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                              Mädchen spielt Kinderarzt; Herzabhören beim Teddy
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                              iStock

                              Herz­ge­räu­sche


                              Be­reits nach der Ge­burt wird das Neu­ge­bo­re­ne durch Ge­burts­hel­fe­rin­nen /- hel­fer und in der Fol­ge auch Kin­der­ärz­tin­nen / Kin­der­ärz­te re­gel­mäs­sig un­ter­sucht. Hier­bei wird auch das Herz ab­ge­hört. Die Ärz­tin / der Arzt be­ur­teilt hier­bei die Herz­tö­ne und mög­li­che Herz­ge­räu­sche. Die Herz­tö­ne wer­den (et­was ver­ein­facht dar­ge­stellt) durch die Herz­klap­pen ver­ur­sacht (Klap­pen­schluss) und sind nor­ma­le Be­fun­de bei ei­ner Aus­kul­ta­ti­on. 

                              Sind Herz­ge­räu­sche nor­mal?


                              Herz­ge­räu­sche sind im Ge­gen­satz zu Herz­tö­nen nicht im­mer vor­han­den und die un­ter­su­chen­den Ärz­tin­nen / Ärz­te ver­su­chen, be­reits an­hand des Klang­cha­rak­ters zu be­stim­men, wo­durch die Herz­ge­räu­sche ent­ste­hen.

                              Die Ur­sa­chen sind sehr viel­fäl­tig. Sehr häu­fig sind sie durch harm­lo­se Strö­mungs­phä­no­me­ne des Blu­tes im Her­zen ver­ur­sacht und da­mit voll­kom­men harm­los. Herz­ge­räu­sche kön­nen aber auch durch den Blut­strom zwi­schen zwei Herz­kam­mern (z.B. über ein  klei­nes Loch / oder meh­re­re Lö­cher) ver­ur­sacht wer­den.  Ein un­voll­stän­di­ges Öff­nen oder Schlies­sen der Herz­klap­pen oder Ver­än­de­run­gen an den herz­na­hen Ge­fäs­sen kön­nen eben­falls zu ei­nem Herz­ge­räusch füh­ren. 

                              Wei­ter­füh­ren­de Un­ter­su­chun­gen


                              Ihre Kin­der­ärz­tin / ihr Kin­der­arzt wird mit Ih­nen nach der Ge­burt oder im Ver­lauf des Wachs­tums bei Vor­lie­gen ei­nes Herz­ge­räu­sches be­spre­chen, ob eine wei­ter­ge­hen­de Un­ter­su­chung mit­tels Her­zultra­schall­un­ter­su­chung (Echo­kar­dio­gra­phie) not­wen­dig ist oder nicht. Soll­te ihre Kin­der­ärz­tin / ihr Kin­der­arzt eine wei­ter­füh­ren­de Un­ter­su­chung mit­tels Echo­kar­dio­gra­phie für not­wen­dig er­ach­ten, wird ihr Kind an ei­nen Spe­zia­lis­ten für Kin­der mit Herz­er­kran­kun­gen über­wie­sen wer­den (Kin­der­kar­dio­lo­gie). Die Kin­der­kar­dio­lo­gin / der Kin­der­kar­dio­lo­ge kann dann ne­ben der spe­zia­li­sier­ten kör­per­li­chen Un­ter­su­chung ih­res Kin­des auch mit­tels Echo­kar­dio­gra­phie die Ur­sa­che des Herz­ge­räu­sches ab­klä­ren. Er­freu­li­cher­wei­se stellt sich auch da­bei ein Gross­teil der Herz­ge­räu­sche als ein „harm­lo­ses“ Strö­mungs­ge­räusch dar.

                              Bei Fra­gen oder für wei­te­re In­for­ma­tio­nen wen­den Sie sich bit­te an:
                              Kin­der­her­zen – Zen­trum für Kin­der­kar­dio­lo­gie

                              Letzte Aktualisierung: 19.04.2021, BH
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