Tripp Trapp MidnightBlue Newborn Set Grey 180509 B17R8998 press
Präsentiert von:
Familie | Erziehung | Ernährung

Regeln am Familientisch

So werden die Mahlzeiten für Eltern und Kinder angenehm

Das Essverhalten eines Kindes wird weit weniger anerzogen als durch Nachahmung erworben, die Eltern sind also das wichtigste Vorbild. Ausserdem ist es sinnvoll, ein paar Regeln festzulegen, die am Familientisch für alle Familienmitglieder gleichermassen gelten.

Stokke

Gemeinsam an einem Tisch

Der Tripp Trapp Hochstuhl ermöglicht deinem Kind, von Geburt an am Familiengeschehen teilzunehmen. So kann es von dir lernen und sich bestens entwickeln. Jetzt entdecken! 

Stokke

  • Gemeinsame Mahlzeiten sind wichtig zur Kontaktpflege und bedeuten Zuwendung für das Kind. Spielsachen, Fernseher, Handy und Zeitung gehören deshalb nicht an den Tisch.
  • Die Eltern sollen das Angebot der Speisen bestimmen und darauf achten, dass es vielfältig und ausgewogen ist.
  • Auch die Essenszeiten sollten von den Eltern festgelegt werden. Kleinkinder haben noch kein ausgereiftes Vorstellungsvermögen und Zeitgefühl und sind darum überfordert damit, die Zeiten für das Essen selbst zu wählen.
  • Das Kind wählt, was und wie viel es vom Angebotenen isst. Bereits Säuglinge wissen selbst am besten, wie viel sie brauchen. Es gibt Kinder, die nur halb so viel wie Gleichaltrige essen. Solange ein Kind gesund und aktiv ist, besteht kein Grund zur Sorge.
  • Zwingen Sie das Kind nie, den Teller leer zu essen, denn Machtkämpfe verderben die Freude am Essen. Zeigt das Kind keinen Hunger oder isst es besonders viel, ist dies weder ein Grund zum Tadeln noch zum Loben. Das Kind soll nicht den Eltern zuliebe, sondern seinem Bedürfnis entsprechend essen.
  • Gelobt werden kann das Kind jedoch für seine Bemühungen, selbständig zu essen.
  • Der Kindergeschmack ist launisch, er wird von Vorlieben und Abneigungen geprägt. Damit die Kinder die Nahrungsverweigerung nicht als Machtmittel (mehr Zuwendung erhalten und eigenen Willen durchsetzen) einsetzen, ist es wichtig, dass keine Alternativen angeboten werden. Also kein separates Kochen, Guetzli, oder eine doppelte Portion Dessert.
  • Für Kleinkinder tabu sind grundsätzlich Alkohol und koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola.  
  • Spielt das Kind mit dem Essen oder wirft es zu Boden, sollten Sie das Essen nach einer Mahnung abräumen. Es bekommt erst bei der nächsten Mahlzeit wieder etwas.
  • Die Eltern dürfen das Abweisen von Essen nicht als persönliche Ablehnung ansehen. Kochen Sie für sich selbst.
  • Planen sie das „Geschmier“ ein und ermuntern sie Ihr Kind, mit den Fingern zu essen, es macht dabei wichtige Erfahrungen. Verhalten Sie sich bei den Mahlzeiten ruhig und positiv, auch wenn es Ihnen manchmal schwerfällt. Der Humor darf nicht fehlen!
  • Nehmen sie sich regelmässig Zeit, mit Ihrem Partner alleine ein Essen zu geniessen, vielleicht an einem schön gedeckten Tisch mit Kerzenlicht.

Häufige Fragen zum Thema

Nein, sicher nicht! Schon die ganz Kleinen haben ein gut funktionierendes System der Selbstregulierung. Das gestillte Baby wendet sich von der Mutterbrust ab, wenn es satt ist, das gefütterte Kind verweigert sich dem vollen Löffel, das Kleinkind schiebt den Teller weg. Das Kind mit...

vollständige Antwort lesen

Babynahrung (Beikost) sollte bis zum ersten Geburtstag möglichst gar nicht oder nur wenig gesalzen sein. Das gilt auch für die meisten anderen Gewürze, zumindest die schärferen. Wenn möglich kochen Sie also die Speisen ohne Salzzugabe und die anderen Familienmitglieder würzen erst auf ihrem Teller. ...

vollständige Antwort lesen

Newsticker

Strenge Erziehung - dickes Kind: Wie dick ein Kind wird, hängt auch von der Erziehung ab. Dabei ist ein Erziehungsstil, bei der die Kinder autoritär erzogen werden, offenbar eher schlecht für die kindliche Figur. Untersucht wurden mehr als 37.000 kanadische Kinder bis elf Jahren. Ein Drittel weniger Fettleibige gab es beim sogenannten autoritativen Erziehungsstil. Eltern gehen dabei liebevoll auf ihre Kinder ein, geben ihnen aber gleichzeitig auch klare Regeln vor. Im Gegensatz zu Eltern mit einem autoritären Erziehungsstil lassen sie ihre Kinder mehr emotionale Wärme spüren und sind ihnen gegenüber gesprächsbereiter - das heisst, sie erklären auch, warum manche Dinge so und nicht anders laufen. (swissmom Newsticker, 30.3.14) 

Letzte Aktualisierung : 22-12-20, swissmom Team

loading