Baby türmt eine Becherpyramide aufeinander
Baby | Förderung | Entwicklung, körperlich

Werden Sie "First Step Instructor"!

swissmom: Francesca Seegy, wie begleitet ein First-Step Professional Instructor Säuglinge in ihrer Entwicklung?

Francesca Seegy: Wir arbeiten in Einzelunterricht oder in Gruppen mit etwa fünf Müttern oder Vätern und deren Babys. In den Workshops lernen Eltern, wie sie ihr Baby in der Entwicklung optimal unterstützen können. Der Fokus liegt auf motorischen Übungen, sensorischen Erfahrungen und Vermittlung von Emotionen. Dazwischen wird über Fortschritte und Bedürfnisse der Babys informiert. Auch bei Themen wie dem richtigen Tragetuch-Tragen, Schlafrhythmus, Kommunikation und kognitive Entwicklung des Babys, Weinen oder der Umgang mit einem Schrei-Baby helfen First-Step Instructoren weiter. Ziel ist es, den Eltern bis zum Ende der Workshops jeweils eine „Tool Box“ voller Ideen zum Spielen, Lernen und Erfahren mitzugeben.

Zur Person

Francesca Seegy, Pharmazeutin und selbst Mutter von zwei Jungen, hat 2009 die First-Step Methode für sich entdeckt und bei ihren eigenen Kindern erfolgreich angewandt. Ihre Erfahrungen waren so nachdrücklich, dass sie eine professionelle Ausbildung zum First-Step Instructor absolviert hat. Jetzt bietet Francesca Workshops in deutscher, englischer oder italienischer Sprache in Kilchberg (ZH) an.

Zur Person

swissmom: Wie kann ich selbst Instructor werden?

Francesca Seegy: Die nächste Ausbildung findet ab 2. Februar 2016 in Kilchberg statt. Sie dauert 38 Tage und ist während eines Jahres in 7 Segmente zu je 5-6 Tagen aufgeteilt. Die Teilnehmer lernen, zu beobachten und erweitern ihren methodischen Zugang zu Babys. In Feldenkrais-Lektionen erleben die Studenten die wichtigsten Entwicklungsstufen eines Babies, sie besuchen Theorie-Unterricht und beobachten Eltern-Baby-Workshops und -Privatlektionen. Anschließend erteilen sie von der Lehrperson begleitet selbst Workshops und Privatlektionen. Ziel ist ein methodisch untersuchendes Verständnis für die Kleinkind-Entwicklung, die Studenten können unter anderem beurteilen, ob die Entwicklung des Kindes seinem Alter entspricht, die Lernumgebung für das Kind stimmt, ob eine Entwicklungs-Verzögerung oder ein Vorsprung vorliegt. Nach erfolgreich absolvierter Weiterbildung mit theoretischer und einer praktischer Prüfung erhalten die Studenten das Zertifikat «Instructor in Infant Development» zur Eltern-Begleitung von Kindern ab Geburt bis sechs Monate.

swissmom: Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Francesca Seegy: Bewerber reichen ihren vollständigen Lebenslauf an study@remove-this.firststepmethod.com ein. Zu den Aufnahmekriterien gehören zudem Englischkenntnisse und ein persönliches Aufnahme-Interview.

swissmom: Der Lehrgang ist keine schweizerisch anerkannte Berufsausbildung. Was bringt mir die Weiterbildung? 

Francesca Seegy: Die Weiterbildung gibt Ihnen die Möglichkeit, Workshops und Privatlektionen zu geben. Das können Sie im Rahmen einer eigenen organisierten Umgebung machen, wie zum Beispiel einer eigenen kleinen Praxis oder in Zusammenarbeit mit Kinderkrippen oder anderen Organisationen. Die First-Step Methode ist von verschiedenen Schweizer Vereinigungen anerkannt und wird als therapeutischer Ansatz finanziell unterstützt, zum Beispiel von der Association enfants maladies & orphelines oder dem Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten. First Step ist ausserdem bei lokalen Schweizer Organisationen wie www.elternbildung.ch und www.lotse.zh.ch vertreten.

swissmom: Ich habe Interesse. Wo kann ich mich für den Lehrgang bewerben?

Francesca Seegy: study@remove-this.firststepmethod.com oder telefonisch unter +41 (0)79 240 30 29. Kommen Sie für einen kostenlosen Schnupper-Workshop vorbei, um einen besseren Einblick in der First-Step Methode zu bekommen.

  

Letzte Aktualisierung : 03-08-16, BH

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