Das schmeckt gut!

Das sollten Sie allgemein bei der Zubereitung von Beikost im ersten Lebensjahr beachten:

  • Sparsam mit Fett umgehen und pflanzliche Fette bevorzugen
  • Zucker und Süssigkeiten sehr zurückhaltend einsetzen
  • Täglich Früchte und Gemüse in den Speiseplan einbauen. Das sorgt für viele Vitamine und eine geregelte Verdauung.
  • Den Eiweissbedarf zur Hälfte jeweils durch tierische und pflanzliche Quellen decken.
  • Mahlzeiten schonend zubereiten, damit die Vitamine erhalten bleiben.
  • Kochsalz erst ab dem 10. Monat und mit Mass verwenden. Es kann vielfach problemlos weggelassen oder durch Kräuter und Gewürze ersetzt werden.
  • Genügend zusätzliche Flüssigkeit anbieten, z.B. Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsaft.
  • Kinder niemals zwingen, ihre Portion aufzuessen.
  • Was tun, wenn das Kind den Brei verweigert?

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Weitere nützliche Tipps und Ernährungspläne gibt es hier:

  • Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE)
  • Um Eltern bei Fragen rund um die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern zu unterstützen, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachorganisationen die offiziellen Schweizer Empfehlungen zur „Ernährung in den ersten 1000 Lebenstagen – von pränatal bis zum 3. Geburtstag“ erarbeitet und Anfang Juni 2017 als Broschüre veröffentlicht. Die 30-seitige Broschüre kann gratis in gedruckter Form beim Bund bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Sie ist in Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich.
  • Der Verband der Mütter- und Väterberaterinnen (SVM) hat zusammen mit den DROPA Drogerien, Impuls Drogerien und Bähler Apotheken einen Ernährungsplan erarbeitet, den Sie hier als pdf herunterladen können. Zusätzliche Infos zum Thema Ernährung finden Sie hier.

Wissen

Salz in Babykost prägt Geschmack


Newsticker

Gross und stark! | 11.12.2017

Wie eine Studie der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL in Bern zeigt, ernähren Schweizer Eltern ihre Kleinkinder fast richtig. Insgesamt 188 Teilnehmende führten Tagebuch darüber, was ihre Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren zu essen bekamen. Nicht ausreichend sei vor allem die Versorgung mit Vitamin D. Nur 17 % der Kinder erhielten zusätzlich Vitamin D, was neu bis zu einem Alter von 18 Jahren empfohlen wird. Auch bei der Eisenaufnahme hapert es. Die untersuchten Kinder seien zwar alle gesund gewesen, ein früher Eisenmangel könne aber negative Langzeitfolgen haben. Dagegen werde die empfohlene Tagesration von 1 g Eiweiss/kg Körpergewicht in der Schweiz um das Drei- bis Vierfache übertroffen, was an der milchreichen Ernährung liege. Um einen Kalziummangel zu vermeiden, sollte aber nicht an Milchprodukten, sondern eher an anderen Eiweissquellen gespart werden.

Newsticker

Je salziger das Essen, umso höher das Gewicht: Eine neue Studie aus Australien zeigt, dass Kinder umso mehr zuckerhaltige Getränke konsumierten, je mehr Salz sich in ihrem Essen befand. Und schon ein Süssgetränk täglich erhöht das Übergewichts-Risiko um 26%.  Dabei ist die Vorliebe für Salziges nicht angeboren, und Säuglinge mögen kein Salz. Aber Babys, die schon salzhaltige Beikost bekommen, gewöhnen sich an den Geschmack und gehen auch als Erwachsene mit dem Salstreuer zu grosszügig um. (swissmom Newsticker, 10.2.2013)

Mehr Vielfalt auf Babys Speiseplan: Vor dem sechsten Lebensmonat ist es sinnvoll, einzelne Nahrungsbestandteile vorsichtig und nacheinander einzuführen. Aber bei Halbjährigen plädieren Forscher aus Finnland für mehr Vielfalt auf dem Beikost-Speiseplan. In ihrer Studie erkrankten Kinder, die schon ab dem sechsten Monat mehr als acht Sorten Nahrungsmittel bekommen hatten, seltener an Asthma und allergischen Atemwegserkrankungen, egal ob die Kinder gestillt wurden oder nicht. Die Auseinandersetzung mit Nahrungsmittelantigenen fördert die gesunde Darmflora und das kindliche Immunsystem. Verzögertes Einführen fester Nahrungsmittel scheint bei Allergieneigung gerade das Falsche zu sein. (swissmom Newsticker, 19.3.14)

Letzte Aktualisierung : 05.2016, MR / BH / AS

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