19. SSW
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Die 19. Woche Ihrer Schwangerschaft

Der wachsende Bauch macht sich nun immer mehr im Profil bemerkbar. Die Gebärmutter erreicht jetzt fast die Höhe des Nabels. Bestimmt machen Sie sich viele Gedanken darüber, wo Ihr Baby zur Welt kommen soll. Besuchen Sie Infoveranstaltungen im Spital, informieren Sie sich, ob es in Ihrer Region ein Geburtshaus gibt und nehmen Sie Kontakt auf mit einer Hebamme, falls Sie eine Hausgeburt planen. 

Wo wollen Sie entbinden?

Nutzen Sie die Zeit, sich langsam zu überlegen, wo und wie Sie entbinden möchten. Falls Ihr betreuender Arzt oder Ihre Ärztin nicht selbst in einem Privatspital als Belegarzt tätig ist, wird er/sie Ihnen sicher eine Entbindungsklinik empfehlen können. Sie können sich dann auf den Elterninformationsveranstaltungen der einzelnen Spitäler selbst einen Eindruck verschaffen und eine gut informierte Entscheidung treffen.

Wenn Sie eine Hausgeburt anstreben, informieren Sie sich schon jetzt über die Vor- und Nachteile. Vielleicht ist die Geburt in einem Geburtshaus für Sie ein guter Kompromiss? Auch sollten Sie Kontakt zu einer Hebamme, v.a. für die Wochenbettbetreuung, suchen.

Wertvolle persönliche Tipps finden Sie im swissmom-Forum: Dort gibt es sicher das für Sie passende Regionalforum, in dem Ihnen andere Schwangere aus der Region ihre eigenen Erfahrungen und Empfehlungen geben können.

Shopping ist angesagt!

Haben Sie schon den ersten Besuch in der Umstandsmoden-Abteilung gewagt? So langsam muss nun das eine oder andere Teil angeschafft werden. Viele Tipps dazu finden Sie in unserem Bereich Shopping und in der swissmom-Linksammlung.

Zahnfleischbluten

Durch die hormonellen Veränderungen ist Ihr Zahnfleisch wahrscheinlich angeschwollen, es ist gerötet und blutet leicht. Vielleicht bilden sich so genannte Schwangerschafts-Epulis, kleine Knötchen in der Schleimhaut.Sie merken auch, dass sich leichter Zahnbeläge bilden. Dagegen hilft nur gründliche Zahnpflege mit einer weichen Bürste und fluoridhaltiger Zahncreme. Und vergessen Sie nicht, einen Vorsorgetermin bei Ihrem Zahnarzt zu vereinbaren!

Häufige Fragen zum Thema

Bei der üblichen Röntgendiagnostik (z.B. bei einer Lungenaufnahme) fallen Strahlendosen von deutlich unter 10 mGy an, was der natürlichen kosmischen Strahlung entspricht. Bei Röntgenaufnahmen im Kieferbereich sind diese sogar noch niedriger. Unter Einhaltung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen...

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Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis (Zahnbettentzündung). Eine fortgeschrittene Parodontitis scheint das Risiko zu erhöhen, dass das Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche und/oder mit einem Geburtsgewicht unter 2500 Gramm auf die Welt kommt.

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Zusätzlich zu einer zahngesunden Ernährung ist Zähneputzen nach jeder Mahlzeit jetzt besonders wichtig, mindestens dreimal täglich und mindestens zwei Minuten lang. Verwenden Sie dazu ein weiche Bürste mit abgerundeten Borsten und zusätzlich regelmässig Zahnseide. Versuchen Sie, auf das süsse...

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Hält der Muttermund?

Normalerweise bleibt der Muttermund bis zum Einsetzen der Wehen fest geschlossen. Bei manchen Frauen besteht aber eine Muttermundschwäche (Zervixinsuffizienz) und der Gebärmutterhals hält dem Druck von oben nicht stand, er verkürzt sich und der Muttermund weitet sich langsam. Um eine Fehlgeburt zu vermeiden, kann der Muttermund schon ab der 14. Woche mit einer Naht umstochen werden (Cerclage), oder es wird ein Plastikring (Cerclage-Pessar) darüber gestülpt. Ungefähr zwei Wochen vor dem Geburtstermin wird die Cerclage wieder entfernt.

Im allgemeinen wird bei einer Cerclage von Geschlechtsverkehr bis zur Entbindung abgeraten. Seien Sie erfinderisch – es gibt Alternativen!

