Im Handel erhältlich sind
Im Kindersitz, der am Lenkrad montiert wird, können Kinder bis max. 15 kg transportiert werden. Vorteilhaft wird hier bewertet, dass man mit dem Kind freien Blick- und Sprechkontakt hat und das Kind nach vorne schaut. Nachteilig ist aber die Fixierung des Kindes, welche nur durch einen Beckengurt erfolgt und dass das Fahrrad beim Abstellen leicht umkippen kann.
Kindersitze, die am Sattelrohr oder auf dem Gepäckträger des Velos montiert werden, bieten als Vorteil eine gute Rücken- und Kopfabstützung. Spezielle Schlafstützen verhindern, dass das Köpfchen zur Seite kippt, wenn Ihr Baby einschläft. Ausserdem können die Kinder durch den Hosenträgergurt gut fixiert werden. Nachteil ist jedoch der fehlende Blickkontakt zum Kind und das leichte Kippen des Rades beim Abstellen. Wichtig: Kindersitze sollen über verstellbare Fussrasten mit einer Fixiermöglichkeit der Füsse verfügen, damit der Kinderfuss nicht in die Speichen gelangen kann.
Der Fahrradanhänger wird als sicherstes und am besten geeignetes Transportmittel mit dem Vélo betrachtet, nicht zuletzt wegen des integrierten Überschlag- und Wetterschutzes. Hier gilt als Nachteil der hohe Anschaffungspreis des Anhängers. Zu beachten dabei ist auch, dass solch ein Fahrradanhänger wegen seiner Breite deutlich mehr Platz auf der Strasse benötigt. Dafür ist er zusätzlich ein praktisches Transportvehikel für allerlei andere Sachen. Bei Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Transportsysteme, welche direkt mit dem Fahrrad verbunden sind, keine direkten Auswirkungen auf das Fahr- und Bremsverhalten haben. Einzig ein vollbeladener Veloanhänger kann bei blockiertem Hinterrad und auf lockerem Grund das Fahrrad zur Seite schieben.
Der Touring Club der Schweiz (TCS) hat für Kindertransportsysteme einige nützliche Tipps zusammengestellt:
Hier gibt es weitere Informationen: Unterwegs mit dem Vélo
Stand: 04/11, AS
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