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Diverse Globuli
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Rich­ti­ge Do­sie­rung und Ein­nah­me ho­möo­pa­thi­scher Mit­tel


Wel­che Po­tenz ist zu wäh­len?


Für die Selbst­be­hand­lung mit ho­möo­pa­thi­schen Mit­teln wird die C12 und C30 Ver­dün­nung emp­foh­len, in ein­zel­nen Fäl­len eine C6 Ver­schüt­te­lung. Das Wich­tigs­te ist die Wahl des rich­ti­gen, pas­sen­den Arz­nei­mit­tels, nicht die An­zahl der Glo­bu­li.

Un­ab­hän­gig, ob eine er­wach­se­ne Per­son oder ein Säug­ling be­han­delt wird, die Do­sis bleibt im­mer die­sel­be. Pro Gabe wer­den 5 bis 10 Glo­bu­li, oder 5 bis 10 Trop­fen oder 1 bis 2 Ta­blet­ten emp­foh­len. Wich­tig ist, dass es im­mer min­des­tens 5 sind.

Wie nimmt man ho­möo­pa­thi­sche Arz­nei­mit­tel rich­tig ein?


Bei der Ein­nah­me soll­te die di­rek­te Be­rüh­rung des Mit­tels mög­lichst ver­mie­den wer­den. Auch auf Me­tall­be­steck soll­te ver­zich­tet wer­den. Ge­ben Sie das Mit­tel di­rekt auf die Zun­ge und be­hal­ten Sie es für etwa eine Mi­nu­te im Mund, denn ho­möo­pa­thi­sche Mit­tel wer­den di­rekt über die Mund­schleim­haut auf­ge­nom­men. Neh­men Sie das Mit­tel nicht un­mit­tel­bar vor oder nach dem Es­sen, Trin­ken oder Zäh­ne­put­zen. Die Mund­schleim­haut soll­te frei von frem­den Ge­schmacks­stof­fen sein, da die Mit­tel sonst we­ni­ger gut wir­ken. Al­len­falls men­thol­freie Zahn­pas­ta ver­wen­den. Auch Kaf­fee oder Pfef­fer­minz­tee soll­te wäh­rend ei­ner ho­möo­pa­thi­schen Be­hand­lung nicht ge­nos­sen wer­den. Zu­dem muss auf kamp­fer­hal­ti­ge Cremes oder Sal­ben ver­zich­tet wer­den, da Kamp­fer die ho­möo­pa­thi­sche Wir­kung auf­hebt.

Man kann das ge­wähl­te Mit­tel auch un­ter Rüh­ren mit ei­nem Plas­tik­löf­fel in ca. 1 dl Was­ser auf­lö­sen und nimmt dann da­von ei­nen Tee­löf­fel ein.

Darf man die Ein­nah­me wie­der­ho­len?


Bei wie­der­hol­ter Ein­nah­me wird  die Hälf­te des Be­cher­in­hal­tes ab­ge­gos­sen und wie­der auf­ge­füllt, da­nach rührt man kräf­tig und nimmt wie­der­um ei­nen Tee­löf­fel voll ein. Bei aku­tem Zu­stand nimmt man alle 15 bis 30 Mi­nu­ten das Mit­tel ein. Tritt eine Bes­se­rung ein, wird nichts mehr ein­ge­nom­men. Die Bes­se­rung äus­sert sich z.B. durch Ru­hig­wer­den, Ein­schla­fen oder Lin­de­rung ei­nes Sym­ptoms (Schmerz, Übel­keit).

Letzte Aktualisierung: 29.12.2018, BH

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