Kinderzimmereinrichtung
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Das Kinderzimmer

Wo soll Ihr Baby schlafen? Grundsätzlich braucht ein Baby in den ersten Monaten noch kein eigenes Zimmer. Es kann ebensogut bei Ihnen im Zimmer schlafen. Mehr Infos über den besten Baby-Schlafplatz und das optimale Raumklima zum Schlafen.

Wenn Sie allerdings Platz genug haben, ist es nicht verkehrt, schon früh das Kinderzimmer mit dem Nötigsten auszustatten. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, flexibel auszuprobieren, welches für Sie persönlich die angenehmste und bequemste Lösung ist. Ab dem Kindergartenalter brauchen Kinder dann einen Ort, wo sie sich ungestört zurückziehen können, wo zugleich gespielt, getobt und geschlafen wird. Für all das soll genügend Platz sein.

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Mit der ersten Wiege, dem Babybett (einschliesslich Matratze und Bettdecke oder Baby-Schlafsack), der Wickelkommode und dem Schrank oder Regal mit Platz für die Kleidung und Utensilien in Reichweite zum Wickeltisch können Sie eine Babywelt schaffen, in der sich Ihr Nachwuchs von Anfang an richtig wohl und geborgen fühlt. Gleichzeitig sollen, z.B. durch Farben, Spielzeug, Dekorationsartikel und klingende Mobiles, alle seine Sinne angeregt werden! Bilder mit grossen Motiven an den Wänden, Tapeten und Wandsticker werden mit grossen Mustern und starken Farben angeboten. Ein Tipp: Das Baby richtet seinen Blick in den ersten Monaten meist nach oben, deshalb ist auch die Deckengestaltung wichtig. Fluoreszierende Aufkleber an der Babyzimmerdecke (beispielsweise in Form von Mond und Sternen) machen sich sehr gut. Mit den Aufklebern und kleinen Nachtlichtern kann man beim nächtlichen Stillen und Wickeln sogar das volle Licht im Babyzimmer vermeiden. 

Bei Kindermöbeln ist vor allem auf Stabilität und Sicherheit zu achten, auch sollten sie leicht zu reinigen sein. Schlichtes, eher zeitloses Mobiliar regt die Fantasie und Kreativität der Kinder an. Praktisch sind robuste Möbel aus Massivholz, an denen man lange Freude hat und die sich altersgemäss mit Ersatzteilen und Erweiterungen umfunktionieren lassen und sozusagen "mitwachsen". Aber Achtung: In Lacken, Farben oder Kunststoffen können giftige Bestandteile (Schadstoffe) lauern. Kindermöbel aus massiven Nadelhölzern enthalten nicht selten allergieauslösende Terpene. Laubhölzer wie Ahorn, Buche oder Eiche sind besser für Kindermöbel geeignet. Furnierte oder Kunststoff-Kindermöbel sind kostengünstiger und haben ein geringes Eigengewicht, können allerdings Weichmacher und schädliche Farbstoffe beinhalten und zu Ausdünstungen führen.

Die Grundbeleuchtung im Babyzimmer wird am besten durch eine Deckenlampe gewährleistet. Sie werden gelegentlich auch nachts immer wieder nach Ihrem Kind sehen müssen. Da ist eine Lampe, die sich dimmen lässt, nicht schlecht. Ein Nachtlicht oder eine abgedeckte Tischlampe gehen auch, aber achten Sie darauf, dass Ihr Kind die Kabel nicht erreichen kann. Ein kleines Lämpchen am Bett des Babys oder spezielle Nachtlichter können ausserdem als Einschlafhilfe dienen. Lichterketten oder bunte Wandlampen mit niedlichen Kindermotiven sorgen in erster Linie für Behaglichkeit im Babyzimmer und eignen sich eher zu Dekozwecken als zur Beleuchtung.

Als Bodenbelag im Babyzimmer eignet sich vor allem Teppich. Er schluckt nicht nur Lärm und Staub, sondern dämpft auch Trittgeräusche und bietet dem Baby einen angenehmen Untergrund zum Krabbeln. Allerdings muss er regelmässig abgesaugt werden und ist bei grösseren Verschmutzungen schwer zu reinigen. Auch Laminat aus Kork oder Holz oder echtes Holzparkett sind eine gute Alternative. Man sie schnell reinigen und auch feucht wischen. Als kleine Inseln auf dem eher kalt wirkenden Fussboden können Rundteppiche oder Läufer eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Gestalten Sie das Babyzimmer eher schlicht, auf jeden Fall aber hell und fröhlich. Vergessen Sie dabei nicht, dass Ihr Baby schnell zum Kleinkind wird. Wählen Sie die Dekoration, Tapeten und Vorhänge so, dass sie auch noch zu einem Fünfjährigen passt. Nach neuen Erkenntnissen sollte bei der Gestaltung des Zimmers auch die Farbpsychologie eine Rolle spielen, die beispielsweise auch in Kinderkliniken angewendet wird. Grün beispielsweise wirkt beruhigend, Blau belebend, Gelb erzeugt positive Stimmung. Gerade das Kinderzimmer sollte nicht mit Möbeln überladen werden, damit genügend "Luft" zum Spielen bleibt.

Aber lassen Sie auf keinen Fall Sicherheitsaspekte ausser Acht! Die meisten Unfälle mit Säuglingen geschehen im Kinderzimmer. Ein Viertel dieser Unglücke geht auf Strangulationen zurück, weil die Kleinen sich in Schnüre oder Bänder von Spielsachen, Kleidern oder Kinderwagen verwickeln. Wir geben Ihnen Tipps für ein sicheres Kinderzimmer und wie Sie Babys zu Hause vor Unfällen schützen.

Ist Ihr Baby allergiegefährdet, empfehlen Fachleute gewisse Vorsichtsmassnahmen. Wir informieren Sie auch über mögliche Schadstoffe im Wohnbereich, die Sie berücksichtigen sollten.

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Letzte Aktualisierung : 08.2016, BH

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