Mobilfunk-Grenzwerte schützen auch Kinder verlässlich

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat im Rahmen des internationalen Projekts zu elektromagnetischen Feldern (EMF) ihre bestehenden Empfehlungen betreffend Vorsichtsmassnahmen für Kinder bei der Benutzung von Mobiltelefonen bestätigt. Sie hält in ihrer Stellungnahme fest, dass bis heute alle Expertenbewertungen über gesundheitliche Effekte durch elektromagnetische Felder, wie sie beim Mobilfunk verwendet werden, zu dem Schluss gekommen sind, dass es unterhalb der von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) festgelegten Grenzwerte keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit gibt.

Damit wird bestätigt, dass die Informationen aus dem im Jahr 2000 nach wie vor gültig sind und insbesondere auch die darin enthaltenen Vorsichtsmassnahmen weiterhin empfohlen werden. Wörtlich heisst es in dem Factsheet: "Nach den gegenwärtig vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht keine Notwendigkeit für bestimmte Vorsichtsmassnahmen bei der Nutzung von Mobiltelefonen. Jeder Einzelne kann selbst bestimmen, ob er seine Hochfrequenzexposition oder die seiner Kinder begrenzen möchte, indem er die Länge der Anrufe einschränkt oder indem er Freisprecheinrichtungen nutzt, um die Mobiltelefone von Kopf und Körper fern zu halten."

Die empfohlenen Grenzwerte basierten auf dem gesamten verfügbaren wissenschaftlichen Kenntnisstand und beinhalten grosse Sicherheitsfaktoren, und zwar sowohl für Personen, die in der Nähe von Sendeanlagen Arbeiten verrichten, als auch zum Schutz der allgemeinen Öffentlichkeit und von Kindern.

Quelle: http://www.who.int/peh-emf/meetings/ottawa_june05/en/index4.html

Stand: 9/05, B.H.