt. Frauen, die bis zu diesem Zeitpunkt Cannabis rauchten, brachten ihr Kind im Durchschnitt nach 29,6 Wochen zur Welt. Ohne Cannabis dauerte die Schwangerschaft dagegen im Durchschnitt 34,1 Wochen – ein deutlicher Unterschied. Schwangeren muss deshalb dringend vom Konsum der Droge abgeraten werden.

Erdnussallergie und Asthma

Erdnussallergie und Asthma18.08.2016

Eine aktuelle US-Studie zeigt: Kinder, die unter Asthma bronchiale leiden, sind oft auch gegen Erdnüsse allergisch – ohne es zu wissen. Das kann sehr gefährlich werden, weil der Kontakt mit Erdnüssen bei Allergikern mitunter zu einem anaphylaktischen Schock führt, der ohne notärztliche Behandlung tödlich enden kann. So ist die Rate der im Krankenhaus wegen Bronchialasthma behandelten Kinder mit Erdnussallergie doppelt so hoch wie die von Kindern ohne eine solche Allergie. Ausserdem kann eine gleichzeitig bestehende Erdnussallergie asthmatische Symptome verstärken. Insbesondere wenn trotz Behandlung weiterhin asthmatische Beschwerden wie Atemnot, Keuchen und Husten auftreten, sollten die betroffenen Kinder einen Allergietest machen lassen. Denn Spuren von Erdnüssen können in vielen Lebensmitteln enthalten sein!

Nabelschnurblutspende

Nabelschnurblutspende15.08.2016

Bisher gab es zwei Optionen, wenn man bei der Geburt die wertvollen Stammzellen der Nabelschnur nicht im Mistkübel sehen wollte (Nabelschnurblutspende): Entweder bewahren die Eltern das Nabelschnurblut für das eigene Kind auf („private banking“) oder sie spenden es für die Öffentlichkeit („public banking“). Bei einer Kombination (Hybrid Banking) wird das Nabelschnurblut auf Kosten der Eltern zunächst für den Eigengebrauch eingelagert, zusätzlich aber – wie bei einer öffentlichen Spende – im Stammzellspendenregister der Schweiz anonym aufgeführt. Passen die gefrorenen Zellen als Transplantat für einen Leukämiekranken, können die Eltern das Blut ihres Kindes freigeben und erhalten die entstandenen Kosten zurück. Eine Befragung an der Frauenklinik in Bern hat gezeigt, dass Eltern sich eine private Spende wünschen, aber bei Bedarf auch gerne kranke Menschen in Not unterstützen wollen.

Stress macht stark

Stress macht stark10.08.2016

Mütterlicher Stress und psychische Belastungen wie Depressionen während der Schwangerschaft können möglicherweise Schutzmechanismen beim Baby aktivieren. Dies lässt sich aus bestimmten epigenetischen Veränderungen beim Neugeborenen schliessen, wie Psychologen der Universität Basel herausfanden. Offensichtlich wird das Oxytocinrezeptor-Gen unter „widrigen“ Umständen besser aktivierbar. Oxytocin beeinflusst nicht nur das Verhalten zwischen Mutter und Kind während und nach der Geburt, sondern auch soziale Interaktionen wie die Anpassung an Stress. So können die Babys mit späteren Herausforderungen und Belastungen besser fertig werden. Frühere Forschungen haben ergeben, dass Belastungen der werdenden Mutter das Risiko für psychische Störungen und körperliche Erkrankungen beim Nachwuchs erhöhen.

Urlaubsimpfungen

Urlaubsimpfungen05.08.2016

Schon bei der Auswahl des Reiseziels sollte man die Bedürfnisse von Kindern beachten. Für Kleinkinder sind Länder mit sehr heissem Klima eine gesundheitliche Belastung, hinzu kommt die hohe UV-Strahlung (Hautkrebsrisiko). Die hygienischen Bedingungen können in einem nicht so weit entwickelten Land selbst  in einem 5-Sterne-Hotel grenzwertig sein. Fachleute meinen deshalb: Tropische Reiseziele, v.a. solche mit Risiko für Malaria, sollten von Eltern mit Babys und Kleinkindern von vornherein gemieden werden. Generell ist Impfschutz wichtig. Wer „südlich von Rom" seinen Urlaub verbringt, sollte sich gegen Hepatitis A impfen lassen. Zecken-Impfschutz (FSME) wird empfohlen v.a. für Teile Süddeutschlands, Österreichs, Sloweniens, Ungarns und Tschechiens. Für Spanien, Frankreich und England kann eine Pneumokokken-Impfung sinnvoll sein, weil es dort eine erhöhte Antibiotika-Resistenz gibt.

