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Roti Chrieseli

Roti Chrieseli, die sind sür,
die scharze sind viel siesser
und ich nimme-n-eifach kei Flielerpür, der laani miner
Tra-la-la-la la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-la-la-la,
der laani minere Schwester.

Meiteli, wenn d'hirate witt,
se nimm en Andermattner,
der wäscht der Windle und putzt der z Hus,
das git der rechti
Tra-la-la-la la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-la-la-la,
das git der rechti Vater.

Ha hunderttüsig Apfelschnitz daheime amene Hüfe,
und wenn dü mich hirate witt, se darfsch mer nimme
Tra-la-la-la la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-la-la-la,
se darfsch mer nimme süfe.

Meiteli, ohni rote Wy
tuet kei Liebi bringe,
und wenn dü mich äso nit witt,
se gang i See ga
Tra-la-la-la la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-la-la-la,
se gang i See ga schwimme.

Lustig wem-me ledig isch und lustig vor de Litä,
und wenns der Pfarrer nit will ha,
se sell ers nur
Tra-la-la-la la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-, tra-la-la-la-la-la-la-la,
se sell ers nur verbietä!

aus dem Kanton Uri