Familie im Weihnachtszimmer

Advent und Weihnachten

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Weihnachtsgefühle: Wenn es nach Guetsli duftet und „Stille Nacht“ erklingt, kommen wir in Weihnachtsstimmung, fühlen uns glücklich und geborgen. Warum? Dänische Wissenschaftler haben in einer nicht ganz ernst gemeinten Studie herausgefunden, was wirklich hinter dem Weihnachts-Spirit steckt. Sie untersuchten die Gehirnaktivitäten von 20 Testpersonen, die sich weihnachtliche Motive ansahen, und dokumentierten die Gehirnaktivitäten mittels MRI (Magnetresonanztomographie). Das Ergebnis: Weihnachtliche Impressionen aktivieren bestimmte Regionen im Gehirn, die im Alltag aktiv werden, wenn wir Gefühle im Gesicht eines Menschen ablesen, wenn wir sein Verhalten imitieren – oder ihn beim Essen beobachten. Die Autoren stellen – augenzwinkernd - in Aussicht, vielleicht bald Weihnachtsmuffel effektiv behandeln zu können.

Stillen mit Chräbeli: Anis-Guetzli sind für Stillende die perfekte Advents-Nascherei. Denn Anis regt die Milchbildung an und lindert Krämpfe. Anis und Sternanis lassen sich aber nicht nur in Weihnachtsgebäck verarbeiten, auch in herzhaften Gerichten wie mit Fisch, Gurken und Rotkraut kommt eine Anisnote gut zur Geltung. Zwar ist der Geschmack nicht jedermanns Sache, aber die Wirkung ist erwiesen: Das in Anis enthaltene ätherische Anethol lindert Bauchkrämpfe, Blähungen und beim Baby die Dreimonatskoliken. Fettige Speisen  werden durch Anis bekömmlicher. Bei trockenem Husten hilft es, heissen Anistee zu inhalieren. Anis und Sternanis sehen zwar völlig unterschiedlich aus – aber der Geschmack ist sehr ähnlich.

Kein Poulet zum Fondue: Zum Fondue chinoise wird gerne neben Rind-, Kalb- und Schweinefleisch auch Pouletfleisch verwendet. Das Zürcher Kantonslabor rät davon „nachdrücklich und eindringlich“ ab. Wenn das rohe Poulet-Fleisch in Kontakt mit Saucen oder anderen Beilagen auf dem Teller komme, könne es zu Symptomen einer Lebensmittelvergiftung mit Camptylobacter-Bakterien kommen. Die Betroffenen leiden tagelang unter starkem Durchfall, Erbrechen, Fieber und Kopfschmerzen. Auf jeden Fall sollte das rohe Fleisch auf einem separaten Teller liegen und immer ganz durchgegart verzehrt werden. Das Pouletfleisch vorher zu waschen nützt nichts, sondern kann nur noch weiter zur Bakterienverbreitung beitragen. Hier finden Sie wichtige Infos zur Hygiene und zum Umgang mit Nahrungsmitteln.