Ausgebremste Spermien

Ausgebremste Spermien03.08.2016

Ganz klar: Vor dem Sonnenbad wird gut eingecremt. Chemische und mineralische UV-Filter können für Männer aber unerwünschte Folgen haben. Ein Wissenschaftler-Team von der Universität Kopenhagen testete die Wirkung auf gesunde Spermien. 13 von 29 getesteten Substanzen störten die Spermienfunktion, oder genauer den Ionenhaushalt der kleinen Schwimmer. Normalerweise binden Hormone an bestimmte Ionenkanäle in der Zellmembran der Spermien, dadurch kommt es zu einem abrupten Calciumioneneinstrom. Und der gibt den Schwimmern den nötigen Turbobooster, um die letzte Hürde für eine erfolgreiche Befruchtung der Eizelle zu überwinden. Einige UV-Filter in Sonnencremes binden aber ebenfalls an diese Calciumkanäle und aktivieren sie zu früh, sodass das Spermium chancenlos ist, wenn es die Eizelle erreicht.

Handys und Hirntumoren?

Handys und Hirntumoren?01.08.2016

Seitdem es Mobiltelefone gibt, wird befürchtet, ihre elektromagnetische Strahlung könnte Hirntumoren auslösen. Eine neue Studie aus Australien ist - zumindest teilweise sehr beruhigend. Anhand von Daten des Nationalen Krebsregisters wurde untersucht, ob die Zahl der Hirntumoren mit der Verbreitung der „Handys“ (in Australien 94% der Bevölkerung) angestiegen ist. Das Ergebnis: Die Erkrankungsrate ist in den letzten 29 Jahren fast gleich geblieben. Nur bei den über 70-Jährigen ist sie leicht gestiegen. Man vermutet, dass Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT) heute Krebserkrankungen entdeckt, die man früher gar nicht gefunden hätte. Unklar bleibt allerdings, ob die beruhigende Aussage für Vieltelefonierer auch gilt, weil die individuelle Natelnutzung nicht berücksichtigt wurde.

Zytomegalievirus-Infektion

Zytomegalievirus-Infektion25.07.2016

Wichtigster Risikofaktor für das  mütterliche Entwickeln spezifischer Antikörpern ist der enge Kontakt mit Kleinkindern. Das Risiko einer intrauterinen Transmission ist relativ hoch und abhängig vom Gestationsalter. Die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt kein generelles Screening. Wichtig ist eine gute Aufklärung der Schwangeren und Prävention durch gute Hygienemassnahmen (z.B. konsequente Händedesinfektion). Schwangere in Risikoberufen wie Betreuende von Kleinkindern haben kein generelles Beschäftigungsverbot. Bei einer (vermuteten) CMV- Infektion in der Schwangerschaft müssen weitere Abklärungen durch einen Spezialisten für feto-maternale Medizin erfolgen. Weiterbetreuung und Abklärung des Neugeborenen sollte zeitnah nach einem positiven Virusnachweis in den ersten drei Lebenswochen einsetzen. Stillen eines gesunden Neugeborenen ist erlaubt und regelmässige Hörtest-Kontrollen auch noch nach Jahren sinnvoll.

Es wird wieder mehr gestillt…

Es wird wieder mehr gestillt…22.07.2016

Stillen hat nicht nur gesundheitliche Vorteile für das Kind, sondern auch für die Mutter. Doch die Empfehlungen der Fachleute, das Kind vier bis sechs Monate ausschliesslich zu stillen, werden nur von einem Teil der Mütter befolgt. Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun herausgefunden, dass zwar die Stillhäufigkeit in den letzten Jahren weiter angestiegen ist, doch fast ausschliesslich bei den besser gebildeten Müttern. Frauen mit niedriger Schulbildung stillen seltener oder hören früher mit dem Stillen auf. Neben der Bildung spielen auch Zigaretten- und Alkohol-Konsum sowie die Art der Geburt eine Rolle. Bei Frauen mit Untergewicht, aber auch mit starkem Übergewicht sind Stillrate und Stilldauer deutlich niedriger als bei Normal- oder leicht übergewichtigen.

