Das Sonnenmobil ist unterwegs!

In Zusammenarbeit mit den kantonalen Krebsligen gastiert das Sonnenmobil von April bis Juli in rund 30 Schweizer Städten. Im Informationsbus haben Passantinnen und Passanten die Gelegenheit, sich mit den Themen Sonnenschutz und Früherkennung auseinander zu setzen. Fragen bezüglich dem persönlichen Hautkrebsrisiko und zur Selbstuntersuchung der Haut werden beantwortet und ein Dermatologe untersucht vor Ort verdächtige Hautveränderungen.

Sonnengebräunte Haut entspricht in unseren Breitengraden immer noch einem hartnäckigen und gleichzeitig bedenklichen Schönheitsideal. Typisch-schweizerische Verhaltensweisen wie häufige Fernreisen, der Aufenthalt in den Bergen, wo die UV-Strahlung wesentlich intensiver ist und das beliebte Sonnenbad während der Mittagszeit schädigen die Haut nachhaltig. In erster Linie Risikopersonen, wie hellhäutige Menschen und Kinder sind Zielgruppen der sympathischen, informativen Aktivitäten am Arbeitsplatz, in Schulen, in Schwimmbädern oder an Openairs. Sie werden motiviert sich vermehrt im Schatten aufzuhalten, Hut, Sonnenbrille und T-Shirt zu tragen und regelmässig Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufzutragen. Um sich entsprechend vor den UV-Strahlen zu schützen, ist es wichtig den persönlichen Hauttyp zu kennen.

Die regelmässige, ungeschützte UV-Bestrahlung der Haut ist eine der Hauptursachen für vorzeitige Hautalterung und Hauttumore. Die Zahl der Hautkrebserkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren in der Schweiz mehr als verdoppelt. Rund 250 Menschen sterben pro Jahr hierzulande an einem bösartigen Hautkrebs, dem so genannten Melanom. Die Heilungschancen bei den meisten Hautkrebsformen stehen jedoch gut, vorausgesetzt der Tumor wird möglichst früh behandelt. Aus diesem Grund setzt die Krebsliga in der Hautkrebsprävention auf eine wirkungsvolle Früherkennung.

Stand: 5/05, B.H.