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Hänschen klein

Hänschen klein

Hänschen klein geht allein
in die weite Welt hinein:
Stock und Hut stehn ihm gut,
ist ganz wohlgemut.
Aber Mutter weinet sehr,
hat ja nun kein Hänschen mehr.
Wünsch dir Glück", sagt ihr Blick,
"kehr nur bald zurück"!

Sieben Jahr, trüb und klar,
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt sich das Kind,
eilet heim geschwind.
Doch nun ist's kein Hänschen mehr,
nein, ein grosser Hans ist er.
Stirn und Hand braun gebrannt,
wird er wohl erkannt ?

Ein, zwei, drei gehen vorbei,
wissen nicht wer das wohl sei.
Schwester spricht "Welch Gesicht!",
erkennt den Bruder nicht.
Kommt daher die Mutter sein,
schaut ihm kaum ins Aug hinein,
ruft sie schon: "Hans, mein Sohn!
Grüss dich Gott, mein Sohn."


Kurzfassung:

Hänschen klein geht allein
in die weite Welt hinein:
Stock und Hut stehn ihm gut,
ist ganz wohlgemut.

Aber Mutter weinet sehr,
hat ja nun kein Hänschen mehr.
Da besinnt sich das Kind,
eilet heim geschwind.

Lieb' Mama, ich bin da,
ich, dein Hänschen, hopsasa!
Glaube mir, ich bleib hier,
geh nicht fort von dir!

Da freut sich die Mutter sehr
und das Hänschen noch viel mehr!
Denn es ist, wie ihr wisst,
gar so schön bei ihr.

Über das Lied

Ein Lied von Franz Wiedemann