Risikoschwangerschaft?

Risikoschwangerschaften

Die meisten Schwangerschaften verlaufen problemlos und unkompliziert und sind nur von wenigen, wenn auch lästigen Schwangerschaftsbeschwerden begleitet.

Sollten sich aber bei Ihnen bestimmte Risikofaktoren herausstellen, ist das noch kein Grund zur Panik: Dank einer etwas engmaschigeren Schwangerschaftsvorsorge und der heute zur Verfügung stehenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten wird eine „Risikoschwangerschaft“ heute in der Regel nicht schwieriger verlaufen als eine „normale“.

Es ist aber gut, wenn Sie Ihren Körper während der Schwangerschaft aufmerksam beobachten und selbst schon erkennen können, wenn etwas vielleicht nicht ganz in Ordnung ist. Dazu haben wir eine Alarmliste zusammengestellt. Bemerken Sie eines der Symptome, sollten Sie sich umgehend bei Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Hebamme melden! Haben Sie keine Scheu. Grundsätzlich gilt: Lieber einmal zuviel als einmal zuwenig.

Hier finden Sie Informationen über die wichtigsten Risikosituationen:

Newsticker

Männlicher Nachwuchs ist komplizierter | 29.09.2016

Öfter Frühgeburten, häufiger Schwangerschaftshochdruck und Gestationsdiabetes: Der männliche Nachwuchs bereitet Schwangeren mehr Ärger als der weibliche, wie eine statistische Auswertung australischer Geburten jetzt ergab. Bei einem Grossteil der Schwangerschaftskomplikationen erwarteten die Frauen einen Knaben. Das Risiko für eine sehr frühe Geburt ist beispielsweise bei einem männlichen Fetus rund 27% höher als bei einem weiblichen. Die höhere Komplikationsrate ist aber nicht nur für die werdenden Mütter ein Problem, sondern auch für deren Nachwuchs. So erkranken Frühgeborene sowie Kinder nach einem Schwangerschaftsdiabetes oder einer Schwangerschaftshypertonie im späteren Leben ebenfalls häufiger an Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Newsticker

Komplikationen ohne Kostenbeteiligung: Komplikationen in der Schwangerschaft galten bisher versicherungstechnisch als Krankheit und wurden mit Kostenbeteiligungen abgerechnet. Nun ist endlich die Gesetzesänderung in Kraft. Bei Krankheit, zum Beispiel Komplikationen und Medikamente, muss ab der 13. SSW bis 8 Wochen nach der Geburt keine Kostenbeteiligung mehr bezahlt werden. Das betrifft z. B. Frühgeburt, Schwangerschaftsdiabetes, Infektionen oder eine psychotherapeutische Behandlung von Wochenbett-Depression. Ausgeschlossen sind Zahnbehandlungen, Unfall, Vorsorgeuntersuchungen und Geburtsgebrechen. (swissmom Newsticker, 23.5.14)

Letzte Aktualisierung: 05.2016, BH