Krankes Kind mit Halstuch und Teddy
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Erkältungszeit

So können Sie einer Erkältung vorbeugen

Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage, sagt eine alte Weisheit.

Dass uns Erkältungen vor allem in den kühleren Jahreszeiten plagen, hat einen einfachen Grund. Durch die kalten Temperaturen heizen wir unsere Räume und lüften diese seltener. Die trockene Heizungsluft trocknet die Schleimhäute unserer Atemwege aus und machen sie somit anfälliger für Erkältungsviren.

Um einer Erkältung vorzugbeugen, können Sie also genau da ansetzen und ein Austrocknen der Schleimhäute verhindern. Ausserdem ist ein starkes Immunsystem ein zusätzlicher Schutz vor Krankheitserregern. Ein gesundes Immunsystem reagiert auf körperfremde Stoffe und Substanzen - zum Beispiel Bakterien und Viren - indem es diese mit Abwehrzellen bekämpft. Wenn Sie Ihrem Köper Sorge tragen, sich also gesund ernähren, genügend schlafen und es Ihnen psychisch gut geht, haben Sie schon viel für ein starkes Immunsystem getan.

Häufige Frage zum Thema

Grundsätzlich ja, aber es kommt natürlich darauf an, wie krank Ihr Kind ist. Ist Ihr Baby nur erkältet und hat es kein Fieber (erhöhte Temperatur, im Po gemessen bei über 38°C), können Sie es entsprechend warm gekleidet draussen den Mittagsschlaf machen lassen oder mit ihm einen Spaziergang...

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Wenn Ihr Kind erkältet ist

Im Herbst und Winter haben Sie als Eltern vielleicht das Gefühl, Ihr Kind sei dauernd erkältet. Die Nase läuft ständig, Sie erwachen nachts vom Husten Ihres Kindes und nicht selten hat es Fieber.

Besucht Ihr Kind die Kita, den Kindergarten oder die Schule, dann kennen Sie dieses Phänomen. Durch die vielen Kinder auf engem Raum ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch. Ausserdem ist das Immunsystem eines Kindes erst ab dem Jugendalter ausgereift. Bis dahin muss der kindliche Organismus zuerst Antikörper gegen die verschiedenen Krankheitskeime bilden. Damit dies geschieht, muss das Kind mit den Erregern in Kontakt kommen und dies bededeutet, dass es krank wird.

Wichtig ist, dass Ihr Kind zwischen den Infekten immer wieder gesund ist.

Schwanger und erkältet - Was jetzt wichtig ist

In der Schwangerschaft wird das Immunsystem der Frau heruntergefahren. Dies geschieht, weil das Baby auch Zellen des Vaters, die für den Körper der Mutter fremd sind, in sich trägt. Normalerweise stösst der Körper fremde Zellen ab und damit dies dem heranwachsenden Baby nicht geschieht, arbeitet das Immunsystem der Mutter zurückhaltender.

Dies bedeutet aber auch, dass die Mama anfälliger für diverse Krankheitskeime ist und sich darum auch schneller und häufiger erkälten kann.

Versuchen Sie deshalb, sich so gut als möglich vor einer Erkältung zu schützen. Sollte es Sie doch erwischt haben, gönnnen Sie sich unbedingt die nötige Ruhe und versuchen Sie, die Symptome mit Hausmitteln zu lindern. Achten Sie dabei aber unbedingt darauf, dass diese für Schwangere empfohlen werden.

Es gibt durchaus Medikamente, welche Sie bei einer Erkältung auch in der Schwangerschaft einnehmen dürfen. Trotzdem sollten Sie damit zurückhaltend sein und dies vorher mit Ihrem Arzt besprechen.

Häufige Fragen zum Thema

Wenn Sie nicht zu vorzeitigen Wehen neigen, kann Husten, Niesen oder Naseputzen Ihrem Kind nicht schaden. Eine gesunde Schwangerschaft hält ein bisschen Druckerhöhung mit Anspannung der Bauchmuskeln ohne weiteres aus.

Sie dürfen aber auch zur Linderung der Beschwerden bei einer Erkältung...

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Hohes Fieber kann in der Frühschwangerschaft fruchtschädigend (teratogen) wirken, d.h. es kann beim Embryo Fehlentwicklungen vor allem am zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) auslösen, wie Neuralrohrdefekte. Aus diesem Grund ist die Einnahme eines fiebersenkenden Mittels sogar zu...

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So lindern Sie Erkältungssymptome

Als Eltern bekommen die altbekannten Hausmittel für Sie vielleicht wieder einen grösseren Stellenwert. Wenn Sie die Erkältungsbeschwerden Ihres Kindes mit sanften Mitteln lindern möchten, gibt es dafür eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ob es nun eine Inhalation, ein Wickel oder ein Tee ist: Die natürlichen Wirkstoffe können oft mehr, als Sie denken und sind teilweise auch wissenschaftlich bestätigt.

Bei einer Erkältung haben wir automatisch ein Bedürfnis nach Wärme. Dafür können wir uns entweder ins warme Bett flüchten oder ein Bad nehmen. Das warme Wasser alleine wirkt bereits entspannend. Durch die Zugabe von ätherischen Ölen können Sie Ihre Beschwerden zusätzlich lindern.

