Winterspass
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Winterspass

Im Winter draussen sein

In den wärmeren Jahreszeiten spielen die Kinder von sich aus viel draussen. Im Winter ist es etwas schwieriger, denn nur schon beim Anziehen der Kleinen für das Schmuddelwetter überlegen Sie es sich als Eltern vielleicht zweimal.

Es lohnt sich aber in jedem Fall, denn Sonnenlicht sorgt über die UV-Strahlung dafür, dass unser Körper Vitamin D bildet. Dieses wiederum ist für den Calciumstoffwechsel und somit für das Knochenwachstum verantwortlich. Gerade bei Kindern, deren Skelett noch zünftig wachsen muss, ist Vitamin D unerlässlich. Selbst ein bedeckter Winterhimmel liefert eine gute Portion UV-Strahlung, Ihr Kind kann also nur profitieren .

Ausserdem sorgt die Bewegung an der frischen, kalten Luft dafür, dass die Kinder sich auspowern, überschüssige Energie loswerden und abends schneller in den Schlaf finden.

So ziehen Sie Ihr Kind im Winter richtig an

Wer schon einmal im Winter ein oder gleich mehrere Kinder für den Schneespass angezogen hat  weiss, dass dies eine schweisstreibende Arbeit ist. Nicht unbedingt für die Kinder, denn diese können Sie, sobald sie angezogen sind, nach draussen lassen. Aber als Elternteil empfiehlt es sich, sich erst anzuziehen, wenn die Kinder Ihre Schneeanzüge tragen.

Das Grundprinzip für die Kleidung der Kinder im Winter ist das Zwiebelprinzip. Mehrere Schichten übereinander bewähren sich seit langer Zeit. So können Sie Ihr Kind individuell an- und wieder ausziehen wenn Sie zum Beispiel häufig von drinnen nach draussen wechseln oder sich Ihr Kind viel bewegt und ihm warm wird.

Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht selber regulieren, sie bewegen sich kaum und verlieren vor allem über den Kopf viel Wärme. Schützen Sie Ihr Kind deshalb unbedingt zusätzlich zur warmen Kleidung mit einer Mütze, Handschuhen und einem gefütterten Wintersack im Kinderwagen.

Wenn Sie im Winter mit dem Auto unterwegs sind, achten Sie unbedingt darauf, Ihrem Kind die dicke Jacke oder den Anzug auszuziehen. Liegt der Sicherheitsgurt nämlich durch die dicke Schicht nicht dicht genug am Körper, kann dies für Ihr Kind gefährlich sein.

Häufige Fragen zum Thema

Unbedingt! Je höher Sie sind, desto intensiver ist die Sonnenstrahlung; im Winter kommen dazu noch die vom Schnee reflektierten Strahlen. Die Belastung für Haut und Augen ist also besonders in den winterlichen Bergen sehr stark. So ist die Gefährdung im verschneiten Bergdorf bereits rund 2,5-mal so...

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In den ersten Lebensmonaten sollten Babys auch im Winter möglichst jeden Tag eine kleine Spazierfahrt machen. Grundsätzlich kann man während der kalten Jahreszeit schon mit einem zwei Wochen alten Säugling täglich nach draussen gehen. Auch ein leichter Schnupfen ist kein Hinderungsgrund!

Weil ein...

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Vorsicht im Schnee

Besonders Babys und Kleinkinder bis zum Alter von einem Jahr bewegen sich noch nicht ausreichen und können nicht durch Zittern Wärme produzieren. Wenn der Körper durch eine Unterkühlung gefährdet ist, ziehen sich die peripheren Blutgefässe eng zusammen, damit die lebenswichtigen Organe mit mehr Blut versorgt werden. Dies können sie daran erkennen, dass die Haut Ihres Kindes blass wird und die Lippen sich allenfalls bläulich verfärben. Seien Sie also darauf bedacht, dass Ihr Kind warm genug angezogen ist und die Kleidung zum Körper hin trocken bleibt.

Gerade im Umgang mit Ski oder Schlitten ist die Gefahr, dass Kinder sich verletzen, höher als im normalen Alltag. Die Geschwindigkeit, welche mit diesen Geräten erzeugt werden kann, ist verlockend und die Gefahr kann von den Kindern noch nicht richtig eingeschätzt werden. Daraus resultieren nicht selten Knochenbrüche, die bei Kindern aber oft weniger gravierend ausfallen als bei Erwachsenen. Kinderknochen sind sehr weich, biegsam und von einer dicken und schützenden Knochenhaut umgeben. Diese sorgt schliesslich auch dafür, dass Kinderknochen schnell wieder heilen.

