Kinder trinken heisse Schokolade am Boden sitzend
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Nie mehr kalte Füsse

Vor allem Frauen haben schnell kalte Füsse. Das ist unangenehm, vor allem im Bett beim Einschlafen. Ausserdem sind fröstelnde, kalte Füsse manchmal ein Vorbote, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Wenn man dann schnell handelt, kann sie vielleicht noch verhindert oder wenigstens abgeschwächt werden.

So kann man kalte Füsse verhindern:

  • Schuhe und Socken richtig auswählen. Sind die Schuhe zu fest geschnürt oder zu eng, wird die Durchblutung behindert und die Füsse kühlen schneller aus. Ausserdem fehlt dann die isolierende Luftschicht zwischen Schuh und Fuss, und die Kälte aus der Umgebung kann schneller auf den Fuss übergehen. Schuhe sollten grundsätzlich aus atmungsaktiven Materialien (z.B. Leder) bestehen. Eine wasserdichte Sohle und praktische Thermo-Einlegesohlen halten die Füsse ebenfalls warm.
  • Fussgymnastik und Massagen. Regelmässige Fuss- und Zehengymnastik hilft, die Blutzirkulation zu verbessern. So geht's: Zehen spreizen und wieder zu den Ballen ziehen oder die Füsse in beide Richtungen kreisen lassen. Auch Fussmassagen helfen, die Durchblutung anzuregen - sehr gut geeignet ist Rosmarinöl.
  • Wärme zuführen. Lesen Sie, welche der vielen Methoden zur Wärmezufuhr für Sie am geeignetsten ist.
  • Mit Tee aufwärmen. Trinken Sie viel Tee, am besten mit Ingwer, Pfeffer, Chili oder Zimt – so heizen Sie dem Körper ordentlich ein.
  • Auf Kaffee und Zigaretten verzichten. Koffein und Nikotin verengen die Blutgefässe, vor allem in Armen und Beinen.

Bei kalten Füsse schafft ein Fussbad die schnellste Abhilfe. Das Wasser sollte eine Temperatur zwischen 35 und 40° Celsius haben. Danach schnell und gründlich abtrocknen und warme Socken überziehen. Ein Fussbad ist vor allem kurz vor dem Schlafengehen sinnvoll, damit die Füsse auch über Nacht schön warm bleiben. Zusätzlich können Sie ein Kirschkernkissen aufheizen oder eine Wärmflasche bzw. Bettflasche mit warmem Wasser füllen.

Ein Senf-Fussbad belebt und wärmt dagegen, wenn Sie sich müde und energielos fühlen. Verrühren Sie dafür zwei Esslöffel Senf mit etwas Wasser zu einem Brei. Diesen giessen Sie mit warmem Wasser (ca. 35 bis 40° Celsius) auf und tauchen Ihre Füsse ein. Danach Unterschenkel und Füsse mit kaltem und warmem Wasser im Wechsel abbrausen – das bringt den Kreislauf zusätzlich in Schwung.

Typisch in der Schwangerschaft: Was man gegen heisse Füsse tun kann

 

Letzte Aktualisierung : 22-01-19, BH

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