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                              Schul­den ver­hin­dern: das müs­sen El­tern wis­sen

                              Der Um­gang mit Geld lässt sich am bes­ten in der Fa­mi­lie ler­nen. Hier ist sol­len fi­nan­zi­el­le Fra­gen of­fen the­ma­ti­siert wer­den – denn El­tern wir­ken als Vor­bil­der nach­hal­tig auf ihre Kin­der ein.

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                              Yapeal

                              Kin­der be­gin­nen sich etwa ab der drit­ten oder vier­ten Pri­mar­schul­klas­se für Geld und Kon­sum zu in­ter­es­sie­ren. Wer hat das neus­te Smart­pho­ne? Wer trägt Mar­ken­klei­der? Und wer die teu­ers­ten Turn­schu­he?

                              Grup­pen­druck, Wer­bung und In­flu­en­cers in so­zia­len Netz­wer­ken tra­gen dazu bei, dass Ju­gend­li­che zu­neh­mend Kauf­wün­sche ha­ben, die mit dem Sack­geld oder dem Lehr­lings­lohn nicht rea­li­sier­bar sind.

                              Ge­mäss ei­ner Stu­die des Bun­des­am­tes für Jus­tiz sind ein Fünf­tel al­ler Ju­gend­li­chen so­wie ein Drit­tel al­ler jun­gen Er­wach­se­nen ver­schul­det. 80 Pro­zent da­von ha­ben ihre Schul­den vor dem 25. Al­ters­jahr ge­macht. Laut Sta­tis­ti­ken der In­kas­so­fir­men wird vor al­lem für On­line-Shop­ping, Te­le­fon und Ge­sund­heit Geld aus­ge­ge­ben, das ei­gent­lich nicht vor­han­den ist.

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                              Yapeal
                              Jugendliche müssen für die Schuldenproblematik sensibilisiert werden.

                              Über Kon­sum nach­den­ken


                              Um Kin­der vor ei­ner spä­te­ren Ver­schul­dung zu schüt­zen, müs­sen El­tern den Um­gang mit Fi­nan­zen schon früh the­ma­ti­sie­ren. Ein gu­tes Übungs­feld ist da­bei re­gel­mäs­si­ges Ta­schen­geld – die­ses kann phy­sisch oder di­gi­tal aus­be­zahlt wer­den (sie­he Box). Zu­dem soll­te in der Fa­mi­lie of­fen über die ei­ge­nen fi­nan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten ge­spro­chen wer­den: Was kann man sich leis­ten, was nicht, und wo­für wird ge­spart? Was ist wirk­lich wich­tig und not­wen­dig?

                              Das ge­mein­sa­me Er­stel­len von Bud­gets ist eben­falls sinn­voll. Bei­spiels­wei­se kann sich die Fa­mi­lie über­le­gen, wie viel Geld für die Fe­ri­en zur Ver­fü­gung steht und wie die­ses ein­ge­setzt wer­den soll.

                              Auch mit jün­ge­ren Kin­dern kann man sich Ge­dan­ken über Res­sour­cen, Nach­hal­tig­keit, Qua­li­tät und mög­li­che Al­ter­na­ti­ven ma­chen. Hilf­reich ist auch, wenn El­tern ihre ei­ge­ne Mei­nung zu kri­ti­schen As­pek­ten der Kon­sum­hal­tung äus­sern und sich an­hö­ren, was die Toch­ter oder der Sohn dazu zu sa­gen hat.

                              Wich­tig ist zu­dem, dass Kin­der ler­nen, Wer­be­stra­te­gi­en zu durch­schau­en. Was be­deu­tet es, wenn ein Han­dy nur 1 Fran­ken kos­tet? Und wes­halb soll­te man im­mer das Klein­ge­druck­te le­sen?

