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                              Ju­gend­lohn statt Ta­schen­geld: Mehr Kom­pe­ten­zen für Teen­ager

                              Ju­gend­li­che, die ihre Le­bens­kos­ten teil­wei­se selbst ver­wal­ten dür­fen, ler­nen früh, mit Fi­nan­zen um­zu­ge­hen. Von die­sem Er­zie­hungs­mo­dell pro­fi­tie­ren so­wohl Kin­der als auch El­tern.

                              Yapeal
                              ©
                              Yapeal

                              Ein Be­wusst­sein für Fi­nan­zen zu ent­wi­ckeln, braucht Zeit. Dank re­gel­mäs­si­gem Sack­geld ler­nen Pri­mar­schul­kin­der erst­mals, mit den Her­aus­for­de­run­gen der Kon­sum­welt um­zu­ge­hen und Ent­schei­dun­gen im Zu­sam­men­hang mit Geld zu tref­fen. Ab dem Al­ter von 12 oder 13 Jah­ren emp­fiehlt es sich, den Wo­chen­bat­zen durch ei­nen mo­nat­li­chen Ju­gend­lohn zu er­set­zen. Die­ses Mo­dell wur­de vom Psy­cho­lo­gen und Fa­mi­li­en­the­ra­peu­ten Urs Abt in den 1970er-Jah­ren ent­wi­ckelt und spä­ter als ge­schütz­te Mar­ke ein­ge­tra­gen. Der Ver­ein Ju­gend­lohn, dem un­ter an­de­rem Pro Ju­ven­tu­te so­wie ver­schie­de­ne kan­to­na­le Schul­den­prä­ven­ti­ons­stel­len an­ge­hö­ren, setzt sich für die Ver­brei­tung des Er­zie­hungs­mo­dells ein.

                              Yapeal
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                              Yapeal
                              Beim Umgang mit dem Jugendlohn brauchen Kinder die Unterstützung der Eltern.

                              Selbst­ver­ant­wor­tung über­neh­men


                              Der Ju­gend­lohn ba­siert auf der Idee, dass El­tern mög­lichst früh ei­nen Teil der fi­nan­zi­el­len Ver­ant­wor­tung für die ei­ge­nen Le­bens­kos­ten an die Kin­der ab­ge­ben soll­ten. An Stel­le von Ta­schen­geld er­hal­ten die­se ei­nen fi­xen mo­nat­li­chen Be­trag, mit dem be­stimm­te Din­ge fi­nan­ziert wer­den müs­sen. Bei­spiels­wei­se Klei­der, Coif­feur, Han­dy, ÖV-Bil­lett, Frei­zeit, Sport und Schul­ma­te­ri­al. Ziel ist, dass Ju­gend­li­che ler­nen, ihr Geld rich­tig ein­zu­tei­len, Kon­sum­wün­sche und not­wen­di­ge An­schaf­fun­gen ge­gen­ein­an­der ab­zu­wä­gen und Schul­den zu ver­mei­den.

                              Wie Da­ni­el Ca­pra­ro, Co-Foun­der und Chief Pro­duct Of­fi­cer der Schwei­zer Smart­pho­ne-Bank YA­PEAL, er­klärt, för­dert der Ju­gend­lohn Selbst­ver­ant­wor­tung und die Selbst­stän­dig­keit der Teen­ager. Wich­tig sei, dass man in der Fa­mi­lie ge­mein­sam be­stim­me, wie hoch der Ju­gend­lohn aus­fal­len und was al­les da­mit fi­nan­ziert wer­den soll­te. Um das Bud­get im Blick zu be­hal­ten, ei­ge­ne sich die Ta­schen­geld-App Ya­pi­ni (sie­he Box). «Nut­zer kön­nen an­hand de­tail­lier­ter Sta­tis­ti­ken pro Ka­te­go­rie oder Händ­ler se­hen, wo­für Geld aus­ge­ge­ben wird. Dies schafft eine hohe Trans­pa­renz für die Ver­wal­tung des Ju­gend­lohns», sagt Ca­pra­ro.

                              Der «Fi­nan­ci­al Ami­go» von YA­PEAL ana­ly­sie­re dar­über hin­aus lau­fend die Aus­ga­ben und gebe Hin­wei­se, ob das Geld bis zum nächs­ten «Lohn­ein­gang» rei­che oder so­gar et­was zum Spa­ren auf die Sei­te ge­legt wer­den kön­ne. In Ent­wick­lung sei zu­dem ein Fea­ture für die smar­te Bud­get­pla­nung.

                              Yapeal
                              In der Familie wird diskutiert, was alles mit dem Jugendlohn bezahlt werden soll.

                              Neue Rol­le der El­tern


                              Beim Um­gang mit dem Ju­gend­lohn sind Kin­der auf die Un­ter­stüt­zung der El­tern an­ge­wie­sen. Die­se wech­seln von der Rol­le der Be­stim­men­den zu je­ner der Be­ra­ten­den, was ei­nen po­si­ti­ven Ef­fekt hat, weil so der Ab­lö­sungs­pro­zess früh, aber sanft und be­wusst ein­ge­lei­tet wird. Aus­ser­dem wird die El­tern-Kind-Be­zie­hung nicht mehr durch stän­di­ge Dis­kus­sio­nen über An­schaf­fun­gen be­las­tet.

                              Eine ak­tu­el­le Stu­die be­legt, dass der Ju­gend­lohn ein Mehr­wert für die gan­ze Fa­mi­lie ist, weil sich das Ver­hält­nis zwi­schen Teen­ager und El­tern ver­bes­sert. Auch in der Schul­den­prä­ven­ti­on habe sich das In­stru­ment be­währt. Nicht zu­letzt, weil es das Ge­spräch über Geld in der Fa­mi­lie för­de­re, was ein wich­ti­ger schul­den­prä­ven­ti­ver As­pekt sei. Wie der Ver­ein Ju­gend­lohn fest­hält, ist Ju­gend­lohn ein wirk­sa­mes Mo­dell, da­mit Teen­ager den Um­gang mit Geld ler­nen und Fa­mi­li­en die Pu­ber­tät ih­rer Kin­der gut meis­tern.

                              Ya­pi­ni: Di­gi­ta­le Fi­nanz­welt für Kin­der

                              «Yapini – das digitale Kinder- und Jugendkonto» ist ein Angebot der Schweizer Smartphone-Bank YAPEAL. Unter Anleitung der Eltern erlernen Kinder ab sieben Jahren Selbstständigkeit und Sicherheit im Umgang mit Finanzen. Wie führt man ein Bankkonto? Wie setzt man eine Debitkarte richtig ein? Was bedeutet digitales Bezahlen und welche Vorteile hat Sparen? Mit Yapini haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, unkompliziert gemeinsam Geld zu verwalten.

                              Die papierlose Kontoeröffnung ist innert wenigen Minuten auf Einladung eines Elternteils möglich. Die Kontoinhaber erhalten eine Visa Debit Card inklusive Mobile Payment, wobei Zahlungen für Gambling oder Erwachsenenunterhaltung gesperrt sind. Damit die Eltern die Finanzen ihrer Kinder im Auge behalten, erlaubt Yapini jederzeit ein Überprüfen der Ausgaben. Ausserdem ist mit Yapini der schnelle Geldtransfer möglich, sodass das Taschen- oder Zeugnisgeld, der Batzen vom Götti oder der Lohn für ein Ämtli rasch und einfach überwiesen werden können.

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                              Letzte Aktualisierung: 27.09.2021, swissmom Content Creation
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