Rohe Eier
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Salmonelleninfektion

Die Salmonellose ist eine bakterielle Infektion, die durch verunreinigte Nahrungsmittel verursacht wird. Wie ältere Menschen, Kleinkinder und abwehrgeschwächte Personen sind Schwangere dafür besonders anfällig. Wenn Sie nicht besonders schwer an Salmonellose erkranken, besteht aber glücklicherweise kaum Gefahr, dass Ihr Baby geschädigt wird.

Zu den Symptomen der Salmonellose zählen typischerweise Kopfschmerzen, Erbrechen, Magen- und Darmbeschwerden, Schüttelfrost und Fieber. Die Inkubationszeit beträgt fünf bis 72 Stunden. Meistens halten die Symptome nur wenige Stunden bis Tage an. Lassen Sie sich trotzdem untersuchen und behandeln, damit es durch die Magen-Darm-Symptome nicht zu einer Mangelversorgung Ihres ungeborenen Kindes kommt. Ausserdem ist es wichtig, dass Sie keine Infektionsquelle für andere Familienmitglieder oder an Ihrem Arbeitsplatz darstellen.

Die Behandlung einer Salmonellose besteht in schweren Fällen in der Gabe von Antibiotika. In leichteren Fällen reicht ausreichende Flüssigkeitszufuhr, evtl. mit zusätzlichen Elektrolyt-Tabletten.

Wir geben Ihnen wichtige Tipps zur Vermeidung einer Salmonelleninfektion.


Häufige Frage zum Thema

Sollte man als Schwangere nicht besser Eier ganz vom Speiseplan streichen? Eier übertragen doch Salmonellen!


Newsticker

Salmonellen durch Ostereier-Ausblasen? | 06.04.2017

Die Salmonellose-Bakterien können sich sowohl auf der Schale als auch im Eigelb befinden und verursachen Durchfall, Erbrechen und Kopfschmerzen. Da die Erkrankung für Kinder und Schwangere besonders gefährlich ist, sollten diese sehr achtsam mit rohen Eiern umgehen. WICHTIG: Nur saubere, frische und unbeschädigte Eier mit möglichst glatter Schale zu verwenden. Vor dem Auspusten die Eier noch einmal gründlich mit Wasser und Spülmittel reinigen und mit Küchenpapier trocknen. Anschliessend das Händewaschen nicht vergessen. Keinesfalls die Eier mit dem Mund ausblasen! Besser ist es, wenn dazu ein dünner Strohhalm oder ein spezieller Blasebalg verwendet wird. Alternativ geben auch hart gekochte Eier oder Eier aus Holz, Kunststoff oder Styropor eine schöne Malfläche ab. Für das Basteln mit Kindern sind sie ausserdem stabiler.

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Vermehrung im Salat | 29.11.2016

Geschnittener, abgepackter Salat beflügelt Keimwachstum. Britische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Feuchtigkeit in den Plastikbeuteln in Kombination mit den austretenden Zuckern, Mineralstoffen und Proteinen aus den Salatblättern einen guten Nährboden für die Bakterien liefert – und das sogar, wenn der Salat im Kühlschrank gelagert wird. Ein anfänglicher Keimgehalt von 100 Salmonellen kann so binnen fünf Tagen auf bis zu 100.000 ansteigen, eine kritische Dosis. Salmonellen entwickelten sich dabei besonders gut in Beuteln, die Spinat enthielten, während das Bakterium E. coli Rucola bevorzugen würde. Zu empfehlen sei deshalb unbedingt, den Salat noch am selben Tag zu essen und aufgeblähte Beutel oder Beutel mit matschigen Blättern zu meiden. Mehr über Hygiene im Umgang mit Lebensmitteln...

Letzte Aktualisierung : 03-04-18, BH

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