                              Ein Be­wusst­sein für Geld zu ent­wi­ckeln, braucht Zeit. Da­bei dür­fen Kin­der durch­aus Feh­ler ma­chen. Wich­tig ist, dass El­tern das Ta­schen­geld nicht auf­sto­cken, wenn es zu rasch auf­ge­braucht ist. Wer al­les so­fort aus­gibt, muss bis zum nächs­ten «Zahl­tag» war­ten. Auch «Kre­di­te» für Kon­sum­wün­sche zu ge­wäh­ren, ist nicht rat­sam. Bes­ser ist, mit dem Kind zu über­le­gen, wie viel es pro Mo­nat auf die Sei­te le­gen möch­te, um das er­sehn­te Pro­dukt spä­ter kau­fen zu kön­nen.

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                              Yapeal
                              Kinder dürfen finanzielle Fehler machen.

                              Ta­bus bre­chen


                              Un­ter Er­wach­se­nen sind The­men wie Geld und Schul­den noch im­mer Ta­bus. Die­se gilt es sa­lon­fä­hig zu ma­chen: Nur wenn im Fa­mi­li­en-, Freun­des- und Be­kann­ten­kreis of­fen über fi­nan­zi­el­le Pro­ble­me ge­spro­chen wird, kön­nen Ju­gend­li­che für die Schul­den­pro­ble­ma­tik sen­si­bi­li­siert wer­den.

                              Auch soll­te man Kin­dern er­klä­ren, was pas­siert, wenn sie eine Rech­nung oder eine ÖV-Bus­se nicht be­zah­len, was eine Be­trei­bung ist und wel­che Fol­gen sie für die Zu­kunft ha­ben kann. Ju­gend­li­che müs­sen zu­dem Be­scheid wis­sen, wie Steu­ern und Kran­ken­kas­sen funk­tio­nie­ren, be­zie­hungs­wei­se, was ge­schieht, wenn eine Steu­er­erklä­rung nicht ein­ge­reicht wird.

                              Und was, wenn Teen­ager den­noch Schul­den ma­chen? Die Ju­gend­or­ga­ni­sa­ti­on Pro Ju­ven­tu­te rät dazu, früh­zei­tig eine pro­fes­sio­nel­le Be­ra­tungs­stel­le auf­zu­su­chen. Zu­dem soll­ten El­tern nicht fi­nan­zi­ell in die Bre­sche sprin­gen: Lang­fris­tig brin­ge es mehr, wenn El­tern un­ter­stüt­zend zur Sei­te stün­den, mit­hel­fen wür­den, die Ur­sa­che der Schul­den zu er­grün­den und Lö­sungs­we­ge auf­zeig­ten, um die­se zu be­glei­chen.

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                              Yapeal
                              Über finanzielle Probleme muss man sprechen.

                              Ya­pi­ni: Di­gi­ta­le Fi­nanz­welt für Kin­der

                              «Yapini – das digitale Kinder- und Jugendkonto» ist ein Angebot der Schweizer Smartphone-Bank YAPEAL. Unter Anleitung der Eltern erlernen Kinder ab sieben Jahren Selbstständigkeit und Sicherheit im Umgang mit Finanzen. Wie führt man ein Bankkonto? Wie setzt man eine Debitkarte richtig ein? Was bedeutet digitales Bezahlen und welche Vorteile hat Sparen? Mit Yapini haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, unkompliziert gemeinsam Geld zu verwalten.

                              Die papierlose Kontoeröffnung ist innert wenigen Minuten auf Einladung eines Elternteils möglich. Die Kontoinhaber erhalten eine Visa Debit Card inklusive Mobile Payment, wobei Zahlungen für Gambling oder Erwachsenenunterhaltung gesperrt sind. Damit die Eltern die Finanzen ihrer Kinder im Auge behalten, erlaubt Yapini jederzeit ein Überprüfen der Ausgaben. Ausserdem ist mit Yapini der schnelle Geldtransfer möglich, sodass das Taschen- oder Zeugnisgeld, der Batzen vom Götti oder der Lohn für ein Ämtli rasch und einfach überwiesen werden können.

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                              Letzte Aktualisierung: 23.09.2021, swissmom Content Creation
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