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Spielregeln für den Familientisch

Das Essverhalten eines Kindes wird weit weniger anerzogen als durch Nachahmung erworben, die Eltern sind also das wichtigste Vorbild. Ausserdem ist es sinnvoll, ein paar Regeln festzulegen, die am Familientisch für alle Familienmitglieder gleichermassen gelten.

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Gemeinsam an einem Tisch

Der Tripp Trapp Hochstuhl ermöglicht deinem Kind, von Geburt an am Familiengeschehen teilzunehmen. So kann es von dir lernen und sich bestens entwickeln. Jetzt entdecken! 

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  • Gemeinsame Mahlzeiten sind wichtig zur Kontaktpflege und bedeuten Zuwendung für das Kind. Spielsachen, Fernseher und Zeitung gehören nicht an den Tisch.
  • Die Eltern bestimmen das Angebot der Speisen. Sie achten darauf, dass es vielfältig und ausgewogen ist. Nach neuesten Erkenntnissen beugt ein vielseitiger Speiseplan am besten Allergien vor. Beim Würzen braucht ab dem ersten Geburtstag keine Rücksicht mehr genommen zu werden: Sowohl salzhaltige Speisen als auch scharf gewürzte Speisen darf Ihr Kind ruhig kosten. So gewöhnt es sich nach und nach an den "Familiengeschmack".
  • Für Kleinkinder tabu sind grundsätzlich Alkohol und koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola.  
  • Die Eltern bestimmen die Zeiten der Mahlzeiten. Kleinkinder haben noch kein ausgereiftes Vorstellungsvermögen und sind überfordert, sich die Mahlzeiten selbst zu wünschen.
  • Das Kind wählt, was und wie viel es vom Angebotenen bei der Mahlzeit isst. Bereits Säuglinge wissen selbst am besten, wie viel sie brauchen. Es gibt Kinder, die nur halb so viel wie Gleichaltrige essen. Solange ein Kind gesund und aktiv ist, besteht kein Grund zur Sorge.
  • Zwingen Sie das Kind nie, den Teller leer zu essen. Machtkämpfe verderben die Freude am Essen. Zeigt das Kind keinen Hunger oder isst es besonders viel, ist dies weder ein Grund zum Tadeln noch zum Loben. Das Kind soll nicht den Eltern zuliebe, sondern seinem Bedürfnis entsprechend essen.
  • Gelobt werden kann das Kind jedoch für seine Bemühungen, selbständig zu essen.
  • Der Kindergeschmack ist launisch, er wird von Vorlieben und Abneigungen geprägt. Damit die Kinder die Nahrungsverweigerung nicht als Machtmittel (mehr Zuwendung erhalten und eigenen Willen durchsetzen) einsetzen, ist es wichtig, dass keine Alternativen angeboten werden. Also kein separates Kochen, Guetzli, doppelte Portion Dessert etc.
  • Spielt das Kind nur noch mit dem Essen oder wirft es Teile davon zu Boden, sollte das Essen nach einer Mahnung abgeräumt werden. Es bekommt erst bei der nächsten Mahlzeit wieder etwas.
  • Die Eltern dürfen das Abweisen von Essen nicht als persönliche Ablehnung ansehen. Kochen Sie für sich selbst!
  • Planen Sie das „Geschmier“ ein. Ermuntern Sie ihr Kind, mit den Fingern zu essen. Es macht dabei wichtige Erfahrungen. Verhalten Sie sich bei den Mahlzeiten ruhig und positiv, auch wenn es manchmal schwerfällt. Der Humor darf nicht fehlen!
  • Nehmen Sie sich regelmässig Zeit, mit Ihrem Partner alleine ein Essen zu geniessen, vielleicht an einem schön gedeckten Tisch mit Kerzenlicht.

Häufige Fragen zum Thema

Babynahrung (Beikost) sollte bis zum ersten Geburtstag möglichst gar nicht oder nur wenig gesalzen sein. Das gilt auch für die meisten anderen Gewürze, zumindest die schärferen. Wenn möglich kochen Sie also die Speisen ohne Salzzugabe und die anderen Familienmitglieder würzen erst auf ihrem Teller. ...

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Nein, sicher nicht! Schon die ganz Kleinen haben ein gut funktionierendes System der Selbstregulierung. Das gestillte Baby wendet sich von der Mutterbrust ab, wenn es satt ist, das gefütterte Kind verweigert sich dem vollen Löffel, das Kleinkind schiebt den Teller weg. Das Kind mit...

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Letzte Aktualisierung : 12-11-19, MR

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