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Chom mier wei go Chrieseli günne
Chom mier wei go Chrieseli günne

Chom mier wei go Chrieseli günne

Chom mier wei go Chrieseli günne,
weiss amne Ort gar grüseli vil
Roti schwarzi gibeli gälbi
Zwöi bis drü a einem Stiil

Valeri valera valeri valera
Zwöi bis drü a einem Stiil.

S liit nid alls an eme Paar Hose,
s liit nid alls an eme Paar Schueh.
S isch nid alls ar Hübschi gläge,
s liit viel meh am ordeli Tue.

Valeri valera valeri valera
S liit viel meh am ordeli Tue.

Bi nöd riich uf dere Ärde,
bi nöd hübsch vo Angesicht.
Bi beschträbt rächt wacker z wärde,
meh chönd au die Hübsche ned.

Valeri valera valeri valera
Meh chönd au die Hübsche nid.

Alternative 3.Strophe:

Bi nid riich uf dere Ärde,
bi nid hübsch vo Angesicht.
S muess mir doch o eini wärde,
Gott verlot die Wüeschte nid.
Valeri valera valeri valera
Gott verlot die Wüeschte nid

Über das Lied

Mündlich aus dem Oberaargau.
Fast übereinstimmend eine Niederschrift as Rüschegg bei H. Trüb, Fahrtenlieder (Aargau) und eine aus Heimberg bei Thun von Hrn. M. Sooder in Rohrbach, Kt. Bern (1924). Mit anderer Singweise überliefert von G. Zürcher, Kinderlied und Kinderspiel im Kt. Bern (Zürich 1902), eine Fassung aus Brienz, die dem Lied "Uf em Bärgli bin-i gsässe" (von A. Glutz) angehängt wurde.

Im "Röseligarten", von wo die Informationen zu dem Lied her sind, wird eine 4. Strophe aufgeführt:

- Früeh am Morge, we Stärneli schine

Und der nuei Tag anbricht,

Mues i vo mim Schätzeli scheide,

Wenn's de grad am schönschten isch.

 

Quelle des Liedes: swissmom.ch

Quelle der Informationen zum Lied: Im Röseligarte, Schweizerische Volkslieder