Erkältung vorbeugen

Kaum ist der Sommer vorbei, beginnen die ersten Erkältungswellen. Um sich und andere vor Schnupfen, Husten oder sogar der Grippe zu schützen, sollten Sie sich an die folgenden acht Regeln halten:

1. Menschenmassen möglichst meiden

Erkältungsviren verbreiten sich über die Luft über winzig kleine Tropfen, die beim Husten und Niesen ausgestossen werden. Das passiert besonders leicht,  wenn viele Menschen dicht gedrängt beieinander sind. In öffentlichen Verkehrsmitteln, im vollen Wartezimmer oder Büro... überall lauert die Gefahr einer Ansteckung. Dass Sie generell den Kontakt mit offensichtlich Erkrankten meiden sollten, versteht sich von selbst.

2. Hände waschen - gründlich und oft

Waschen Sie sich in der Erkältungszeit mehrfach täglich die Hände und halten Sie Ihre Kinder immer wieder dazu an - auch wenn sie es schon nicht mehr hören können. Denn Hände waschen ist mit Abstand die effektivste Art, einer Erkältung vorzubeugen. Wenn es richtig gemacht wird: Gründlich einseifen, auch zwischen den Fingern, abspülen und gut abtrocknen. Eine spezielle antibakterielle Seife oder zusätzliches Desinfizieren sind nicht nötig. Das Ganze dauert 20 bis 30 Sekunden lang. Wichtig: Meiden Sie Mehrfach-Handtücher in öffentlichen Einrichtungen.

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3. Hände weg vom Gesicht

Erkältungsviren überleben in der Luft, auf der Haut oder verschiedenen Gegenständen wie Türgriffen, Telefonhörern und Tastaturen einige Stunden. Über die Hände gelangen die Viren an die Schleimhaut der Nase und in die Augen. Also: Hände weg vom Gesicht!  Küssen dagegen ist ein schlechter Übertragungsweg. Die Viren gelangen mit dem Speichel in den Magen, wo sie durch die Magensäure unschädlich gemacht werden.

4. Kalte Füsse wärmen

Füsse kühlen ziemlich schnell aus. Vor allem Frauen wissen das! In einem kalten Körper sind die Blutgefässe enger gestellt, um nicht noch mehr Wärme zu verlieren – und zwar auch im Nasen-Rachen-Raum. Bei schlechter Durchblutung ist dann aber auch die Abwehrkraft vermindert, denn Abwehrstoffe werden im Blut zum gefährdeten Organ transportiert. Ein 15- bis 20-minütiges Fussbad in ca. 40 °C warmem Wasser verbessert die Durchblutung des gesamten Körpers.

5. Raumluft anfeuchten

Trockene Luft (Heizungsluft) ist für die Schleimhäute fatal: Die Schutzwirkung gegen Erkältungsviren kann nicht mehr funktionieren. Lüften Sie regelmässig, und zwar kurz und kräftig, z.B. dreimal täglich 10 Minuten - das ist besser als ein ständig gekipptes Fenster. Wasserverdunster oder wenigstens feuchte Tücher über den Heizkörpern sind empfehlenswert. Fachleute raten zudem, die Nase regelmässig mit Salzwasser zu spülen oder ein Salzwasserspray (Meerwasserspray) zu benutzen. Ausserdem wichtig: Ausreichend trinken!

6. Mit dem Rauchen aufhören

Rauchen verengt die Blutgefässe in der Nase, was die Abwehrkräfte schwächt. Ausserdem vermindert es die Reinigungsfunktion der Schleimhäute, weil die Bewegung der Flimmerhärchen beeinträchtigt wird und die Erreger schlechter nach aussen abtransportiert werden können. Raucher haben übrigens einen deutlich niedrigeren Vitamin-C-Spiegel. Das gilt auch für Passivrauchen.

7. Sport nicht übertreiben

Für das Immunsystem ist gemässigter Ausdauersport gut. Aber: Feuchte Kleidung führt zu Verdunstungskälte und entzieht dem Körper Wärme, was die Durchblutung vermindert. Der Körper kühlt aus und wird anfälliger. Auch nasse Haare (egal welcher Länge) sind gefährlich, weil der Kopf eine grosse Oberfläche darstellt, auf der das Wasser aus den Haaren verdunstet. Grundsätzlich kann übermässiges Training die Abwehrkräfte schwächen.

8. Heisse Zitrone und Tee mit Honig trinken

Vorbeugen lässt sich mit Hausmitteln wie heisser Zitrone (nicht mit kochendem Wasser aufgiessen, damit das Vitamin weitestgehend erhalten bleibt) oder Milch mit Honig. Am besten wirkt Tee mit Honig. Kaltgeschleuderter Honig enthält infektionsabwehrende Stoffe und wirkt schleimlösend.

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Stand: 10/14, BH