Mit der Familie in den Schnee

Wenn Sie im Flachland wohnen, muss Ihr Kind möglicherweise lange auf den "richigen" Winter mit Schnee warten. Damit es aber die lang ersehnte Schneeballschlacht machen, schlitteln oder Skifahren kann, eignen sich Ausflüge in den Schnee oder Ferien in einem Skigebiet gut.

Winterferien sind ein grosser finanzieller Posten, vor allem, wenn ein oder mehrer Kinder die Skischule besuchen. Damit Sie an der Ausrüstung - die sowieso wegen des Wachstums der Kinder fast jedes Jahr neu angeschafft werden muss - sparen können, empfiehlt es sich, die Kinderbörsen nach Schneekleidung und Skiausrüstung zu durchforsten. Meist sind diese Gegenstände gut erhalten, da sie nur eine Saison genutzt werden konnten.

Für Ferien im Schnee zu packen, ist meist eine grössere Angelegenheit. Unsere Checkliste für Winterferien mit Baby kann Ihnen dabei helfen.

Häufige Fragen zum Thema

Ab frühestens drei, besser erst mit vier Jahren, kann man die Kleinen zum ersten Mal auf Skis stellen. Nahezu jedes Skigebiet verfügt inzwischen über einen oder mehrere "Babylifte" und bietet gute Kurse an.

Kinder sollten so oder so auf jeden Fall auf der Piste einen Helm tragen. Diese schützen bei...

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Mit Babys und Kleinkindern sollte man im Hochgebirge bestimmte Dinge beachten. Sich schnell in eine Gondel setzen und sich auf 3000 Meter befördern lassen, ist nicht gut. Bei der Gondelfahrt erfolgt der Anstieg relativ rasch, und das kann einem Kleinen schlecht bekommen! Unter Umständen bewältigt...

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Winterlieder

Weihnachten ist vorbei, für die Frühligslieder ist es aber noch zu früh? Dann bieten sich diese Winterlieder an. Ausserdem finden Sie eine grosse Auswahl an Kinderlieder in unsere ChinderMusigWält.

Letzte Aktualisierung : 20-12-19, KM

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Newsticker

Wintersportunfälle: Beim Wintersport verletzen sich Kinder und Jugendliche v.a. an Kopf und Hand oder brechen sich den Unterschenkel. Häufig sind auch schmerzhaft überdehnte Bänder, verletzte Knie oder Sprunggelenke. Zwei Drittel aller Wintersportunfälle ereignen sich nachmittags, wenn Konzentration und Kraft nachlassen. Eltern sollten durch Pausen und kleine Snacks dafür sorgen, dass die Kinder sich regenerieren könnten. Skifahren und Schlittschuhlaufen sind frühestens ab vier Jahren geeignet. Auch beim Schlitteln (Rodeln) ist immer ein passender Helm zu tragen. Stürzt das Kind auf den Kopf, müssen Ärzte und Eltern eine Gehirnerschütterung in Betracht ziehen, die sich oft durch Übelkeit, Erbrechen, apathisches und ungewöhnliches Verhalten zeigt. Anhaltende Schmerzen an Armen, Beinen oder Schulter können auf einen Knochenbruch deuten.

Auch Kinderlippen brauchen Pflege: Sensible und gereizte Haut um den Mund ist bei Babys und Kleinkindern keine Seltenheit – sie wird durch Speichel gereizt, ist häufig feucht und kann so schnell wund werden. Mehr Speichel wird zudem während des Zahnens erzeugt. Wind, Regen und Kälte strapazieren die Haut in der kalten Jahreszeit zusätzlich. Eltern sollten deshalb den Mundbereich mit einer heilenden und wohltuenden Creme, z.B. mit Mandelöl, Kamille und Calendula, einreiben. Ideal ist nach Expertenmeinung eine reichhaltige Lippenpflege mit viel Öl, die sich gut auf dem Mund verteilen lasse und spröde Stellen beruhigt.

Warum Frauen leichter frieren: Für diesen Umstand gibt es zwei Ursachen. Frauen haben im Vergleich zu den Männern eine geringere Muskelmasse und sollten dafür mehr Fett haben. Fett isoliert, Muskeln produzieren Wärme. Frauen sollten also eigentlich besser isoliert sein. Dem steht der heutige Schlankheitswahn im Weg, sodass Frauen eher frösteln. Ein zweiter Grund ist die Hautdurchblutung. Bei Kälte verengen sich die Gefässe – bei dünner Haut schneller als bei dicker. So ist die Haut von Frauen bis zu drei Grad kälter als die eines Mannes.