Kinder teilen freiwillig

Kinder teilen freiwillig18.07.2016

US-Forscher haben Drei- bis Fünfjährige in drei Gruppen getestet. Jedes Kind bekam eine Puppe und einen Aufkleber. Die erste Gruppe konnte den Aufkleber entweder behalten oder mit der Puppe teilen, die zweite entweder teilen oder beiseitelegen. Die Kinder der dritten Gruppe wurden angewiesen, den Aufkleber zu teilen. Bei einem zweiten Experiment bekamen die Kinder drei Aufkleber, die sie freiwillig teilen konnten. Die Kinder, die zuvor die Wahl hatten, teilten nun bereitwilliger. Auch beim dritten Experiment mit Spielzeugfröschen und Papierfetzen waren diese Kinder im Durchschnitt grosszügiger. Fazit: Es sei vorteilhafter, wenn die Kinder ihr soziales Wesen selber entdeckten, als wenn sie ständig angehalten werden, höflich und freundlich zu anderen zu sein.

Abspecken vor der Zeugung!

Abspecken vor der Zeugung!14.07.2016

Spermien geben so einiges an Informationen weiter – nicht nur die Erbsubstanz DNA, sondern auch die sogenannten epigenetischen Faktoren. Das sind molekulare „Schalter“, die Gene an- oder ausstellen. Beeinflusst werden sie von Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Stress oder die Ernährung. Für Übergewicht konnte das von dänischen Forschern nachgewiesen werden. Bei den Samenzellen dicker Männer waren andere epigenetische Marker zu finden als bei den schlanken. Unterzogen sie sich einer Magenverkleinerung und nahmen deutlich Gewicht ab, führte das zu Veränderungen in der Spermien-DNA. Möglicherweise mit Folgen für den Appetit und damit die Entwicklung des Kindes. Die Forscher betonen, wie wichtig die Lebensführung zum Zeitpunkt der Empfängnis sei.

Silberblick oder ganz normal?

Silberblick oder ganz normal?10.07.2016

Alle Babys, bei denen der Verdacht auf Schielen besteht, oder in deren Familien Schielen vorkommt, sollten schon mit sechs bis zwölf Monaten beim Augenarzt vorgestellt werden. Darauf weist die Stiftung Kindergesundheit hin. In mehr als 90 Prozent der Fälle wird eine Schwachsichtigkeit vermieden und das Schielen geheilt. Die Behandlung mit dem Schielpflaster und evtl. Atropintropfen sei völlig schmerzlos. Ziel ist ein alternierendes Schielen zu erreichen, also abwechselnd beide Augen zum Sehen zu zwingen. Ergänzt werde die so genannte Okklusionsbehandlung durch eine Brille, um den mit dem Schielen meist gekoppelten Sehfehler – in der Regel eine Weitsichtigkeit – auszugleichen.

Zuckerersatz bringt’s nicht

Zuckerersatz bringt’s nicht06.07.2016

Viele Erwachsene setzen künstliche Süssstoffe zur Gewichtsabnahme ein. Epidemiologische Studien fanden in letzter Zeit aber Hinweise darauf, dass dadurch gerade eine Fetteinlagerung und ein Typ 2-Diabetes gefördert wird. Jetzt kommt eine kanadische Untersuchung zu einem weiteren beunruhigenden Ergebnis: Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft täglich künstliche Süssstoffe konsumiert hatten, waren im Alter von einem Jahr doppelt so häufig übergewichtig wie diejenigen, deren Mütter keine Zuckerersatzstoffe verwendet hatten. Auch nach Berücksichtigung weiterer Faktoren (Übergewicht und Zuckerkrankheit der Schwangeren, Stilldauer und Beikostbeginn) war der Zusammenhang immer noch deutlich sichtbar. Mehr über den Zuckerersatz...

Akupunktur

Akupunktur03.07.2016

Die Effekte der Akupunktur auf Schwangerschaftsbeschwerden wie Rücken- und Beckenschmerzen, Übelkeit, Würgereiz und Erbrechen, Schlafstörungen und Depressionen sind allenfalls gering. Das ergab eine Analyse des sogenannten IGel-Monitors der deutschen Krankenkassen. „IGel“ steht für „Individuelle Gesundheitsleistung“, die Grundversicherte selbst bezahlen müssen, weil sie nicht zum Leistungskatalog der Kassen gehören. Ausgewertet wurden sieben Studien zu Nutzen und Schaden der Akupunktur in der Schwangerschaft. Die Studien ergaben zwar positive Effekte der Akupunktur, aber diese Effekte seien durchgehend klein und fänden sich nicht in allen Studien. Insgesamt bewerten die Wissenschaftler deshalb die Effekte der IGeL-Leistung „Akupunktur in der Schwangerschaft“ mit „unklar“. Mehr über Akupunktur in der Geburtshilfe...

