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                              Ver­stopf­ter Trä­nen­ka­nal

                              Wie man ei­ner Bin­de­haut­ent­zün­dung vor­beu­gen kann

                              gerötetes Auge, Bindehautentzündung

                              Den be­hin­der­ten Ab­fluss der Trä­nen­flüs­sig­keit nennt man Trä­nen­gangs-Steno­se oder mit dem Fach­be­griff Da­kryos­teno­se. Fünf bis zehn Pro­zent al­ler Säug­lin­ge ha­ben solch ei­nen Trä­nen­stau.

                              War­um ist der Trä­nen­ka­nal bei Ba­bys ver­stopft?


                              Die Trä­nen­flüs­sig­keit läuft nor­ma­ler­wei­se durch die Trä­nen­pünkt­chen im Un­ter- und Ober­lid­rand in den Trä­nen­sack im in­ne­ren Au­gen­win­kel und von dort über den Trä­nen­na­sen­gang in die Nase. Bis zur Ge­burt wird die­ser Gang noch durch ein dün­nes Häut­chen (Mem­bran) ver­schlos­sen. Nicht im­mer öff­net sich die­ses Häut­chen spon­tan. Es kann auch noch län­ge­re Zeit, manch­mal bis zum Ende des ers­ten Le­bens­jah­res, den Ab­fluss von Trä­nen­flüs­sig­keit aus dem Auge be­hin­dern. In ei­ni­gen Fäl­len ist auch nur der Ab­fluss über die Trä­nen­pünkt­chen ver­klebt. 

                              Die Trä­nen­flüs­sig­keit läuft in die­sem Fall also aus den Au­gen­win­keln, trock­net ein und ver­stopft den Ab­fluss noch wei­ter. Das ist zu­nächst kein Pro­blem und auch nicht schmerz­haft für Ihr Baby, aber es kann sich eine eit­ri­ge Ent­zün­dung der Bin­de­haut und der Trä­nen­we­ge ent­wi­ckeln, in­dem die Au­gen­li­der ver­kle­ben und durch die Ab­son­de­run­gen ei­nen idea­len Nähr­bo­den für Bak­te­ri­en bil­den.

                              Be­hand­lung ei­nes ver­stopf­ten Trä­nen­ka­nals 


                              Emp­feh­lens­wert ist eine re­gel­mäs­si­ge Mas­sa­ge mit dem klei­nen Fin­ger kreis­för­mig vom Trä­nen­pünkt­chen (in­nen am un­te­ren Au­gen­lid) schräg nach un­ten zur Nase hin. Zu­sätz­lich soll­ten Sie die Lid­spal­te von aus­sen nach in­nen mit ste­ri­len Tup­fern und Koch­salz­lö­sung rei­ni­gen oder mit schwar­zem Tee spü­len. Hilft dies nicht, soll­ten Sie den Kin­der­arzt kon­sul­tie­ren, da­mit die In­fek­ti­on mit ab­schwel­len­den Na­sen­trop­fen und An­ti­bio­ti­ka-Trop­fen be­han­delt wer­den kann.

                              In der Re­gel wächst sich die Ver­en­gung des Trä­nen­na­sen­ka­nals bis zum ers­ten Ge­burts­tag aus. Hat Ihr Baby sehr häu­fig eit­ri­ge Bin­de­haut­ent­zün­dun­gen, soll­ten Sie nicht so lan­ge war­ten. Der Au­gen­arzt kann mit ei­ner stump­fen Son­de die Mem­bran im Trä­nen­ka­nal er­öff­nen. Das Kind muss da­bei sehr still hal­ten, wes­halb der schmerz­freie Ein­griff in der Re­gel un­ter Kurz­nar­ko­se durch­ge­führt wird. 

                              Letzte Aktualisierung: 08.07.2022, BH

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