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                              Bron­chi­tis (Bron­chi­al­ka­tarrh)


                              Die aku­te Ent­zün­dung der Luft­röh­ren­äs­te (Bron­chi­en) tritt meist nach ei­nem In­fekt der obe­ren Atem­we­ge auf, also zu­sam­men mit ei­ner Er­käl­tung, Schnup­fen und Hus­ten. Klein­kin­der er­kran­ken durch­schnitt­lich ein- bis drei­mal jähr­lich an ei­ner Bron­chi­tis, oft im Herbst und Spät­win­ter. Man­che Kin­der kom­men von ei­ner Bron­chi­tis in die nächs­te. Das kann eine vor­über­ge­hen­de An­fäl­lig­keit in­fol­ge vie­ler neu­er Kon­tak­te in Kin­der­gar­ten und Schu­le sein.

                              Die Er­re­ger der Bron­chi­tis sind vor al­lem Vi­ren. Es kommt zu ei­nem tro­cke­nen Reiz­hus­ten, der all­mäh­lich lo­cke­rer wird. Äl­te­re Kin­der kön­nen den Aus­wurf dann aus­spu­cken, jün­ge­re ver­schlu­cken ihn. Ein­zel­ne Blut­fä­den im Schleim sind nicht be­sorg­nis­er­re­gend. Die Kin­der sind ap­pe­tit­los, müde und ab­ge­schla­gen, nicht im­mer ha­ben sie Fie­ber.

                              Eine un­kom­pli­zier­te Bron­chi­tis heilt in­ner­halb von ein bis zwei Wo­chen aus. Das Kind soll­te viel trin­ken. Wenn es nicht hoch fie­bert, darf es auch an die fri­sche Luft. Emp­feh­lens­wert sind täg­lich ein bis zwei Wan­nen­bä­der, weil die feuch­te Luft den Bron­chi­en gut tut. Ein Luft­be­feuch­ter / Was­ser­ver­duns­ter im Zim­mer ist eben­falls güns­tig. Pflanz­li­che Mit­tel zum Ein­rei­ben oder Ein­neh­men, evtl. Hus­ten­saft oder ein vom Arzt oder Apo­the­ker emp­foh­le­nes ho­möo­pa­thi­sches Mit­tel kön­nen hel­fen.

                              Wenn eine Bron­chi­tis län­ger als zwei Wo­chen dau­ert, sich der All­ge­mein­zu­stand des Kin­des ver­schlech­tert und das Fie­ber an­steigt, soll­ten Sie un­be­dingt ei­nen Arzt oder eine Ärz­tin in­for­mie­ren.

                              Letzte Aktualisierung: 23.01.2020, BH
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