Sushi bitte nicht in der Schwangerschaft

Fisch sollte nicht nur wegen seiner mehrfach ungesättigten Fettsäuren, der wertvollen Omega-3-Fettsäuren, sondern auch wegen seiner anderen wertvollen Inhaltsstoffe wie Jod und hochwertiges Eiweiss bei der Ernährung werdender Mütter eine grosse Rolle spielen.

Wenn Sie gerne Sushi, Sashimi, Maki, roh geräucherte Forellenfilets oder Räucherlachs, Matjes, Hering oder rohe Austern essen, sollten Sie in der Schwangerschaft allerdings vorsichtig sein. Denn auf rohe und halb gegarte Fischmahlzeiten sollten Sie jetzt besser verzichten. Im allgemeinen ist das Fleisch von frisch gefangenem Seefisch zwar keimfrei; während der Verarbeitung und Zubereitung könne der Fisch jedoch mit so genannten Listerien und Toxoplasmen verunreinigt werden. Die beiden Erreger können Infektionen wie die Listeriose und Toxoplasmose verursachen, die dann das Ungeborene gefährden.

Unbedenklich für Schwangere sind nur ausreichend durcherhitzte bzw. pasteurisierte Fischgerichte und Meeresfrüchte. Hierzu zählen u. a. Fischdauerkonserven wie Thunfisch (Thon) aus der Dose, Hering in Tomatensauce oder Makrele in Öl.

Stand: 07/04, B.H.