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                              Baby schläft draussen in Winterkleidung

                              Ers­te Hil­fe bei Un­ter­küh­lun­gen


                              Raus an die fri­sche Luft - auch wenn es kalt wird! Die ers­ten Schnee­flo­cken sind für Kin­der die wah­re Freu­de, Schlit­ten­fah­ren und Ro­deln der gröss­te Win­ter­spass!

                              Doch für die Kleins­ten kann es schnell zu kalt wer­den, denn Un­ter­küh­lun­gen ent­ste­hen frü­her als bei Er­wach­se­nen und sehr schnell durch feuch­te Klei­dung bei kal­ter Wit­te­rung. Bei ei­ner Un­ter­küh­lung sinkt die Kör­per­tem­pe­ra­tur un­ter 35 °C.

                              Be­son­ders Säug­lin­ge, die noch nicht durch Kör­per­be­we­gun­gen oder Zit­tern Wär­me er­zeu­gen kön­nen, sind ge­fähr­det. Sie ge­ben vor al­lem über den Kopf Wär­me ab, wenn kein Mütz­chen die­sen schützt.

                              Zei­chen der Un­ter­küh­lung sind Bläs­se oder Blau­ver­fär­bung der Haut, bei äl­te­ren Kin­dern Käl­te­ge­fühl und Käl­te­zit­tern, z.B. nach län­ge­rem Auf­ent­halt im kal­ten Was­ser oder auch bei ei­nem Schnee­un­fall.

                              • Bei ei­ner leich­ten Un­ter­küh­lung zit­tert das Kind, ist un­ru­hig und spricht un­deut­lich. Die Haut wird blass und an Hän­den und Füs­sen bläu­lich. Der Herz­schlag wird schnel­ler.

                              • Eine mit­tel­schwe­re Un­ter­küh­lung, bei ei­ner Kör­per­kern­tem­pe­ra­tur von 28 bis 32 °C wirkt das Kind teil­nahms­los und starr, es tre­ten Be­wusst­seins­stö­run­gen auf. Die Haut ver­färbt sich bläu­lich-gräu­lich. Herz­schlag und At­mung wer­den lang­sa­mer.

                              Das ist zu tun bei ei­ner Un­ter­küh­lung:


                              • Be­ru­hi­gen Sie das Kind und be­wah­ren Sie selbst Ruhe.

                              • Zie­hen Sie dem Kind die feuch­te, nas­se Klei­dung aus und pa­cken Sie es warm ein (Woll-, Iso­lier­de­cke)

                              • Jede Be­we­gung kühlt wei­ter aus. Ver­hin­dern Sie also, dass sich das Kind wei­ter be­wegt

                              • War­me Ge­trän­ke hel­fen. Er­holt sich das Kind schnell, brau­chen Sie kei­ne wei­te­ren Vor­sichts­maß­nah­men zu be­den­ken.

                              • Ba­den Sie das Kind auf kei­nen Fall heiss, es könn­te ei­nen Kreis­lauf­schock er­lei­den.

                              • Be­fin­det sich das Kind bei ei­ner mit­tel­schwe­ren Un­ter­küh­lung im Er­schöp­fungs­zu­stand, wi­ckeln Sie es in war­me De­cken, kon­trol­lie­ren Sie Puls- und Herz­schlag und ver­stän­di­gen Sie den Not­arzt.

                              • Mas­sie­ren Sie auf kei­nen Fall die Haut, denn da­durch ge­langt das noch küh­le­re Blut der Haut und Glied­mas­sen in den Kör­per­kern­be­reich und führt zu ei­nem zu­sätz­li­chen Ab­sin­ken der Kör­per­kern­tem­pe­ra­tur.

                              Um vor­zu­beu­gen soll­ten El­tern vor al­lem Ba­bys und klei­ne Kin­der im Win­ter dick an­zie­hen - am bes­ten nach dem "Zwie­bel­prin­zip" - und das Ge­sicht mit ei­ner Käl­te­schutz- oder Fett­creme vor der Käl­te schüt­zen. Dann kann auch eine Schnee­ball­schlacht Ih­rem Kind nichts an­ha­ben.

                              Letzte Aktualisierung: 24.03.2020, BH
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