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Ist et­was ge­gen die Be­nut­zung ei­nes Mi­kro­wel­len­her­des in der Schwan­ger­schaft zu sa­gen?

Je­des Mi­kro­wel­len­ge­rät strahlt trotz gut ab­ge­dich­te­ter Tü­ren ein ge­ring­fü­gi­ges elek­tro­ma­gne­ti­sches Feld ab. Beim Ein­satz im pri­va­ten Haus­halt ist der An­teil der ent­wei­chen­den Mi­kro­wel­len aber so ge­ring, dass sich ein Wär­me­ef­fekt in den be­strahl­ten Kör­per­par­ti­en kaum ein­stel­len kann.

Weil aber schwa­che elek­tro­ma­gne­ti­sche Fel­der im Tier­ver­such un­ter­schied­li­che Wir­kun­gen auf Zel­len und Ge­we­be auch ohne Wär­me­bil­dung ge­zeigt ha­ben, kann als Si­cher­heits­mass­nah­me emp­foh­len wer­den, sich nicht für län­ge­re Zeit di­rekt vor dem ein­ge­schal­te­ten Mi­kro­wel­len­herd auf­zu­hal­ten. Ein Ab­stand von zwei bis drei Me­tern reicht aber selbst bei äl­te­ren Ge­rä­ten si­cher aus.

Koch­löf­fel und Ge­schirr aus Me­la­min­harz sind für das Ko­chen in der Mi­kro­wel­le üb­ri­gens nicht ge­eig­net. Bei ho­her Tem­pe­ra­tur wer­den ge­sund­heit­lich be­denk­li­che Men­gen Me­la­min und Form­alde­hyd frei­ge­setzt und kön­nen in Le­bens­mit­tel über­ge­hen. Kei­ne Be­den­ken be­stehen, wenn die­se Ge­brauchs­ge­gen­stän­de bei Tem­pe­ra­tu­ren un­ter­halb von 70 °C ver­wen­det wer­den. Das Trin­ken und Es­sen war­mer Spei­sen aus Me­la­min­harz-Ge­schirr ist also pro­blem­los.

Wis­sen


Letzte Aktualisierung: 25.10.2019, BH
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