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                              Di­gi­ta­le Zah­lun­gen: Das müs­sen El­tern und Kin­der wis­sen

                              In der Co­ro­na-Pan­de­mie hat Bar­geld an Be­liebt­heit ver­lo­ren, statt­des­sen wird im­mer stär­ker auf di­gi­ta­le Be­zahl­lö­sun­gen ge­setzt. Eig­nen sich die­se auch für Kin­der im Pri­mar­schul­al­ter? Und wor­auf soll­ten El­tern ach­ten?

                              Yapeal

                              Mit re­gel­mäs­si­gem Sack­geld oder ei­nem Ju­gend­lohn ge­ben El­tern ih­ren Kin­dern die Mög­lich­keit, Er­fah­run­gen mit Fi­nan­zen zu sam­meln. Zu Be­ginn wird das Ta­schen­geld meist bar aus­be­zahlt – die­ser phy­si­sche Bat­zen ist für jün­ge­re Kin­der bes­ser fass­bar, was auch das Spa­ren und Ein­tei­len ein­fa­cher macht.

                              In­zwi­schen bie­ten je­doch fast alle Lä­den, Ki­os­ke, Snack­bars und Ca­fés di­gi­ta­le Be­zahl­mög­lich­kei­ten an, die Co­ro­na-Pan­de­mie hat die­sen Trend noch be­schleu­nigt.

                              Wann ist also die Zeit reif für eine ei­ge­ne De­bit- oder Pre­paid­kar­te?

                              Mehr Ver­trau­en


                              Da­ni­el Ca­pra­ro, Co-Foun­der und Chief Pro­duct Of­fi­cer der Schwei­zer Smart­pho­ne-Bank YA­PEAL, die das Fa­mi­ly-Pro­dukt Ya­pi­ni an­bie­tet (sie­he Box), ist über­zeugt, dass Kin­der mög­lichst früh ers­te Schrit­te in der di­gi­ta­len Fi­nanz­welt ma­chen soll­ten. 

                              «In der heu­ti­gen Kon­sum­ge­sell­schaft wird der Be­zahl­pro­zess im­mer we­ni­ger sicht­bar und in­te­griert sich di­rekt in den Life­style. So­mit wird der Um­gang mit der ‹di­gi­tal wal­let› von Be­ginn an sehr wich­tig», er­klärt Ca­pra­ro. 

                              Die Ju­gend­or­ga­ni­sa­ti­on Pro Ju­ven­tu­te emp­fiehlt kein be­stimm­tes Al­ter für die ers­te De­bit- oder Pre­paid­kar­te. Re­le­van­ter sei, dass El­tern und Kind ge­mein­sam über­le­gen wür­den, was für und ge­gen eine sol­che Be­zahl­lö­sung spre­che.

                              Da­nach soll­te man die Toch­ter oder den Sohn beim Ent­de­cken der di­gi­ta­len Fi­nanz­welt be­glei­ten und ihr/ihm zei­gen, wie man Geld an Ban­ko­ma­ten ab­hebt, in Ge­schäf­ten mit der Kar­te be­zahlt, E-Ban­king und Mo­bi­le Pay­ment nutzt so­wie re­gel­mäs­sig den Kon­to­stand über­prüft. Klar ist, dass Kin­der und Ju­gend­li­che mit ei­nem di­gi­ta­len Porte­mon­naie zu­sätz­li­ches Ver­trau­en und neue Selbst­stän­dig­kei­ten ge­win­nen.

                              Si­cher im In­ter­net be­zah­len


                              Die Ge­fahr ei­ner Ver­schul­dung ist mit ei­ner De­bit­kar­te ge­ring, denn Ju­gend­kon­ti kön­nen nicht über­zo­gen wer­den. Für eine bes­se­re Über­sicht über Geld­zu- und -ab­flüs­se las­sen sich zu­sätz­lich Ta­ges- oder Mo­nats­li­mi­ten ein­rich­ten.

                              Den­noch muss dar­über ge­spro­chen wer­den, wo Kos­ten­fal­len lau­ern. Ge­wis­se Pre­paid-Kar­ten las­sen sich auch als Kre­dit­kar­ten ein­set­zen und für Zah­lun­gen im In­ter­net nut­zen. Hier soll­te sich die gan­ze Fa­mi­lie über mög­li­che Ge­fah­ren wie be­trü­ge­ri­sche Händ­ler, ge­fälsch­te Zah­lungs­auf­for­de­run­gen, Abo-Fal­len und ver­meint­li­che Gra­tis-An­ge­bo­te in­for­mie­ren. Pro Ju­ven­tu­te rät, fol­gen­de Punk­te zu be­ach­ten:

                              • Schüt­zen Sie Com­pu­ter, Ta­blet oder Smart­pho­ne mit ei­ner An­ti­vi­ren-Soft­ware.