Aus für Überraschungs-Ei

Aus für Überraschungs-Ei30.06.2016

Ob Happy Meal, Kinder-Überraschungsei oder Cornflakes-Packung: In Kombination mit Spielzeug vervielfachen sie im Supermarkt bei Kindern den Quengelfaktor. Kinder in Chile müssen aber künftig ohne die Beigaben aufwachsen. Dort trat jetzt ein strenges Gesetz zum Schutz von Kindern vor ungesunder Nahrung in Kraft. Es verbietet Herstellern, Kinder mit Hilfe von Spielzeug zu ungesundem Essen zu verführen. Das neue Gesetz fordert eine strenge Kennzeichnungspflicht für Produkte mit grossen Mengen gesättigter Fettsäuren, Zucker, Salz oder Kalorien. Bei Werbung für solche Lebensmittel dürfen Kinder nicht mehr direkt angesprochen werden. Die chilenische Regierung begründete die Neuregelung damit, dass rund ein Drittel der Kinder unter sechs Jahren bereits übergewichtig ist.

Sex macht fruchtbarer

Sex macht fruchtbarer27.06.2016

Paare, bei denen es mit dem Kinderwunsch nicht klappt, sollten mehr Sex haben. Und das nicht nur während der fruchtbaren Tage, sondern auch zwischendurch. Der Grund: Bei häufigem Verkehr wird das männliche Sperma vom Immunsystem der Frau besser toleriert. Denn für sie sind Spermien in erster Regel Fremdlinge, die von ihren Immunzellen, v.a. den Typ-1-Helferzellen, bekämpft werden müssen. Bei häufigem sexuellem Kontakt verändert sich diese feindliche Haltung. Typ-2-Helferzellen schützen die Spermien und begünstigen die Einnistung der befruchteten Eizelle. Sexuell aktivere Frauen haben ausserdem mehr Immunglobulin G im Blut und im Vaginal- und Gebärmutterschleim, was die Erfolgsaussichten der Spermien unterstützt.

Impfungen

Impfungen24.06.2016

Das typische Dilemma in Allergiker-Familien: Eltern von Kindern, die zu Allergien neigen, haben oft Bedenken, wenn Impftermine näher rücken. Kinder mit erhöhtem Allergierisiko werden deshalb oft gar nicht, unvollständig oder mit Verzögerung geimpft. Doch damit steigt die Gefahr schwerer Infektionsfolgen. Kinderärzte geben deutlich Entwarnung: Anders als häufig befürchtet, fördern spezifische Standardimpfungen die allergische Sensibilisierung gegen Umweltallergene wie Pollen oder Nahrungsmittel nicht. Auch die Entwicklung allergischer Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen wird durch die Standardimpfungen nach derzeitigem Wissensstand nicht begünstigt.

Zika-Test bei Schwangeren

Zika-Test bei Schwangeren21.06.2016

Auch symptomlose Schwangere, die von einem Aufenthalt in einem der Zikavirus-Epidemie-Gebiete (s.u.) zurückkehren, sollten sich auf das Virus testen lassen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in einer Mitteilung. Möglich ist ein Nachweis im Blut oder Urin. Ausserdem wird Schwangeren ab der 14. SSW eine Ultraschalluntersuchung empfohlen, am besten ca. 3-4 Wochen nach der Reise, mit Kontrolle in der 28. SSW. Ziel ist es, Zikavirus-Infektionen und deren mögliche Komplikationen, wie die Mikrozephalie und weitere Hirnfehlbildungen, beim Ungeborenen, möglichst frühzeitig zu erkennen. Das Zika-Virus kommt vor allem in tropischen Regionen mit grossen Moskito-Populationen vor. Es zirkuliert in Afrika, Lateinamerika, Südostasien und in der Pazifikregion.

