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Sportlich unterwegs im Jogger

Freestyle 3-Rad (Bildquelle: Baby-Rose)Voll im Trend liegen Sie mit dem neuen dreirädrigen und extraleichten Rennbuggy (oder auch: Jogger) für sportliche Väter und Mütter. Damit können Sie - ganz locker auch nur mit einer Hand - zusammen mit Ihrem Kind joggen oder Inline-Skaten und die tägliche Ausfahrt für Ihre eigene Fitness nutzen. Sie sind allerdings nicht ganz so kippsicher. Die Räder sind zur besseren Federung meistens mit Luftbereifung ausgerüstet. Wer das gelegentliche Aufpumpen vermeiden will, findet auch fein gefederte 3-Rad Kinderwagen mit problemloser Luftkammer-Bereifung. Achten Sie auf extrastarke Bremsen (handbedienbar am besten) und Sicherheitsgurte. Wir haben für Sie eine Checkliste für den Kinderwagenkauf zusammengestellt.

Mit Regenverdeck, Windfänger und Insektennetz wird der Babyjogger komfortabler für Ihr Kind. Für den Einsatz in den ersten Lebensmonaten (Fachleute sprechen sogar von den ersten zwei Lebensjahren) sind diese schnellen Flitzer trotzdem noch nicht geeignet. Die ganz Kleinen können hier – auch in der Babytragewanne - nicht entspannt und sicher liegen, denn die Federung ist viel zu hart. Erst nach dem ersten Lebensjahr ist die Wirbelsäule ausreichend stabil. In jüngerem Alter ist die Gefahr einer Stauchung gross. Joggen die Eltern totzdem damit, riskieren sie, dass der Rücken des Kindes gestaucht wird. Experten raten deshalb, mit dem Babyjogger solange zu warten, bis Ihr Kind selbständig sitzen kann, und den Einsatz auf eine Stunde täglich zu begrenzen. Achten Sie auch darauf, Ihr Kind deutlich wärmer anziehen als sich selbst. Durch das Stillsitzen und den Fahrtwind könne ein Kind schnell auskühlen. Es sollte am besten Mütze, Schal, Handschuhe und Jacke tragen. Dann hat auch Ihr Nachwuchs so richtig Spass am sportlichen Vergnügen seiner Eltern.

Im Sportwagen sind die Kinder näher zum Boden als in den herkömmlichen Kinderwagen. Die Schadstoffkonzentration ist dort höher, weshalb man auf Jogging an stark befahrenen Strassen verzichten sollte. Gut wäre es auch, wenn das Kind entgegen der Fahrtrichtung sitzt, denn sonst fliegen leicht Staub, Insekten und andere Partikel in sein Gesicht.

Stand: 12/10, AS

 

 



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