Erkältungszeit

Erkältungszeit!

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Feuchte Raumluft gegen Grippeviren: Obwohl Grippeviren per Tröpfcheninfektionen übertragen werden, vermindert eine hohe Luftfeuchtigkeit vermutlich das Infektionsrisiko. Die Zahl der Viren ist zwar gleich, die Infektiosität der Viren jedoch bei niedriger Luftfeuchtigkeit deutlich höher. Eindrücklich war der Unterschied v.a. bei den Tröpfchen mit einem Durchmesser unter einem Mikrometer, die beim Einatmen bis in die tiefen Atemwege vordringen. Das Ansteckungsrisiko wird so bei trockener Heizungsluft im Winter weiter erhöht. (Newsticker, 8.3.2013)

Halten Sie sich warm: Häufige Erkältungen der werdenden Mutter steigern möglicherweise das Asthma-Risiko des Kindes. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Münchner Studie an mit Asthmaerkrankungen belasteten Familien. Die Kinder von Frauen, die sich an drei oder mehr Erkältungen erinnern konnten, waren im Alter von 5 Jahren mehr als doppelt so häufig wie andere an Asthma bronchiale erkrankt. Aus der Studie lässt sich aber nicht schliessen, dass der Schutz vor Erkältungen in der Schwangerschaft oder die inzwischen empfohlene Grippeimpfung eine allergische Erkrankung des Kindes verhindern könnten. (swissmom Newsticker, 28.2.14)

Erkältung kommt von „Kälte“: Erkältungen haben im Winter Hochsaison - ist daran wirklich ganz banal die Kälte schuld? Absolut, behaupten Wissenschaftler der Universität Yale. Denn die zelleigenen Immunreaktion auf die Schnupfenerreger, meist Rhinoviren, die sich in der Schleimhaut von Nase und des Rachens festsetzen, ist bei kälteren Temperaturen geschwächt. Die Erreger fühlen sich wohler und können sich besser vermehren. Bei warmen Temperaturen hingegen können sie dem Menschen wenig anhaben, denn das Immunsystem hält die Viren dann in Schach. Die Wissenschaftler untersuchten mit Viren infizierte Schleimhautzellen bei 33 Grad, was einer kühlen Nase nahekommt, und bei 37 Grad (normale Körpertemperatur). „Warm anziehen“ hat also seine Berechtigung! (swissmom Newsticker, 16.10.15)