Geburtsfreudiges Becken

Geburtsfreudiges Becken20.06.2016

Frauen sind in der Körpermitte breiter gebaut als Männer, weil ihr Becken bei der Geburt genug Platz für den Durchtritt des Köpfchens bieten muss. Zu diesem Zweck verbreitert sich das Becken bei Mädchen ab der Pubertät und erreicht im Alter von etwa 25–30 Jahren seine grösste Weite. Ab ca. 40 Jahren verengt es sich wieder. Beim Mann verändert das Becken über das gesamte Leben kaum. Diese erstaunlichen Resultate einer Studie der Universität Zürich legen den Schluss nahe, dass die Hormone in der Pubertät und der Menopause diese Formunterschiede bewirken. Der hohe Östrogenspiegel garantiert nicht nur eine hohe Fruchtbarkeit, sondern optimiert während dieser Zeit auch das Becken für die Geburt. Enger wird es dann wieder im Alter, weil dies beim aufrechten Gang den Beckenboden stabilisiert.

Schwanger und depressiv?

Schwanger und depressiv?16.06.2016

Etwa zwölf Prozent der werdenden Mütter entwickeln eine manifeste Depression, und hier stellt sich die Frage: mit Medikamenten behandeln oder nicht? Die Gefahr einer Antidepressiva-Therapie mit sog. SSRI bei Schwangeren wird offenbar überschätzt: Die Analyse bisheriger Studien ergab kaum negative Auswirkungen auf den Nachwuchs. Die Fehlgeburtenrate war nicht signifikant erhöht. Allerdings waren Frühgeburten etwas häufiger. Bevor aus überzogenen Ängsten vor negativen Antidepressivawirkungen auf eine Therapie verzichtet wird, sollten Ärzte auch die möglichen Folgen einer unbehandelten Depression abwägen, denn auch diese berge für das Ungeborene zahlreiche Risiken, schreiben die kanadischen Forscher.

Milch für Muffel

Milch für Muffel13.06.2016

Milch liefert das für Zähne und Knochen unentbehrliche Calcium und verschiedene B-Vitamine. Aber wie viel Milch braucht ein Kind? Die Empfehlung der Fachleute ist: Ab dem 2. bis zum 7. Lebensjahr sollten es bis zu 2 Gläser pro Tag sein. Manche Kinder mögen aber Milch nicht einmal als Kakao. Dann müssen Sie nicht überreden oder sogar zwingen. Die nötigen Nährstoffe gibt es auch in Joghurt, Quark und Blanc battu (idealerweise nature oder mit möglichst wenig Zucker). Mit 3 Scheiben Käse (ca. 60 g) ist die Tagesration Calcium auch bereits gesichert. Und man kann Milchprodukte „verstecken“, z.B. in Omelettes und Kaiserschmarrn, Kartoffelstock, Béchamelsauce oder mit Käse überbackenen Gerichten. Und als Dessert kommt Pudding, Flan oder ein Karamelköpfli gut an – am besten mit wenig Zucker gekocht.

Testosteron macht ehrlicher

Testosteron macht ehrlicher09.06.2016

Testosteron gilt als das Männlichkeitshormon schlechthin - es steht für Aggression und Imponiergehabe, sorgt für die Ausbildung der Geschlechtsmerkmale, fördert die Libido und steigert den Muskelaufbau. Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Maastricht konnten an einer Studie mit 91 gesunde Männer zeigen, dass das Geschlechtshormon auch soziales Verhalten fördert. In Spielsituationen (Würfelspiel mit Geldbetrag als Belohnung) erwies sich, dass Probanden nach Gabe von Testosteron deutlich seltener logen als Personen die nur ein Placebo erhielten. Dieses Ergebnis widerspricht klar dem eindimensionalen Ansatz, dass Testosteron zu antisozialem Verhalten führt. Wahrscheinlich steigert das Hormon den Stolz und das Bedürfnis, ein positives Selbstbild zu entwickeln.

Babys sehen keine Tiefe

Babys sehen keine Tiefe07.06.2016

Neugeborene kommen nicht nur mit schwach entwickelter Sehschärfe auf die Welt, sie müssen auch das räumliche Sehen erst noch erlernen. Dazu ist die Mitwirkung beider Augen erforderlich, denn nur in diesem Zusammenspiel ist Tiefenwahrnehmung möglich. Für die normale Entwicklung der Augenkoordination ist das Gehirn auf ständige visuelle Reize angewiesen. Forscher der Universität in Budapest haben das wissenschaftlich untersucht: 30 Säuglinge durften ab der zwölften Lebenswoche auf einem Bildschirm Muster anschauen. Dabei wurden über Elektroden am Köpfchen Veränderungen in den Nervenzellen gemessen. Mit etwa vier Monaten hat sich die Fähigkeit zum dreidimensionalen Sehen entwickelt, bei Frühgeborenen dauert es ungefähr zwei Wochen länger.

