Erste Symptome?

Die ersten - noch unsicheren - Schwangerschaftszeichen

Einige Frauen wissen schon bei der Befruchtung instinktiv, dass sie schwanger sind. Andere müssen erst fünfmal einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten, bis sie es wirklich glauben können.

Wollen Sie wissen, wie andere Schwangere die Veränderungen in den allerersten Wochen erlebt haben? Wir haben 41 authentische Berichte über die ersten unsicheren Schwangerschaftstage unserer Userinnen gesammelt. Lesenswert! Klicken Sie bitte hier.

Wir haben in der folgenden Liste die häufigsten "unsicheren" Schwangerschaftsanzeichen zusammengefasst. Denken Sie daran: Alle diese subjektiven Symptome können auch andere Ursachen haben als eine Schwangerschaft. Sie sind sehr individuell und jede Frau erlebt sie anders. Manche stark, manche überhaupt nicht!

  • Die ausbleibende Mens ist ein offensichtliches Anzeichen für eine Schwangerschaft - aber ein sehr unsicheres, wenn Ihre Periodenblutung alles andere als regelmässig kommt.
  • Empfindliche Brüste. Die Brust spannt und ist geschwollen, die Brustwarzen sind sehr berührungsempfindlich oder schmerzen sogar. Dieses Symptom kann schon etwa eine Woche nach Ausbleiben der Regelblutung auftreten. 
  • Leichte Schmierblutung (Spotting). Bei der Einnistung in die Gebärmutter, etwa fünf bis zehn Tage nach dem Eisprung, kann es zu einer leichten Blutung kommen, der sogenannten Nidationsblutung. Diese Schmierblutung tritt also etwas früher auf als die erwartete Regelblutung bei einem normalen Zyklus. Es sind meist nur Tropfen oder Schlieren, die Färbung ist eher hell- als dunkelrot, die Intensität nimmt nicht zu, sondern bleibt gleich schwach.
  • Weisser, milchiger Ausfluss ist häufig ab der zweiten Woche nach der Befruchtung. Er sollte nicht unangenehm riechen.
  • Bauchkrämpfe. Menstruationsartige Krämpfe oder ein Ziehen im Becken sind auch recht häufig in der Frühschwangerschaft. Die Gebärmutter muss sich richtig im Becken einstellen und wird noch nicht - wie im zweiten Schwangerschaftsdrittel - von den Beckenknochen gestützt. Ausserdem ist die Uterus-Durchblutung stark gesteigert. Die Belastung des Halteapparats (Mutterbänder) verursacht kontraktionsartige ziehende Schmerzen. Sie werden oft stärker beim Orgasmus, körperlicher Anstrengung und Lageveränderung im Liegen. 
  • Dunkelfärbung der Brustwarzenvorhöfe. Schon sehr früh in der Schwangerschaft, etwa wenn die Regelblutung ausbleibt, kann der Bereich um die Brustwarze herum (Areola) dunkler und grösser werden. So kann das Neugeborene später leichter den Weg zur Nahrungsquelle finden! Die bläulichen Blutgefässe in der Brust scheinen etwas mehr durch die Haut und die Hautknötchen auf der Areola (Montgomery-Tuberkel) vermehren und vergrössern sich.
  • Extreme Müdigkeit. Ein sehr häufiges Symptom in der Frühschwangerschaft, also in den ersten acht bis zehn Wochen, ist ein ständiges Gefühl von Erschöpfung. In der Schwangerschaft macht Ihr Körper viele Stoffwechselveränderungen durch und konzentriert sich darauf, ein Baby wachsen zu lassen. Bei den meisten Frauen lässt die Müdigkeit um die 12. Woche herum nach.
  • Übelkeit und Erbrechen. Bei manchen Frauen stellt sich die typische Übelkeit schon kurz vor dem Ausbleiben der Regelblutung ein, bei den meisten ist dies aber erst ca. zwei Wochen später der Fall - morgens am häufigsten, aber auch zu jeder anderen Tages- und Nachtzeit.
  • Vermehrter Harndrang. Etwa eine bis zwei Wochen nach Ausbleiben der Mens müssen die meisten Schwangeren ständig zum WC laufen. Dafür sind zunächst hormonelle Veränderungen, später die wachsende Gebärmutter, die auf die Blase drückt, verantwortlich.
  • Verstopfung. Schon früh in der Schwangerschaft kann es zu Problemen mit der Verdauung kommen. Blähungen sind ebenfalls typisch. Auch hier sind die Schwangerschaftshormone verantwortlich.
  • Temperaturerhöhung. Wenn die Körpertemperatur (Basaltemperatur) nach Ausbleiben der Regelblutung weiter oben bleibt, etwa bei 37,8 °C, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Schwangerschaft vor.

Die typischen Beschwerden sowie hilfreiche Tipps, was Sie in der Schwangerschaft dagegen tun können


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Babyboom | 31.10.2016

In der Schweiz wurden 2015 so viele Babys geboren wie seit 23 Jahren nicht mehr: 86.559! Die Geburtenrate stieg kontinuierlich von 1,38 in 2000 auf 1,54 in 2015. Geholfen haben sicher auch die Fortschritte in der Kinderwunschbehandlung, denn weniger Frauen als früher bleiben kinderlos. Seitdem man als junge Familie nicht mehr in die Agglomeration zieht, holen vor allem die Städte in der Geburtenrate auf. Im Vergleich der Kantone liegen Appenzell und Obwalden vorn, Schaffhausen, Tessin und Basel-Stadt am Schluss. Das grösste Potential für einen weiteren Anstieg sehen Fachleute in einer Verbesserung der Kinderbetreuung nach skandinavischem Vorbild. Schweizer Eltern müssen zur Zeit etwa ein Drittel ihres Einkommens für einen Krippenplatz hinblättern – ein europäischer Spitzenwert!

Letzte Aktualisierung: 04.2016, BH