Wie schädlich ist Bildschirmarbeit in der Schwangerschaft? Und was ist mit Fernsehen?

Systematische Studien in den letzten 20 Jahren haben inzwischen eindeutig ergeben, dass Bildschirme keine Gefahr für Schwangere und ihr ungeborenes Kind darstellen, vorausgesetzt die Normvorschriften für Emissionen werden eingehalten. Fast alle Computerbildschirme erfüllen heute die Anforderungen der schwedischen TCO-Norm und sind somit als strahlungsarm einzustufen. Moderne Flachbildschirme für Computer geben nahezu keine Strahlung ab. So ist zum Beispiel berechnet worden, dass eine Schwangere, die 30 Stunden pro Woche vor dem Bildschirm sitzt, höchstens ein Viertel der in der natürlichen Umgebung vorhandenen Strahlung aufnimmt. Dementsprechend kann man eine Gefährdung der Schwangerschaft durch Bildschirmarbeit ausschliessen . Bei vielen Firmen ist es aber dennoch selbstverständlich, dass eine Schwangere, die sich Sorgen macht, eine Arbeitsplatzversetzung beantragen kann.

Wichtig bei sitzender Tätigkeit im Büro ist viel Bewegung zwischendurch, d.h. aufstehen und herumgehen, wenigstens aber hin und wieder etwas Fussgymnastik. So vermeiden Sie Wasseransammlungen in den Beinen, Krampfadern und letztlich auch eine Thrombose. Auch ein verstellbares Fussbänkchen ist sehr sinnvoll. Sorgen Sie zudem für einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz, damit es nicht zu einseitigen Muskelverspannungen und Rückenschmerzen kommt.

Bei Fernsehgeräten ist die Strahlenbelastung zwar in der Regel höher als bei Computerbildschirmen, jedoch wird sie durch den grösseren Abstand, mit dem Sie den Bildschirm betrachten, wieder ausgeglichen.

Letzte Aktualisierung: 08.2016, BH