Nicht immer gleich Antibiotika

Nicht immer gleich Antibiotika03.06.2016

Braucht es unbedingt Antibiotika, um Blasenentzündungen zu heilen oder reicht eine Behandlung mit Schmerzmitteln aus? Eine deutsche Forschergruppe hat dies jetzt wissenschaftlich untersucht. Das Ergebnis: Rund zwei Drittel der Frauen mit einer unkomplizierten Harnwegsinfektion wurden auch nur mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln wieder gesund. Bei sonst gesunden Frauen mit leichten bis mittelschweren Symptomen ist das Risiko von Komplikationen gering. Es reicht, die Beschwerden zu lindern. Antibiotika brauchen nur dann gegeben werden, wenn sich die Symptome verschlimmern. Das vermeidet die Anpassung der Krankheitserreger gegen das Antibiotikum (Resistenz). Eine Blasenentzündung in der Schwangerschaft stellt eine Ausnahmesituation dar: Um Komplikationen zu vermeiden, ist eine antibiotische Therapie in den meisten Fällen nicht zu umgehen. So vermeiden Sie eine Blasenentzündung...

Meine Eltern sind schwul

Meine Eltern sind schwul31.05.2016

Der Nationalrat hat zur Stiefkindadoption entschieden: Homosexuelle und unverheiratet zusammenlebende Paare (sog. Konkubinat) sollen bald die leiblichen Kinder des Partners adoptieren dürfen - ein Trauschein ist nicht mehr Voraussetzung. Sie sollten allerdings länger als drei Jahre zusammengelebt haben und älter als 28 Jahre sein. Damit werden vor allem Kinder in den immer häufigeren Patchworkfamilien einen umfassenden rechtlichen Schutz geniessen, falls dem leiblichen Elternteil etwas zustösst. Die Adoption nicht-leiblicher Kinder (Fremdadoption) durch gleichgeschlechtliche Paare stand dabei nicht zur Diskussion. 

Kind im Mutterleib operiert

Kind im Mutterleib operiert30.05.2016

Zwei Spezialisten der Unikliniken Bern und Lausanne verödeten in einer intrauterinen Not-Operation einen gutartigen Lungentumor, der das Herz des Kindes lebensgefährlich belastete, und retteten so den Fötus. Die Operation fand mitten im Körper des Kindes statt, in unmittelbarer Nähe zum Herzen und der Aorta. Es musste sehr präzise und unter ständiger Ultraschallkontrolle gearbeitet werden. Der Eingriff gelang: Der Lungentumor konnte von der Blutzufuhr abgeschnitten werden. In den Wochen danach erholte sich das Herz des Kindes wieder. Am 13. April kam der Junge gesund zur Welt. Es war die erste Operation dieser Art in der Schweiz. Ohne den Eingriff hätte der kleine Junge sicher nicht überlebt.

Beikost

Beikost25.05.2016

Über viele Jahre haben Experten empfohlen, Säuglingen keine Lebensmittel zu verabreichen, die später häufig zu Allergien führen, wie Erdnüsse, Eier, Milchprodukte oder Fisch. Aber die Vermeidung von Allergenen in den ersten Lebensmonaten verhindert wahrscheinlich keine Allergien, sie kann sie möglicherweise sogar fördern. Eine Studie zeigte im vergangenen Jahr, dass eine frühe Gabe von Erdnüssen im Rahmen der Säuglingsernährung eine spätere Erdnussallergie verhindern kann. Und eine weitere Studie an 1300 Säuglingen kam zum Schluss, auch die frühe Gabe von Eiern könnte einer späteren allergischen Überreaktion entgegenwirken.

Zika-Gefahr bald auch in Europa

Zika-Gefahr bald auch in Europa21.05.2016

Laut einem Bericht der WHO könnte sich das Zika-Virus, das bei ungeborenen Kindern eine Mikrozephalie (zu kleiner Kopf mit geistiger Behinderung) auslösen kann, ab dem Frühsommer auch in Europa ausbreiten. In der Schweiz und Nordeuropa besteht für Schwangere ein geringes Risiko. Gefährdet seien  vor allem die Insel Madeira und die Schwarzmeerküste in Georgien und Russland. Ein mässiges Risiko besteht in 18 weiteren Ländern, darunter Mittelmeerstaaten wie Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Griechenland und die Türkei, wo die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) das Virus weitergeben könnte. Gegen Mücken sollten sich Urlauber und Einheimische mit langärmliger Kleidung und Spray schützen.

