Magenbrennen

Magenbrennen

Verdauungsbeschwerden und Magenbrennen (Sodbrennen) sind typische Begleiterscheinungen in den letzten Monaten der Schwangerschaft. Magenbrennen äussert sich durch ein drückendes, brennendes, hustenartiges Gefühl hinter dem Brustbein und in der Speiseröhre, das durch manchmal bis in den Mundraum aufsteigender Magensäure (Aufstossen) verursacht wird und äusserst unangenehm sein kann. Die Beschwerden treten oft etwa eine halbe Stunde nach dem Essen auf oder nachts, denn sie sind im Liegen besonders stark ausgeprägt. Auch beim Husten oder Heben schwerer Gegenstände macht sich Magenbrennen stärker bemerkbar.

Magenbrennen wird durch verschiedene Faktoren in der Schwangerschaft begünstigt: Erstens rein mechanisch durch den Druck, den das heranwachsende Baby auf den Magen ausübt. Zweitens hormonell durch die vom Progesteron bewirkte Entspannung des Schliessmuskels am oberen Magenausgang, der das Aufsteigen der Magensäure normalerweise verhindert. Hierdurch kann Magensäure in die Speiseröhre gelangen, eine Reizung der Schleimhaut und Magenbrennen ist die Folge. Progesteron kann zudem auch bewirken, dass die Nahrung länger als üblich im Magen verbleibt.

Tipps, wie man Magenbrennen lindern oder möglichst ganz verhindern kann.

Wenn das alles nicht hilft:

Medikamente bei Magenbrennen in der Schwangerschaft

Letzte Aktualisierung : 10.2018, BH

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