Was sollte man beim Waschen der Babykleidung beachten?

Um unangenehme, allergische Hautreaktionen zu vermeiden, können Sie Kleidungsstücke für Ihr Baby vor dem ersten Tragen waschen und so von löslichen Färberesten, reizenden Imprägnierungen und Chemikalien befreien, die aufgebracht wurden, um die Stoffe von Schimmelpilzbefall und Knitterfalten auf dem Transport zu befreien. Das gilt besonders für Textilien, die direkten Hautkontakt haben bzw. Personen mit empfindlicher Haut.

Achten Sie darauf, dass die Kleidungsstücke am Ende eines Waschvorgangs ausreichend gespült werden, damit nichts im Gewebe zurück bleibt. Hat Ihr Baby besonders empfindliche Haut, empfiehlt sich ein zusätzlicher Spülgang ohne Waschpulver. Grundsätzlich lösen sich flüssige Waschmittel und Spülungen besser als Tabs oder Pulver. Verwenden Sie aber möglichst unparfümierte Produkte – Allergien gegen Duftstoffe zählen zu den häufigsten Hautreaktionen. Die Seifen und Waschmittel sollten auch möglichst keine Farbstoffe und nur einen geringen Teil ionische Tenside (positiv oder negativ geladene Teilchen) enthalten. Gerade die so genannten „kationischen“ Moleküle können die Haut reizen. Einige Hersteller haben sie deshalb in ihren Produkten durch unbedenklichere, nichtionische Tenside ersetzt.

Babywäsche sollte aus hygienischen Gründen immer mit 60°C gewaschen werden.

Und: Lassen Sie hartnäckige Flecken am besten gar nicht erst entstehen. Ein Latz mit Ärmeln tut gute Dienste bei den ersten Experimenten mit dem Löffel. Kommt es trotzdem zu Spuren, lassen Sie sie nicht eintrocknen. Bei starken Flecken empfiehlt sich das Besprühen mit einem Fleckenspray und das Einweichen in Waschmittellauge. Flecken mit Fleischsaft, Gras oder Spinat lösen sich gut in Gallseife.

Letzte Aktualisierung : 16-08-16, BH