Frühgeburten sind keine Seltenheit

7 - 10 % aller Kinder kommen vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Warum? Bei vielen Frühgeburten bleibt die Ursache unklar. Manche Risiken lassen sich beeinflussen und damit auch verringern. Wie zum Beispiel körperliche und seelische Belastungen: Stress kann das Risiko für eine Frühgeburt erhöhen. Wobei geringer Stress dem Kind in der Regel nicht schadet, bei einem Zuviel kann jedoch der schwangere Körper mit vorzeitigen Wehen reagieren. Glücklicherweise helfen die regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen, typische Anzeichen für eine Frühgeburt rechtzeitig zu erkennen und wenn möglich zu behandeln.

Häufige Fragen zum Thema

Ist die Zervix verkürzt, heisst das, dass sich der innere Muttermund schon trichterförmig geöffnet hat (sog. Funneling). Das kann ein Anzeichen dafür sein, dass bald Wehen zu erwarten sind. Je nach Schwangerschaftswoche besteht somit ein Frühgeburtsrisiko.

Die Länge des Gebärmutterhalses (der...

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Nein, leider nicht. Durch einen Muttermundsverschluss (Cerclage) kann man vorzeitige Wehen und eine Frühgeburt nicht mit absoluter Sicherheit verhindern. Allerdings kann man damit unter günstigen Voraussetzungen einige Wochen Zeit gewinnen. Vor allem Frauen, die schon einmal eine Muttermundsschwäche...

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Eine Muttermundschwäche kommt am häufigsten zwischen dem 4. und 6. Schwangerschaftsmonat vor. Der Grund für solch eine Zervixinsuffizienz ist in den meisten Fällen unbekannt. Der Muttermund öffnet sich nicht erst unter der Geburt sondern schon vorzeitig, manchmal schon zu Beginn des zweiten...

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Nein, normalerweise nicht. Grundsätzlich müssen Sie Ihre sexuellen Aktivitäten in der Schwangerschaft nicht einschränken. Wenn alles normal verläuft, ist Sex bis zur Entbindung erlaubt.

Nur in wenigen Fällen werden Hebamme, Frauenarzt oder Frauenärztin Ihnen raten, mit dem Sex während der...

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Sehr wichtig: Viel trinken!

Wenn Sie reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen, fühlen Sie sich gleich viel weniger schlapp. Immerhin muss Ihr Blutvolumen um 35% zulegen und auch Fruchtwasser muss produziert werden. Optimal sind 2 Liter Wasser pro Tag. Da Hahnenwasser bei uns gut kontrolliert wird, ist dies das gesündeste Getränk für Schwangere.

Wenn Ihnen das schwer fällt, versuchen Sie es mit einer Mischung von Wasser und ungesüsstem Fruchtsaft oder mit kaltem Früchtetee. Limonaden und Soft-Drinks hingegen sind ungesund und viel zu kalorienhaltig. Auf chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon und Tonic Water sollten Sie in der Schwangerschaft verzichten, denn Chinin wirkt zum einen wehenfördernd und kann zum anderen bei Neugeborenen sogar Entzugserscheinungen auslösen.

Ihr Morgenkaffee ist in der Schwangerschaft nicht in Gefahr. Koffein gelangt zwar über den Blutkreislauf auch zum Kind und kann einen höheren Herzschlag auslösen, aber das ist immer eine Frage der Menge. Wenn Sie nicht allzu viel Kaffee am Tag trinken, müssen Sie keine Angst vor negativen Folgen haben.

Schwangerschafts-Kolumne

Ihre Schwangerschaft in Zahlen

  • 19. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 18 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 17. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 42-51 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 260 g

So entwickelt sich Ihr Baby

Hebammentipp: Geburtsvorbereitungskurs zu zweit

Ein Geburtsvorbereitungskurs ist eine wunderschöne Gelegenheit für das Paar, sich eingehend mit dem Thema Geburt, Wochenbett und Familienwerdung zu befassen. Grade für den werdenden Vater kann dieser Kurs eine Quelle an Informationen sein. Häufig sind die Mütter sehr belesen und gut informiert, was die Themen rund um Schwangerschaft und Geburt angeht. Der Vater befasst sich meist erst im Geburtsvorbereitungskurs eingehend damit. Häufig haben Männer die Befürchtung, sie müssten im Kurs einen Seelenstriptease machen oder im Chor mit den anderen Mitgliedern um die Wette stöhnen und tönen, doch diese Angst ist meist unbegründet. Erkundigen Sie sich bei der anbietenden Hebamme im Voraus über die Themen und Übungen des Kurses.

Letzte Aktualisierung : 27-01-20, BH

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