belegtes Vollkornbrot

Das können Sie vorbeugend gegen Verstopfung tun:

  • Auf ballaststoffreiche Kost achten (Vollkornbrot, Müesli, rohes Gemüse und Obst, z.B. Äpfel)
  • Bananen, Schokolade und Reis vermeiden
  • Auf Zucker und Weissmehlprodukte weitestgehend verzichten (z.B. Weissbrot)
  • Wenn Sie Kuchen backen, nehmen Sie lieber Vollkornmehl oder Haferflocken
  • Verdauungsfördernd wirken Molke, Kefir, Buttermilch und Naturjoghurt
  • Reichern Sie Joghurts und Müesli mit sogenannten Quell- und Füllstoffen an, wie Leinsamen, Weizenkleie oder indische Flohsamenschalen
  • Trockenpflaumen: Weichen Sie 2-4 Dörrpflaumen über Nacht in Wasser ein und ergänzen Sie Ihr nächstes Frühstück damit.
  • Viel trinken, täglich mindestens 2- 3 Liter (Mineralwasser, Früchte- und Kräutertee, Fruchtsaftschorlen).
  • Sauerkrautsaft (2-3 Gläser / Tag) kann die Verstopfung mildern, aber seinerseits zu Blähungen führen
  • Schwarzen Tee (auch Eistee!) vermeiden
  • Eisentabletten nach den Mahlzeiten mit viel Flüssigkeit einnehmen.
  • Ausreichende und regelmässige Bewegung einplanen

Mehr Informationen zu Verstopfung in der Schwangerschaft.

Schnelle Hilfe gegen Verstopfung

 

Newsticker

Ballaststoffe sind wichtig | 03.09.2019

Dass Schwangere viele Ballaststoffe zu sich nehmen sollen, ist bekannt – kann man doch so die leidige Verstopfung in den Griff bekommen. Jetzt ist noch ein weiterer Grund dazu gekommen: In einer Studie mit Daten von mehr als 88.000 Kindern zeigte sich, dass sie auch das Zöliakie-Risiko des Kindes um bis zu 34% senken können. Je mehr Ballaststoffe die Mutter isst, umso geringer die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Glutenunverträglichkeit des Kindes. Dabei zeigten sich die Ballaststoffe aus Früchten und Gemüse wirksamer als jene aus Getreide. Ob die Mutter in der Schwangerschaft glutenhaltige Lebensmittel (z. B. Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste) verzehrte oder nicht, hatte keine Auswirkung auf das Zöliakie-Risiko des Kindes. Nach ersten Mäusestudien aber vermutet man, dass eine glutenfreie Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft das Diabetes-Typ1-Risiko des Kindes senken kann.

Letzte Aktualisierung : 06-06-16, BH

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