Winterspass

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Wintersportunfälle: Beim Wintersport verletzen sich Kinder und Jugendliche v.a. an Kopf und Hand oder brechen sich den Unterschenkel. Häufig sind auch schmerzhaft überdehnte Bänder, verletzte Knie oder Sprunggelenke. Zwei Drittel aller Wintersportunfälle ereignen sich nachmittags, wenn Konzentration und Kraft nachlassen. Eltern sollten durch Pausen und kleine Snacks dafür sorgen, dass die Kinder sich regenerieren könnten. Skifahren und Schlittschuhlaufen sind frühestens ab vier Jahren geeignet. Auch beim Schlitteln (Rodeln) ist immer ein passender Helm zu tragen. Stürzt das Kind auf den Kopf, müssen Ärzte und Eltern eine Gehirnerschütterung in Betracht ziehen, die sich oft durch Übelkeit, Erbrechen, apathisches und ungewöhnliches Verhalten zeigt. Anhaltende Schmerzen an Armen, Beinen oder Schulter können auf einen Knochenbruch deuten.

Auch Kinderlippen brauchen Pflege: Sensible und gereizte Haut um den Mund ist bei Babys und Kleinkindern keine Seltenheit – sie wird durch Speichel gereizt, ist häufig feucht und kann so schnell wund werden. Mehr Speichel wird zudem während des Zahnens erzeugt. Wind, Regen und Kälte strapazieren die Haut in der kalten Jahreszeit zusätzlich. Eltern sollten deshalb den Mundbereich mit einer heilenden und wohltuenden Creme, z.B. mit Mandelöl, Kamille und Calendula, einreiben. Ideal ist nach Expertenmeinung eine reichhaltige Lippenpflege mit viel Öl, die sich gut auf dem Mund verteilen lasse und spröde Stellen beruhigt.

Warum Frauen leichter frieren: Für diesen Umstand gibt es zwei Ursachen. Frauen haben im Vergleich zu den Männern eine geringere Muskelmasse und sollten dafür mehr Fett haben. Fett isoliert, Muskeln produzieren Wärme. Frauen sollten also eigentlich besser isoliert sein. Dem steht der heutige Schlankheitswahn im Weg, sodass Frauen eher frösteln. Ein zweiter Grund ist die Hautdurchblutung. Bei Kälte verengen sich die Gefässe – bei dünner Haut schneller als bei dicker. So ist die Haut von Frauen bis zu drei Grad kälter als die eines Mannes.