Gemütsschwankungen

Stimmungsschwankungen

Etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche können Beschwerden und Verstimmungen wie beim prämenstruellen Syndrom (PMS, die "Tage vor den Tagen") auftreten. Sowohl die körperlichen als auch die psychischen Symptome werden durch die hormonellen Veränderungen ausgelöst.

Viele Schwangere fühlen sich niedergeschlagen, sind durcheinander, aufgeregt oder den Tränen nahe. Auch Angstgefühle oder Reizbarkeit sind keine Seltenheit, und manchmal verstärken sie sich bis hin zu einer Depression.

In der Regel treten diese Symptome jedoch nur bis zum Ende des ersten Trimenons auf. Da ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft die Plazenta die Hormonproduktion übernimmt, stabilisiert sich der Hormonspiegel allmählich. Dadurch sind Sie ausgeglichener und fühlen sich allgemein wohler. Die schönsten Schwangerschaftsmonate haben nun begonnen!

Im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft leiden viele Frauen angesichts der näherrückenden Geburt unter Unruhe und Angstgefühlen. Einige Schwangere sind ungeduldig und möchten endlich ihr Baby bekommen, andere sind einfach erschöpft von den Anstrengungen der Schwangerschaft oder machen sich Sorgen um die Gesundheit des Kindes und den Ablauf der Geburt.

Betrachten Sie Ihre Stimmungsschwankungen als eine ganz natürliche Folge der Schwangerschaft. Das Bild der immer euphorischen Schwangeren ist ein Märchen! Und – ganz wichtig - reden Sie mit Ihrem Partner, Ihrer Familie oder mit Freunden darüber, wenn Ihre Gefühle Achterbahn fahren. Wenn Ihre Umgebung weiss, dass Sie selbst nicht wissen, was mit Ihnen los ist, wird jeder Verständnis haben. Einer werdenden Mutter verzeiht man (fast) alles...

Letzte Aktualisierung : 05.2016, BH

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