Jodtabletten schon bei Kinderwunsch

Jodtabletten schon bei Kinderwunsch19.05.2016

Die Schilddrüse benötigt für die Hormonproduktion Jod. Viele Frauen haben zu Beginn ihrer Schwangerschaft einen Mangel an Schilddrüsenhormonen, weil sie zu wenig Jod mit der Nahrung aufnehmen. Während der Schwangerschaft benötigen sie jedoch etwa die doppelte Menge (ca. 250 Mikrogramm pro Tag), denn die Mutter muss in den ersten Wochen die Hormone für das Kind mit produzieren. Später ist auch die Schilddrüse des Kindes auf die Jodzufuhr durch die Mutter angewiesen, v.a. für die Entwicklung des Gehirns. Ein Mangel kann IQ-Punkte beim Baby kosten, warnen Experten und raten allen Frauen, schon bei der Planung der Schwangerschaft Jodtabletten einzunehmen. Dies fördere nicht nur die Intelligenzentwicklung des Kindes, sondern kann bei Kinderwunsch auch erst einmal den erfolgreichen Beginn einer Schwangerschaft ermöglichen.

Kind und Hirnforschung

Kind und Hirnforschung16.05.2016

Kinder, die längere Zeit von ihren Eltern getrennt sind, zeigen Veränderungen in einigen Hirnregionen. Das berichten chinesische Forscher, die von Grosseltern oder Verwandten aufgezogene Kinder untersuchten, deren Eltern auf der Suche nach besseren Arbeitsplätzen in die boomenden Städte der Küstenregion gezogen waren. Im Vergleich zu Kindern, die bei ihren Eltern lebten, fanden die Forscher Veränderungen im limbischen System, das neben dem Gefühlsleben auch die Speicherung von Gedächtnisinhalten steuert.  Die Forscher schliessen daraus, dass die Kinder dabei nicht die emotionale Wärme und intellektuelle Stimulation erfahren, die ihr Gehirn für eine normale Entwicklung benötigt.

Vitamin-D-Mangel bei Babys?

Vitamin-D-Mangel bei Babys?13.05.2016

Die Haut von Säuglingen ist feuchtigkeitsarm, dünn und verfügt noch über keinerlei Eigenschutzmechanismen. Sie reagiert deshalb auf UV-Strahlung besonders empfindlich, direkt mit Sonnenbrand und später mit Hautkrebs, weshalb für Babys direkte Sonne tabu ist. Schützende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille dürfen bei keinem Spaziergang fehlen. Das Dilemma: Der Körper stellt Vitamin D, das eine wichtige Rolle bei der Knochenbildung spielt, mit Hilfe natürlicher UV-Strahlung selbst her. Babys und Kleinkinder bis zirka zwei Jahren sollten trotzdem vor Sonne geschützt werden und ihren Vitamin-D-Bedarf durch ein Vitaminpräparat erhalten. Ältere Kinder können ihren Bedarf im Sommer aktiv über die Haut decken und dürfen dreimal pro Woche kurz ungeschützt in die Sonne.

Wenn Frausein schmerzhaft ist

Wenn Frausein schmerzhaft ist10.05.2016

Dass Schmerzen während der Periode nicht einfach hingenommen werden müssen, ist mittlerweile bekannt. Weniger bekannt ist die Krankheit Endometriose, die solche Schmerzen hervorrufen kann, weil sich Gebärmutterschleimhaut-Inseln ausserhalb der Gebärmutter ansiedeln. Und kaum jemand weiss, dass Endometriose sogar die Ursache von ungewollter Kinderlosigkeit sein kann. Deshalb vergehen oftmals Jahre bis die Krankheit entdeckt und die Frau behandelt wird. Rund 10 - 20 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter sind von Endometriose betroffen. Das zertifizierte Endometriosezentrum des Inselspitals Bern veranstaltet am 19. Mai 2016, 19.00 h, einen kostenlosen Informationsabend für Interessierte und Betroffene.

