Fusspilz bei Kindern - häufig im Winter

Wenn die Füsse wieder weniger an die "frische Luft" kommen, beginnt auch für Kinder die Hochsaison der Pilzinfektionen. Darauf macht der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in München aufmerksam.

In den dicken, warmen Winterstiefeln herrscht häufig ein feuchtwarmes Klima, das einen idealen Nährboden für Fusspilz bietet. Eltern sollten die Füsse ihrer Kinder deshalb in den Wintermonaten regelmässig in Augenschein nehmen. Juckreiz zwischen den Zehen, Risse in der Haut oder Aufweichungen einzelner Hautstellen können darauf hinweisen, dass sich ein Pilz bereits eingenistet hat. In diesen Fällen sollte frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden, um einer weiteren Verbreitung auf die Fussnägel (Nagelpilz) oder den Sohlen vorzubeugen.

Tägliches Waschen und sorgsames Abtrocknen der Füsse sind wichtige Massnahmen, um die Füsse vor einem Pilzbefall zu schützen. Auch das Tragen atmungsaktiver Textilien wie Baumwollsocken und luftdurchlässige Schuhe helfen, Fusspilz vorzubeugen.

Im Falle einer Infektion empfiehlt der Arzt in der Regel Antipilzmittel, die äusserlich angewendet werden. Es ist wichtig, diese Mittel lange genug anzuwenden, da die Pilzsporen, die man mit dem blossen Auge nicht erkennt, längere Zeit überleben. Die Behandlung sollte daher nicht sofort nach Ausbleiben der Symptome abgebrochen werden, sondern auch noch darüber hinausgehend durchgeführt werden.

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BVKJ)

01/07, BH