Empfängnisverhütung

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Anti-Baby-Pillen gratis | 04.04.2017

Auf den Philippinen sollen mehrere Millionen arme Frauen die Antibabypille und anderen Verhütungsmittel künftig gratis erhalten. Präsident Rodrigo Duterte begründete seine Politik damit, dass mit besserer Familienplanung auch die Armut besser bekämpft werden könnte. Nach einer Studie der Vereinten Na­tionen ist der Inselstaat das einzige Land in der Region, in der die Zahl der Teenager-Schwangerschaften noch steigt. Verhütungsmittel werden von der katholischen, zutiefst gläubigen Bevölkerung weitgehend abgelehnt. Nach Schätzungen könnten mindestens sechs Millionen Frauen die Hilfen in Anspruch neh­men.

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Zyklus-App mit Folgen: Zyklus-Apps gibt es von verschiedenen Anbietern. In den Kalender trägt man persönliche Details ein, was als Zyklustagebuch praktisch ist. Allerdings berechnet die App bereits nach der ersten Eingabe auch die fruchtbaren Tage. Und das ist gefährlich. Zwar wird die Berechnung umso genauer, je mehr Zyklen einbezogen werden. Trotzdem ist eine Vorhersage für zukünftige Zyklen nur begrenzt möglich. Bei 60 % aller Frauen schwankt die Zykluslänge innerhalb eines Jahres um mehr als eine Woche. Bei Kinderwunsch kann das schlimmstenfalls enttäuschend sein, zur Verhütung aber ganz fatal in einer unerwünschten Schwangerschaft enden. Frauenärzte warnen deshalb besonders junge Frauen davor, sich auf solche Apps zu verlassen. (swissmom Newsticker, 3.11.14).

Verhütungsgel für Männer: Eine neue Verhütungsmethode für den Mann könnte bald Kondom und Pille konkurrenzieren. Dabei verschliesst ein Kunststoffgel die Samenleiter, so dass Spermien nicht mehr passieren können. Befruchtung und eine Schwangerschaft werden auf diese Weise zuverlässig verhindert. Die Wirkung tritt bereits nach wenigen Tagen ein und soll etwa ein Jahrzehnt anhalten. Danach steht einem Kinderwunsch nichts mehr im Weg, denn der Verschluss kann rückgängig gemacht werden. Eine weitere Injektion mit einem speziellen Lösungsmittel kann die Blockade entfernen. Das Vasalgel könnte deshalb im Gegensatz zur endgültigen Sterilisation (Vasektomie) auch für jüngere Männer sinnvoll sein. Sind weitere Studien erfolgreich, könnte das Mittel schon 2017 auf den Markt kommen.(swissmom Newsticker, 1.10.15)