Weniger Kinder auch auf dem Land

Früher hiess es „Landfrauen haben mehr, Stadtfrauen weniger Kinder“. Das gilt heute nicht mehr. Seit 1970 gleichen sich die Kinderzahlen pro Frau in Stadt und Land einander an, wie das Bundesamt für Statistik festhält. 1970 bekam jede Frau im Schnitt 2,04 Kinder, heute nur noch 1,41.

Die Mütter werden ausserdem bei der Geburt des ersten Kindes immer älter. 1970 waren sie im Schnitt 25,4 Jahre alt, heute schon 28,7. Eine problematische Entwicklung, wie viele Experten meinen, denn die Aussichten, schwanger zu werden, sinken ab dem 27. Lebensjahr.

Die Rate unehelicher Geburten stieg von 3,8 (1979) auf 11,4 % (2000). In der Schweiz hat Basel die höchste Rate unehelicher Kinder.

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"Abwarten ist riskant!".

Stand: 12/04, B.H.