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                              Was be­deu­ten die ro­ten Fle­cken in der Win­del?

                              Die Urin­men­ge ist im­mer ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um, ob Ihr Kind ge­nü­gend Nah­rung- bzw. Flüs­sig­keits­auf­nah­me hat. Das macht sich in der Urin­far­be be­merk­bar: Der Urin ist beim ge­sun­den Baby nor­ma­ler­wei­se hell stroh­gelb und beim voll ge­still­ten Kind ge­ruchs­neu­tral. Ist der Urin kon­zen­triert und von dun­kel­gel­ber Far­be, liegt eine zu ge­rin­ge Flüs­sig­keits­zu­fuhr vor.

                              Röt­li­che bis oran­ge­far­be­ne Fle­cken im Urin?

                              Bei hell­ro­ten bis oran­ge­far­be­nen Fle­cken in der Win­del, be­kom­men die meis­ten El­tern erst ein­mal ei­nen Schreck und hal­ten es für Blut im Urin. Es sieht aus, wie rote zar­te Körn­chen im Urin. Hat das Baby viel­leicht nun eine Bla­sen­ent­zün­dung

                              Ent­war­nung: Es han­delt sich am ehes­ten nur um das so­ge­nann­te Zie­gel­mehlse­di­ment (Se­di­men­tum la­ter­i­ti­um). Dies sind Salz­kris­tal­le, die sich in der in der Nie­re aus Harn­säu­re­kris­tal­len bil­den und mit dem Urin aus­ge­schie­den wer­den. An der Ober­flä­che die­ser Kris­tal­le wird der Farb­stoff Uro­ery­th­rin ge­bil­det, der die röt­li­che Far­be gibt. Es ent­steht durch den Ab­bau von Hä­mo­glo­bin, dem ro­ten Farb­stoff der ro­ten Blut­kör­per­chen. In der Schwan­ger­schaft braucht das Un­ge­bo­re­ne mehr rote Blut­kör­per­chen für den Sauer­stoff­trans­port. Nach der Ent­bin­dung wird we­ni­ger be­nö­tigt, dar­um wird das Hä­mo­glo­bin ab­ge­baut. Das Phä­no­men tritt auch bei ei­ner aus­ge­präg­ten Neu­ge­bo­re­nen­gelbsucht auf. Zie­gel­mehl bei Klein­kin­dern ist harm­los und kommt in der Re­gel nur ein­ma­lig vor. Ih­rem Baby be­rei­tet dies kei­ne Schmer­zen. So­lan­ge es min­des­tens vier Win­deln pro Tag nass macht, gibt es also kei­nen Grund zur Sor­ge. Ach­ten Sie aber dar­auf, dass Ihr Baby ge­nü­gend trinkt. Und zwar Mut­ter­milch oder Schop­pen­milch.

                              Soll­ten Sie sich aber un­si­cher sein, ob es sich bei den blass­ro­ten Fle­cken um Blut oder ein Zie­gel­mehlse­di­ment han­delt, he­ben Sie die Win­del auf und zei­gen Sie sie der Wo­chen­bett­heb­am­me oder dem Kin­der­arzt.

                              Ist der Win­del­in­halt pro­blem­los oder auf­fäl­lig?

                              Ist tat­säch­lich Blut im Urin oder ein blu­ti­ger Fleck in der Win­del, kann das ein­fach nur von ei­ner klei­nen Wun­de auf­grund von Win­del­aus­schlag kom­men. Bei Mäd­chen kön­nen Blut­fle­cken auch durch den Ab­fall der Hor­mo­ne bei der Mut­ter ent­ste­hen. Dies al­ler­dings nur bei Be­ginn des Wo­chen­bet­tes. Wenn wei­te­re Sym­pto­me wie etwa Bauch­schmer­zen oder Blu­ten an an­de­ren Kör­per­stel­len hin­zu­kom­men, braucht Ihr Baby un­be­dingt ärzt­li­che Hil­fe.

                              Letzte Aktualisierung: 27.05.2022, BH,AS

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                              9/17/2022

                              Ein­ste­hen für das Stil­len

                              Die dies­jäh­ri­ge Kam­pa­gne der Weltstill­wo­che vom 17. bis 24. Sep­tem­ber steht un­ter dem Mot­to «Ein­ste­hen für das Stil­len» …

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