                              • Lö­schen Sie ver­däch­ti­ge E-Mails von un­be­kann­ten Ab­sen­dern und kli­cken Sie nicht auf die­se Links oder An­hän­ge. Meis­tens ent­hal­ten sie Vi­ren und Tro­ja­ner, die auf Ihr Sys­tem zu­grei­fen und Ihre Zah­lungs­vor­gän­ge un­si­cher und für Ha­cker zu­gäng­lich ma­chen (Phis­hing Mails).

                              • Kau­fen Sie nur über ver­trau­ens­wür­di­ge On­line-Shops oder An­bie­ter. In­for­mie­ren Sie sich via Such­ma­schi­ne erst über un­be­kann­te Händ­ler. Ach­ten Sie auf Kon­takt­an­ga­ben, Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Im­pres­sum, recht­li­che Be­stim­mun­gen zum Bei­spiel zu Rück­erstat­tung und le­sen Sie Er­fah­rungs­be­rich­te von an­de­ren Kun­din­nen und Kun­den.

                              • Nut­zen Sie nur si­che­re Zah­lungs­vor­gän­ge. Ge­ben Sie Ihre per­sön­li­chen Da­ten zu Bank­kon­to oder Kre­dit­kar­te nicht wei­ter – we­der per E-Mail, Brief, Te­le­fon, Chat oder On­line-For­mu­lar.

                              • Spei­chern Sie Ihre Bank­da­ten oder An­ga­ben zur Kre­dit­kar­te nicht auf Ih­ren Apps oder Ge­rä­ten. Zum ei­nen we­gen Ha­cker, zum an­de­ren we­gen der Haf­tung. Macht Ihr Kind selb­stän­di­ge Käu­fe auf Ihre Rech­nung, weil es frei­en Zu­gang zu Ih­ren Da­ten hat, gilt dies als stil­le Zu­stim­mung Ih­rer­seits. Eine Rück­for­de­rung wird da­durch schwie­rig. Spre­chen Sie mit Ih­rem Kind über Kos­ten­fal­len beim Smart­pho­ne, Ga­mes oder On­line-Shops.

                              • Schau­en Sie mit Ih­rem Kind ge­eig­ne­te Zah­lungs­me­tho­den für Ju­gend­li­che an. Er­klä­ren Sie Ih­rem Kind, wor­auf beim Be­zah­len über In­ter­net zu ach­ten ist, da­mit es si­cher un­ter­wegs ist.

                              Auch wenn Kin­der und Ju­gend­li­che über die Ge­fah­ren der di­gi­ta­len Kon­sum­welt in­for­miert sind, blei­ben Pla­nen, Ein­tei­len und Spa­ren wich­ti­ge As­pek­te im Um­gang mit Geld. Die­se Fä­hig­kei­ten kön­nen ge­übt wer­den, in­dem El­tern je­den Mo­na­ten ei­nen ver­ein­bar­ten Be­trag auf das Kon­to oder die Pre­paid-Card ih­res Kin­des über­wei­sen und die­sen auch nicht auf­sto­cken, wenn der Kon­to­stand auf Null ist.

                              Ya­pi­­ni: Di­gi­­ta­­le Fi­­n­an­z­welt für Kin­­der

                              «Yapini – das digitale Kinder- und Jugendkonto» ist ein Angebot der Schweizer Smartphone-Bank YAPEAL. Unter Anleitung der Eltern erlernen Kinder ab sieben Jahren Selbstständigkeit und Sicherheit im Umgang mit Finanzen. Wie führt man ein Bankkonto? Wie setzt man eine Debitkarte richtig ein? Was bedeutet digitales Bezahlen und welche Vorteile hat Sparen? Mit Yapini haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, unkompliziert gemeinsam Geld zu verwalten.

                              Die papierlose Kontoeröffnung ist innert wenigen Minuten auf Einladung eines Elternteils möglich. Die Kontoinhaber erhalten eine Visa Debit Card inklusive Mobile Payment, wobei Zahlungen für Gambling oder Erwachsenenunterhaltung gesperrt sind. Damit die Eltern die Finanzen ihrer Kinder im Auge behalten, erlaubt Yapini jederzeit ein Überprüfen der Ausgaben. Ausserdem ist mit Yapini der schnelle Geldtransfer möglich, sodass das Taschen- oder Zeugnisgeld, der Batzen vom Götti oder der Lohn für ein Ämtli rasch und einfach überwiesen werden können.

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                              Letzte Aktualisierung: 01.10.2021, swissmom Content Creation
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