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                              Mutter gibt ihrem Baby ein Medikament mit einer Spritze in den Mund
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                              En­do­kar­di­tis­pro­phy­la­xe


                              Herz­kran­ke Men­schen müs­sen dar­auf ach­ten, dass sich nicht Bak­te­ri­en auf ih­ren Herz­klap­pen an­sie­deln und die­se zer­stö­ren (En­do­kar­di­tis). Ihr oh­ne­hin schon kran­kes Herz kann da­durch schwer ge­schä­digt wer­den, aber auch an­de­re schwe­re Kom­pli­ka­tio­nen an an­de­ren Or­ga­nen sind mög­lich.

                              Bei Ope­ra­tio­nen, ins­be­son­de­re im Bauch­raum, aber auch bei ganz ein­fa­chen zahn­ärzt­li­chen Ein­grif­fen kön­nen Bak­te­ri­en in die Blut­bahn ein­ge­schwemmt wer­den. Ähn­li­ches gilt auch für Neu­ge­bo­re­ne. Kin­der mit an­ge­bo­re­nen Herz­feh­lern soll­ten des­halb vor und nach Ope­ra­tio­nen vor­beu­gend ein An­ti­bio­ti­kum er­hal­ten.

                              Hat ein herz­kran­kes Kind Fie­ber und eine In­fek­ti­on, soll­te es ge­nau un­ter­sucht wer­den. Wich­tig da­bei ist die Un­ter­schei­dung, ob die Er­kran­kun­gen durch Vi­ren oder Bak­te­ri­en aus­ge­löst wer­den. Eine Blut­un­ter­su­chung auf Ent­zün­dungs­zei­chen kann da­bei hilf­reich sein. Hat das Kind eine bak­te­ri­el­le In­fek­ti­on, soll­te es über ei­nen ge­wis­sen Zeit­raum ein An­ti­bio­ti­kum er­hal­ten.

                              Wenn Ihr Kind ein En­do­kar­di­tis-Ri­si­ko hat, wird Ih­nen Ihr Kin­der­arzt, Ihre Kin­der­ärz­tin ei­nen Aus­weis zur En­do­kar­di­tis­pro­phy­la­xe für Ihr Kind ge­ben. Die­sen Aus­weis soll­ten Sie bei Arzt­be­su­chen vor­zei­gen. In ihm ist der Herz­feh­ler Ih­res Kin­des ver­merkt. Der be­han­deln­de Arzt kann dann ab­schät­zen, wie hoch das Ri­si­ko Ih­res Kin­des ist, eine Ent­zün­dung der Herz­klap­pen durch Bak­te­ri­en zu ent­wi­ckeln. Auf die­ses Ri­si­ko hin wird er über die vor­beu­gen­de Gabe von ei­nem oder meh­re­ren An­ti­bio­ti­ka bei Ope­ra­tio­nen ent­schei­den.

                              Letzte Aktualisierung: 07.11.2019, BH / MBM

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