Viren

Viele häufige Infektionskrankheiten werden von Viren verursacht. Im Gegensatz zu Bakterien sind Viren aber keine Lebewesen, denn sie besitzen keinen eigenen Stoffwechsel. Um sich vermehren zu können, brauchen sie die Zellen anderer Lebewesen, wie zum Bespiel die des Menschen.

Eine Grippe - nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt - wird von Influenza-Viren ausgelöst und ist eine Erkrankung, die schwer verlaufen kann. Als Komplikation treten oft bakterielle Zweitinfektionen auf, die bei einem bereits geschwächten Körper leichtes Spiel haben.

Auch Fieberbläschen werden durch Viren ausgelöst. Die Herpes-simplex-Viren verbleiben aber lebenslänglich im Körper und die Fieberbläschen können somit immer wieder auftreten. Ausserdem ist dieses Virus sehr ansteckend und kann sowohl direkt beim Küssen, als auch indirekt über benutze Gläser oder Besteck übertragen werden. Der Name Fieberbläschen kommt daher, weil die Herpes-Viren häufig dann aktiv werden, wenn das Immunsystem, beispielsweise bei Fieber, geschwächt ist.

Häufige Fragen zum Thema

Die Grippe-Impfung (Impfung gegen Influenza) ist auch während der Schwangerschaft unbedenklich – es sei denn Sie haben gerade einen akuten Infekt oder sind allergisch auf Hühnereiweiss. Bei der Herstellung des Grippe-Impfstoffes wird nämlich als Ausgangsstoff ein befruchtetes Hühnerei benutzt,...

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Nein. Fieberbläschen (Herpes labialis) sind im Gegensatz zum Genitalherpes in der Schwangerschaft harmlos. Aber nach der Geburt kann das Herpesvirus durch Tröpfcheninfektion (z.B. Husten, Niesen) oder Schmierinfektion (z.B. Kontakt der Finger mit dem Bläscheninhalt und Verbreitung) auf das...

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Die Betreuung Ihres kranken Kindes

Wenn beide Eltern berufstätig sind, ist bereits die Organisation der Kinderbetreuung oftmals eine Herausforderung. Wenn dann ein Kind krank wird, wirft dies alles über den Haufen.

Viele Mütter möchten bei Ihrem kranken Kind bleiben. Ausserdem können Kitas oder Tagesmütter wegen der Ansteckungsgefahr keine kranken Kinder betreuen.

Laut Arbeitsgesetz ist die Betreuung kranker Kinder eine Pflicht. Vom Arbeitgeber sind Mütter und Väter von kranken Kindern so zu behandeln, als wäre der Arbeitnehmer selber krank. Dies bedeutet, dass Eltern bis zu drei Tage am Arbeitsplatz fehlen dürfen, um ihr krankes Kind zu pflegen.

Oft merken Eltern ihrem Kind schnell an, ob es wieder fit genug ist, die Kita zu besuchen. Warten Sie aber, bis Sie sicher sind, dass Ihr Kind nicht mehr ansteckend ist oder Ihr Kinderarzt dies bestätigt hat.

Letzte Aktualisierung : 11-11-19, KM

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Newsticker

Feuchte Raumluft gegen Grippeviren: Obwohl Grippeviren per Tröpfcheninfektionen übertragen werden, vermindert eine hohe Luftfeuchtigkeit vermutlich das Infektionsrisiko. Die Zahl der Viren ist zwar gleich, die Infektiosität der Viren jedoch bei niedriger Luftfeuchtigkeit deutlich höher. Eindrücklich war der Unterschied v.a. bei den Tröpfchen mit einem Durchmesser unter einem Mikrometer, die beim Einatmen bis in die tiefen Atemwege vordringen. Das Ansteckungsrisiko wird so bei trockener Heizungsluft im Winter weiter erhöht. (Newsticker, 8.3.2013)

Halten Sie sich warm: Häufige Erkältungen der werdenden Mutter steigern möglicherweise das Asthma-Risiko des Kindes. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Münchner Studie an mit Asthmaerkrankungen belasteten Familien. Die Kinder von Frauen, die sich an drei oder mehr Erkältungen erinnern konnten, waren im Alter von 5 Jahren mehr als doppelt so häufig wie andere an Asthma bronchiale erkrankt. Aus der Studie lässt sich aber nicht schliessen, dass der Schutz vor Erkältungen in der Schwangerschaft oder die inzwischen empfohlene Grippeimpfung eine allergische Erkrankung des Kindes verhindern könnten. (swissmom Newsticker, 28.2.14)

Erkältung kommt von „Kälte“: Erkältungen haben im Winter Hochsaison - ist daran wirklich ganz banal die Kälte schuld? Absolut, behaupten Wissenschaftler der Universität Yale. Denn die zelleigenen Immunreaktion auf die Schnupfenerreger, meist Rhinoviren, die sich in der Schleimhaut von Nase und des Rachens festsetzen, ist bei kälteren Temperaturen geschwächt. Die Erreger fühlen sich wohler und können sich besser vermehren. Bei warmen Temperaturen hingegen können sie dem Menschen wenig anhaben, denn das Immunsystem hält die Viren dann in Schach. Die Wissenschaftler untersuchten mit Viren infizierte Schleimhautzellen bei 33 Grad, was einer kühlen Nase nahekommt, und bei 37 Grad (normale Körpertemperatur). „Warm anziehen“ hat also seine Berechtigung! (swissmom Newsticker, 16.10.15)