Gegen Rotaviren schützen

Gegen Rotaviren schützen08.05.2016

Brechdurchfälle, die durch das Rotavirus ausgelöst werden, haben in Entwicklungsländern oft fatale Folgen. Laut einer Studie in Mexiko konnte die Sterberate bei Fünfjährigen durch ein konsequentes Impfprogramm halbiert werden. Damit rettet die Impfung tausenden Kindern das Leben. Auch in Industrienationen gehören solche Brechdurchfälle zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern, hier verlaufen sie allerdings selten tödlich. Die Rotavirus-Impfung reduziert aber die Rate schwerer Verläufe mit Klinikaufenthalten deutlich, wie eine Studie in England und Wales bestätigt. Es gibt auch praktisch keinen Anstieg der Erkrankungen mehr in den Wintermonaten.

Tabakrauch schädigt das Erbgut

Tabakrauch schädigt das Erbgut05.05.2016

Raucht eine Frau während der Schwangerschaft, setzt sie sich und ihr Kind nicht nur einer direkten Schädigung aus, sondern beeinflusst auch das Erbgut ihres ungeborenen Kindes, wie jetzt eine Langzeitstudie zeigte. Im gesamten Genom von Neugeborenen der rauchenden Mütter konnten die Forscher bestimmte epigenetische Veränderungen nachweisen, die am Erbgut wie ein Schalter wirken und die Aktivität von Genen verstärken oder herunterfahren können. Damit verknüpft könnte ein erhöhtes Risiko für spätere Lungen- und Krebserkrankungen beim Kind sein. Die Veränderungen am Erbgut der Kinder sind dabei nach den Ergebnissen der Forscher dauerhaft; die Wissenschaftler konnten sie sowohl bei der Geburt der Kinder feststellen, als auch bis zu vier Jahren danach.

Jede zweite Dosierung falsch

Jede zweite Dosierung falsch02.05.2016

Arzneimittel für Kinder werden häufig nicht richtig gegeben. Klassische Situation: Das für das kranke Kind verschriebene Antibiotikum muss von den Eltern in den meisten Fällen erst mit Wasser vermischt und aufgelöst werden. In jedem zweiten Fall läuft das schief. So wurde beispielsweise das Wasser nicht bis zur richtigen Markierung aufgefüllt, nicht genügend geschüttelt, sodass die Suspension klumpig blieb, und nicht ausreichend lang bis zum Absetzen des Schaumes gewartet. Die Folge sind Unter- oder Überdosierungen, was den Therapieerfolg in Frage stellt. Ausserdem kann jeder zweite Erwachsene nicht richtig mit dem Dosierlöffel umgehen, wie eine französisch-schweizerische Studie ergab. Die meisten davon nahmen irrtümlich an, die 2,5-ml-Markierung im Löffel stelle die Marke für die 5-ml-Dosis dar. Weniger Probleme bereitete offenbar die Dosierspritze, hier lag die Fehlerquote bei 10%.

Schreibabys

Schreibabys28.04.2016

Nicht nur schwangere Veganerinnen, auch Schwangere mit normaler Ernährung sind auf die zusätzliche Einnahme von Vitamin-B12-Präparaten angewiesen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Ein niederländisches Forschungsteam hat jetzt im Blut von knapp 3.000 schwangeren Frauen die Konzentration von Vitamin B12 in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft analysiert. Das erstaunliche Ergebnis lautet: Spätere Schreibabys waren achtmal häufiger bei Müttern mit vorgeburtlichem Vtamin-B12-Mangel. Die Forscher vermuten, dass sich das Nervensystem der Babys nicht vollständig entwickelt hat, woraus Schlafstörungen resultieren. Auch wird dann weniger Melatonin ausgeschüttet, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert, und um die Nervenzellen im Gehirn kann sich die schützende Biomembran Myelin nur unvollständig ausbilden.

Männer wollen kluge Frauen

Männer wollen kluge Frauen25.04.2016

Intelligenz über Schönheit? Bisher galt als sicher, dass Männer immer noch biologisch darauf programmiert sind, bei der Partnersuche vor allem auf Zeichen von Fruchtbarkeit (Rundungen und schöne Gesichter) zu reagieren. Frauen dagegen achten bei Männern auf wirtschaftliche Sicherheit zum Aufziehen ihrer Kinder. So können beide die grösstmögliche Zahl von Nachkommen hinterlassen. Einkommen und Bildung der Frau spielten früher bei der Partnerwahl kaum eine Rolle. Das sehen Männer heute anders, wie eine Studie der Universität Innsbruck zeigt. Wenn beide Eltern für das Auskommen arbeiten müssen, suchen Männer gebildete Frauen mit gutem Gehalt. Umgekehrt steigen die Erfolgschancen von Männern, die ihr Aussehen pflegen und auch im Haushalt mithelfen.