Babyschuhe mit Herz

Die häufigsten Ursachen der Unfruchtbarkeit

Die häufigsten Ursachen bei der Frau:

Die häufigsten Ursachen beim Mann:

  • Ejakulationsstörung (Nervenlähmung, Impotenz etc.)
  • Störungen der Samenzellenbildung als Folge von Entzündung (Mumps etc.) oder Krampfadern am Hoden (Varikozele) oder einem Hodenhochstand, Hormonstörungen, Operationen, Krebstherapie (Chemotherapie, Bestrahlung)
  • Störung des Spermientransports als Folge von Operationen, Entzündungen, Verletzungen, erblich bedingter Fehlanlage
  • deutliches Übergewicht 
Beachten Sie!

Interview

Experteninterview mit Prof. Dr. med. Michael von Wolff

Broschüre des Universitäts-Spitals Zürich, Klinik für Geburtshilfe: "Ratgeber Kinderplanung"

Wenn sich der Kinderwunsch schliesslich nicht erfüllt, ist es nur natürlich, sich nach der Diagnosestellung über die Möglichkeiten einer Sterilitätsbehandlung  zu informieren.Ungewollte Kinderlosigkeit muss heute nicht mehr als Schicksal hingenommen werden! In vielen Fällen führen einfache, konventionelle Methoden, z.B. eine Änderung des Lebensstils, Abbau von Übergewicht oder ein längerer Urlaub, schon zu einer Schwangerschaft. Manchmal muss allerdings auch eine aufwändigere Behandlung durchgeführt werden.

Bis zu welcher Stufe ein Paar bei der Sterilitätsbehandlung auch geht: Es empfiehlt sich eine psychologische Begleitung. Eine Psychotherapie erlaubt dem Paar einerseits, den Druck zu thematisieren, dem es ausgesetzt ist. Andererseits kann es sich frühzeitig mit Alternativen zum eigenen Kind beschäftigen: Adoption, Pflegekind, Tageseltern, Patenschaft. Oder schliesslich auch vom Kinderwunsch abzulassen, ohne dass die Partnerschaft bedroht wird. Oft bringt gerade das Loslassen den ersehnten Erfolg. Viele Frauen werden ganz wie von selbst schwanger, sobald sie die Hoffnung auf den Nachwuchs begraben haben.

Newsticker

Kinderlos durch den Job? Jedes sechste Ehepaar bleibt ungewollt kinderlos. Zu den möglichen Ursachen des unerfüllten Kinderwunschs zählen laut einer prospektiven Beobachtungsstudie in Fertility and Sterility  auch ein Job mit starker körperlicher Arbeit. Ausgewertet wurden die Spermienproben von 356 Männern. Von den Männern, die beruflich schwere körperliche Arbeit verrichten mussten, hatten 13 Prozent eine Oligospermie. Ihr Ejakulat enthielt zu wenig bewegliche Spermien für eine spontane Zeugung. Von den Männern, die im Büro keine schwere körperliche Arbeit verrichten mussten, hatten nur 6 Prozent eine Oligospermie. Andere berufliche Stressoren wie Hitze, Lärm oder langes Sitzen hatten keinen Einfluss auf die Samenqualität. (swissmom-Newsticker, 14.5.15)

Letzte Aktualisierung: 04.2016, BH