Schwangere schaut sich Pflegeprodukte im Laden an
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Körperpflegeprodukte

Duschgel und Seife für die Körperpflege dürfen nicht zu aggressiv sein, damit nicht zuviel Fett und Feuchtigkeit aus der ohnehin stark gereizten und überdehnten Haut herausgespült wird. Raue Haut, besonders an den Armen und Beinen, und unangenehmer Juckreiz im Bauch und Brustbereich könnten sonst die Folge sein, und auch Schwangerschaftsstreifen  entstehen leichter, wenn die Haut ihre Elastizität verliert. pH-neutrale Syndets und Waschlotionen sind schonender als normale Seife. Sind noch rückfettende Öle oder andere Stoffe (Sheabutter, Panthenol, Jojoba, Mandelöl, Aloe vera usw.) enthalten, ist das ideal. Für Vollbäder empfehlen wir einen Badezusatz mit Meersalz, Kieselerde, Natron, Maisstärke, Molke oder Kleie, oder sogar ein spezielles Ölbad. Wenn Sie mögen, können Sie zusätzlich noch ein entspannendes Aromaöl dem Badewasser beifügen.

Danach sollten Sie die Haut mehrmals am Tag mit einer reichhaltigen Lotion, das heisst mit möglichst hohem Fettanteil und Vitamin E, eincremen. Das gilt vor allem für die stark beanspruchte Haut am Bauch, am Busen und an den Oberschenkeln. Denn ob eine Frau Dehnungsstreifen in diesem Bereich bekommt oder nicht, ist zwar individuell verschieden und vom Hauttyp und der Hautelastizität abhängig, man kann aber durchaus etwas dagegen tun. Zahlreiche Produkte zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen sind auf dem Markt, die zusammen mit einer durchblutungsfördernden Zupfmassage gezielt die Dehnbarkeit der Haut erhöhen. Warten Sie damit aber nicht erst, bis das Bäuchlein schon zu sehen ist – je früher Sie beginnen, umso grösser sind die Chancen, dass das Gewebe nicht reisst. Unbedingt zu empfehlen sind auch sanfte Trockenmassagen (Trockenbürsten), wenn Sie nicht unter Juckreiz leiden, kalt-warme Wechselduschen und vorsichtig dehnende Gymnastik, wie Stretching, Tai-Chi und sanftes Bodyforming.

Aber bitte Vorsicht beim Eincremen des Busens! Nur ganz leicht und sanft kreisen, nicht kneten oder gar zupfen. Denn vor allem gegen Ende der Schwangerschaft kann die Stimulation der Brustwarzen Wehen auslösen. Vermeiden Sie sowieso Bürstenmassagen oder Peelings, wenn Ihre Haut spannt und juckt. Das bringt zwar für kurze Zeit Erleichterung, aber danach ist die Haut umso stärker gereizt. Lassen Sie sich dann in der Apotheke beraten oder benutzen Sie eine noch fetthaltigere Creme, evtl. mit Harnstoffzusatz (Urea). Auch Babypflegeprodukte sind besonders übrigens intensiv in ihrer Pflegewirkung, und das alles mit natürlichen, allergiegetesteten Inhaltsstoffen. Im Sommer sollten Sie – wie im Gesicht - an den unbedeckten Körperstellen immer eine Sonnenschutzlotion verwenden.

Gegen schwere Beine wirkt eine Fussmassage am Abend – Ihr Partner verwöhnt Sie sicher gerne! Benutzen Sie dazu Babyöl, dem Sie ein paar Tropfen Lavendel- oder Orangenöl zufügen. Im Handel gibt es spezielle Beingels mit Rosskastanienextrakt, Hamamelis, Calendula, Myrte, Wacholder und Zypresse, das kühlt und lindert das Schweregefühl.

Schwangere schwitzen mehr durch die stärkere Durchblutung der Haut und der damit verbundenen Gefässerweiterung. Benutzen Sie ein zuverlässiges Deodorant, tragen Sie mehrschichtige Kleidung, die Sie leicht ausziehen können und duschen Sie so oft wie Sie Lust haben.

 

Letzte Aktualisierung : 24-08-16, BH

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