Entwicklung der befruchteten Eizelle

Die befruchtete Eizelle

Die Eizelle beginnt sich nach der Befruchtung zu teilen und wird damit zum Embryo. Dieser wird innerhalb von etwas weniger als einer Woche durch den Eileiter in die Gebärmutterhöhle transportiert, wo die Einnistung (Implantation) in die dort vorbereitete Schleimhaut beginnt. Die Schwangerschaftsentwicklung in der Gebärmutter hat damit begonnen.

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Viele weitere Informationen zu diesen spannenden ersten Tagen der Schwangerschaft gibt es im swissmom-Schwangerschaftskalender "Woche für Woche", z.B. auf den Seiten zur 3. SSW und 4. SSW.

Da wo im Eierstock die Eizelle herangereift ist, formt sich nach dem Eisprung aus den Resten des Follikels der Gelbkörper (Corpus luteum), der mit seinem Gelbkörperhormon (Progesteron) die junge Schwangerschaft in ihrem Wachstum entscheidend unterstützt. Vor allem wird durch das Progesteron die Schleimhaut der Gebärmutter auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vorbereitet. Ausserdem steigt durch das Progesteron die Basaltemperatur ein bis zwei Tage nach dem Eisprung um etwa 0,5 Grad an und bleibt in der gesamten zweiten Zyklushälfte und bei erfolgreicher Befruchtung auch noch länger erhöht. 

Von diesem Zeitpunkt an werden weitere Botenstoffe an den mütterlichen Organismus abgegeben, vor allem das Schwangerschaftshormon humanes Choriongonadotropin (hCG), das beim Schwangerschaftstest gemessen wird. Solche Hormone sorgen in den nächsten acht Wochen für den Erhalt des Gelbkörpers im Eierstock und damit eine beständige Progesteron-Produktion. Später übernimmt der Mutterkuchen (Plazenta) diese Aufgabe vom Gelbkörper.

Detaillierte Erklärung der Hormone und ihrer Funktion


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Letzte Aktualisierung: 04.2016, BH