Auch im Winter: Raus an die frische Luft!

In den ersten Lebensmonaten sollten Babys auch im Winter möglichst jeden Tag eine kleine Spazierfahrt machen. Grundsätzlich kann man während der kalten Jahreszeit schon mit einem zwei Wochen alten Säugling täglich nach draussen gehen. Auch ein leichter Schnupfen ist kein Hinderungsgrund!

Wichtig ist, dass das Kind nicht nur warm angezogen (vor allem am Kopf und den Händchen) und gut zugedeckt ist, sondern auch durch sorgfältiges Eincremen der Gesichtshaut vor der Kälte geschützt wird. Eine kalte Bise kann sogar schon bei Temperaturen über null Grad zu Erfrierungen führen. Die Creme sollte einen geringen Wasser- und hohen Fettanteil haben, damit es im Gesicht durch die Verdunstung des Wassers nicht zu lokalen Erfrierungen kommt. Diese Gefahr besteht auch, wenn Metallteile wie z.B. Reissverschlüsse längere Zeit direkt auf der zarten Babyhaut liegen.

Babys verlieren sehr viel mehr Wärme über die Haut, weil ihre Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpervolumen grösser ist als bei Erwachsenen. Und eine erniedrigte Körpertemperatur macht wiederum anfälliger für Krankheitserreger. In den meisten Fällen ist der Grund für ein verschnupftes Baby aber nicht ein Winterspaziergang, sondern Kontakt zu bereits erkrankten Geschwistern oder Verwandten. Ist gar eine Grippewelle zu befürchten, sollten Eltern ihr Baby nicht zu vielen ausserhäuslichen Kontakten aussetzen, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten.

Stand: 01/06, BH