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Soll­ten grund­sätz­lich alle Schwan­ge­ren ein Ei­sen­prä­pa­rat ein­neh­men?

Dar­über sind sich auch die Ex­per­ten nicht ganz ei­nig. Den al­ler­meis­ten Schwan­ge­ren wür­de ein Ei­sen­prä­pa­rat nicht scha­den, und vie­len könn­te es nüt­zen. Al­ler­dings muss man auch die Kos­ten ei­ner sol­chen Ak­ti­on be­den­ken.

Tat­sa­che ist: Der täg­li­che Ei­sen­be­darf steigt wäh­rend der zwei­ten Hälf­te der Schwan­ger­schaft, wenn so­wohl Mut­ter als auch Kind ihre Blut­bil­dung ver­stär­ken, um das Dop­pel­te auf ca. 30 mg. Die­se Men­ge ist kaum über die Nah­rung auf­zu­neh­men, so dass zu­nächst die Kör­per­spei­cher der Schwan­ge­ren ent­leert wer­den. Bei vie­len Frau­en sind die Re­ser­ven durch Mo­nats­blu­tun­gen und vor­her­ge­hen­de Schwan­ger­schaf­ten sehr nied­rig. So kommt es spä­tes­tens ab der 30. SSW häu­fig zu den Sym­pto­men ei­nes Ei­sen­man­gels, wie Mü­dig­keit, Bläs­se, In­fek­ti­ons­an­fäl­lig­keit. Die Ein­nah­me ei­nes Ei­sen­prä­pa­rats ist spä­tes­tens dann auf je­den Fall sinn­voll.

TIPP: Vit­amin C hilft dem Kör­per bei der Ei­sen­auf­nah­me aus der Nah­rung. Ge­ben Sie des­halb ei­nen Sprit­zer Zi­tro­nen­saft an die ei­sen­rei­che Mahl­zeit oder trin­ken Sie ein Glas Oran­gen- oder Grape­fruit­saft dazu!

Letzte Aktualisierung: 23.10.2019, BH

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